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Abgebrannt in Mississippi: Roman
 
 
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Abgebrannt in Mississippi: Roman [Taschenbuch]

Mark Childress , Rainer Schmidt
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: erste auflage (7. April 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442466636
  • ISBN-13: 978-3442466634
  • Originaltitel: One Mississippi
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 95.266 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mark Childress
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Ein wunderbar erzählter, praller Roman voller skurriler Gestalten. Childress versteht es meisterlich, ernste Themen unterhaltsam zu verpacken, ohne dabei jemals platt zu werden. Ein geborener Erzähler.“ (Stern )

„Über Freundschaft, die Tücken des Erwachsenwerdens und das Leben in Mississippi schreibt Mark Childress hinreißend komisch, traurig und skurril in seinem zweiten Roman ‚Abgebrannt in Mississippi’.“ (Frau im Spiegel )

„Der Autor begeisterte mit seinem Humor die Zuschauer. Childress ist ein großer witziger Erzähler, der detailfreudig schreibt und gekonnt mit Situationskomik umgeht.“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung )

Kurzbeschreibung

Als Daniel Musgrove in den 1970er Jahren mit seiner Familie nach Minor, Mississippi, zieht, erlebt er erst einmal einen Kulturschock. Hier im tiefen Süden gehen die Uhren viel langsamer, als er es gewohnt ist. Zum Glück findet Daniel im gleichaltrigen Tim Cousins rasch einen Freund, und schnell sind die beiden unzertrennlich. Als sich Daniel jedoch in ein farbiges Mädchen verliebt, gerät ihre Freundschaft ins Wanken, und es kommt zu einer Kette dramatischer Ereignisse, die Daniels ganzes Leben durcheinander wirbeln …


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wunderbar schräg 18. September 2007
Von Valentine TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Daniel Musgrove ist in seinem Leben schon unzählige Male umgezogen, wie es ihm scheint. Der Beruf seines Vaters, der als Vertreter bei einer Chemiefirma arbeitet, verlangt das. Doch ein Umzug wird der Familie unvergesslich bleiben, nämlich der nach Mississippi, als der Umzugslaster mit fast allen Habseligkeiten der Familie mitten auf der Straße abgebrannt ist.

Das könnte man als Vorzeichen für das turbulenteste Jahr in Daniels bisherigem Leben werten.

Als "Yankee" wird Daniel in seiner neuen Klasse kräftig veräppelt. Zum Glück gibt es den cleveren und witzigen Einzelgänger Tim Cousins, mit dem er sich anfreundet. Zunächst erleben die beiden die üblichen Highlights im Leben amerikanischer Teenager: durchgeknallte Lehrer, Aufregung um den Schulball, Stunk mit den Eltern ...

Doch auf dem Schulball geschieht etwas, das es im konservativen Süden noch nie gegeben hat: ein schwarzes Mädchen, Arnita Beecham, wird zur Ballkönigin gewählt. Die im Alltag so unscheinbar wirkende Arnita raubt Daniel schier den Atem.

Auf dem Heimweg vom Ball gibt es einen Unfall, Tim und Daniel fahren versehentlich Arnita auf ihrem Fahrrad an, rufen einen Krankenwagen und machen sich aus dem Staub.

Dass Arnita überlebt, beruhigt Daniels Gewissen nur teilweise. Er besucht auf Drängen seiner Mutter Arnitas Familie, hilft beim Rasenmähen und Haus anstreichen und ist auch dabei, als Arnita aus dem Krankenhaus entlassen wird. Da beginnt eine "rassengemischte" Beziehung, die 1973 in Mississippi auf sehr großes Unverständnis stoßen würde und deshalb vorerst geheim bleiben muss. Auch Tim kommt mit dem Gedanken nicht so recht klar, dass Daniel sich in eine Schwarze verliebt hat...

Thematisch zunächst ein typischer Coming-of-Age-Roman aus der Zeit, in der sich die Rassenproblematik in den USA zu wandeln beginnt. Aber in dem Buch steckt noch mehr als das. Childress hat wunderbar skurriles Personal - Daniels verkrüppelten Großonkel, die hässlichen, aber gutherzigen Frillinger-Zwillinge, den verhinderten Musicalkomponisten Eddie und die durchgeknallte Mathelehrerin Mrs. Passworth. Herrlich verrückt sind die Szenen, in denen Tim und Daniel einer christlichen Band beitreten, die ein reichlich schräges Jesus-Musical probt, oder Mr. Musgroves Art, mit seiner Entlassung umzugehen. Das Buch kippt zum Ende hin von der Komödie ins Tragische, was man vorausahnen kann, mich dann aber doch schockiert hat.

