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Aber ich bin nicht vernünftig. Ich liebe ihn. Tagebuch 1972 - 1976: Erinnerungen zwischen Beatles und Blue Jeans
 
 
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Aber ich bin nicht vernünftig. Ich liebe ihn. Tagebuch 1972 - 1976: Erinnerungen zwischen Beatles und Blue Jeans [Taschenbuch]

Britt Antea

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Britt Antea, geboren 1957, lebt in München. Beruflich arbeitet sie seit langen Jahren in der Softwareentwicklung. Ihre Tagebücher dokumentieren seit dreißig Jahren die Stationen ihres Lebens. Am 10. Dezember 1972 beginnt Britt als junges Mädchen mit der Niederschrift ihres ersten Tagebuches. Zuerst von dem Drang getrieben, das alltägliche Leben in Schule und Familie zu dokumentieren, markiert die Begegnung mit Vincent, ihrer ersten großen Liebe, den Wendepunkt in ihrem Dasein: Von den Ufern der Isar bis in den Tanzrausch am Wochenende, von der Musik auf ihren Tonbändern bis zu verstörenden Träumen durchmisst sie ihre Gefühle aus Hingabe, Enttäuschung und Glück. Die Musik von Leonard Cohen, den Beatles und die Blue Jeans sind Ausdruck ihrer Sehnsucht nach Freiheit.

Dieses Tagebuch ist das Zeugnis einer Suche nach sich selbst und den Freiräumen in einem Geflecht aus Zwängen, aber auch nach dem Unbeschreiblichen, das jenseits der Vernunft die Brücke zu einem anderen Menschen schlägt.

Der Verlag über das Buch

Montag, 11. Dezember 1972 ::: Ich könnte eine Menge Eigenschaften aufschreiben, die ich habe und was ich alles mag und nicht mag, aber wenn man am Schluss dann alles wieder zusammensetzt - kommt dann ein mir ähnliches Wesen heraus oder gibt es noch etwas, was den Menschen erst ausmacht? Hätten sie auch Tausende gleicher Eigenschaften, die Menschen würden sich doch durch ihre Gedanken unterscheiden. :::

Es ist Britt, ein 15-jähriges Mädchen, groß, blond, grünäugig, eigensinnig, tagträumerisch, faul, begeisterungsfähig, nachdenklich, lachend, weinend ... eines Tages entdeckt sie ein "Ich", das in ihr steckt und dem sie schreibend Ausdruck verleiht. Britts Tagebücher dokumentieren seit dreißig Jahren die Stationen ihres Lebens. Im Dezember 1972 beginnt Britt als junges Mädchen mit der Niederschrift ihres ersten Tagebuches.

Dies ist der Anfang einer Liebesgeschichte, die durch alle Missfälle des Lebens und alle Momente des Glücks bis heute anhält, die Liebe zwischen Britt und dem Schreiben, zwischen dem Ich des Tagebuchs und dem Ich der Seele, das sich darin spiegelt. Alles, was Britt sich selbst und dem Tagebuch mitteilt, ist "echt" im Sinne des Lebens, das uns alle umschließt. Britts Aufzeichnungen zeigen, dass jenseits des Wechsels der Generationen die Gefühle von Zuneigung und