Ein Manko der deutschen Fassung ist allerdings die Übersetzung, mit der ich gar nicht zufrieden war. Da werden englische Begriffe zwanghaft eingedeutscht, die auch im deutschen Sprachraum bekannt sind, während vieles andere einfach auf englisch stehenbleibt, wofür mit etwas gutem Willen sicher eine Übertragung ins Deutsche hätte gefunden werden können.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eigentlich schreibt Mark Childress fast immer dasselbe. Jedes Mal geht es um junge heranwachsende Männer irgendwo in den Südstaaten der USA, die nicht nur mit dem Erwachsenwerden sondern auch mit bestimmten historischen Ereignissen zu kämpfen haben, die ihr Leben beeinflussen - hier nun schon zum zweiten Mal die Auswirkungen der Bürgerrechtsbewegung und Rassenkonflikte.
Dennoch ist jeder von Childress' Romanen einzigartig, denn besonders die Charaktere geben jeder Geschichte etwas ganz besonderes. Hier ist es nun der nach Mississippi verpflanzte Yankee Daniel Musgrove, der sich in den Südstaaten durchboxen muss und sich auf lange Sicht als der "normalste" der Charaktere entpuppt. Sein auf den ersten Blick äußerst spießiger Vater entwickelt dagegen genauso großes Chaos- und Konflikt-Potential wie sein undurchschaubarer Freund Tim. Hinzu kommen mindestens genauso großartig ausgearbeitete Nebenfiguren - das schwarze Mädchen Arnita, das sich nach einem Unfall plötzlich für eine Weiße hält, ihre resolute und gleichzeitig verzweifelte Mutter, Daniels schräger behinderter Onkel Jacko, der mit Beleidigungen seiner Umwelt nicht geizt, der schräge christliche Musical-Komponist Eddie, die liebenswert psychisch angeknakste Mathelehrerin Passworth oder die herzensguten aber äußerst naiven Frillinger-Zwillinge.
Sie alle vereint Childress in einem überaus unterhaltsamen 70er-Jahre Kosmos, der dem Leser ständig das Gefühl vermittelt, mitten im Geschehen zu sein. Dennoch ruht der Autor sich aber nie auf der Wirkung seiner witzigen Figuren und Handlungsstränge aus, sondern verwebt Unterhaltsames immer wieder geschickt mit nachdenklich stimmenden Passagen und einem wahrlich tragischen Ende. Letztlich nämlich erfährt der Leser in fast allen Fällen, was die kleinen Macken oder auch ernsten psychischen Störungen seiner Protagonisten ausgelöst hat und umso mehr fragt man sich hinterher, ob man nicht auch im realen Leben viel häufiger hinter die ein oder andere skurrile Fassade schauen sollte.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Natürlich kann der Autor grandios erzählen. Vom Einfallsreichtum, der Skurrilität der Personnage, den geradezu gezeichneten Bildern her findet man bei Mark Childress regelmäßig eine gesellschaftlich-historisch etwas stärker lokalisierte Mischung aus T. C. Boyle und John Irving. Solange er mit seinen Mitteln eine Geschichte erzählt, wird es immer 5 Sterne geben.

Aber dann ist es dieses Mal doch etwas anders. Es sind wieder die Südstaaten; es gibt wieder eine unwillige Obsession fürs Rasenmähen; es ist wieder die Zeit, in der die alltägliche Aufhebung der Rassentrennung beginnt bzw. beginnen sollte, nachdem die rechtlichen und öffentlichen Voraussetzungen dafür getroffen wurden. Statt Martin Luther King werden dieses Mal Sonny and Cher eingebaut. Aber während der Leser in "Verrückt in Alabama" doch genügend Distanz zu der durchgeknallten Tante mit dem vergammelnden Kopf des von ihr getöteten Ehemanns hat, um das alles saukomisch zu finden, bleibt einem bei der hier vorgelegten Geschichte weit weniger Leichtigkeit. Mit Schwulen, Negern und Baptisten sind zwar alle amerikanischen Diskriminierungsklischees bedient. Aber dann wird es doch viel ernster als in den vorigen Romanen, weil realistischer und weil hoffnungsloser. In diesem Roman befreit sich keiner "zu Recht" von irgendjemandem oder irgendetwas; wenn man das, was einen ab der Hälfte des Buches beschleicht, zulässt, landet man in einer sehr, sehr traurigen Geschichte. Man liest gespannt und gebannt zu Ende - aber doch auch verstört und nicht nur mit Heiterkeit.
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Total abgefahren!
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Vor 5 Monaten von Martina W. veröffentlicht
Eine Mischung aus Wunderbare Jahre, John Irving und Stand by me
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Veröffentlicht am 12. Februar 2010 von D. Rösch
sehr guter Südstaatenroman
Mark Childress legt mit seinem neuem Buch "Abgebrannt in Mississippi" einen neuen Südstaatenroman vor, der in den 70er Jahren spielt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juni 2009 von Sebastian Ottmann
Grandios
Das Buch fängt schon so an wie ich es gehofft hatte: locker-flockig wird eine Familiengeschichte erzählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2009 von Tante Lotti
Packender Roman
Ein packender Roman von einem jenseits der USA eher unbekannten Autor. Der 16jährige Daniel Musgrove zieht mit seinen Eltern Anfang der 70er Jahre ins tiefste Mississippi und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2008 von W. Öschelbrunn
Klasse
Daniel Musgrove wird durch die Versetzung seines Vaters gezwungen, mal wieder seinen Wohnort zu wechseln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. August 2008 von Benjamin Bremer
bewegend
Durch Zufall bekam ich dieses Buch im Urlaub zwischen die Finger...und konnte nicht mehr aufhören die Nächte durchzulesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2007 von G. Richter
Skurril und am Ende wahrhaft verstörend!
Dies ist mein 2. Buch von Childress - nach "Verrückt in Alabama", und es hat mir noch besser gefallen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2007 von Uschi D.
Mark Childress lohnt sich immer!
Die Familie Musgrove zieht Anfang der siebziger Jahre von Indiana in den tiefen Süder der USA nach Mississippi. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2006 von Janine Frenßen
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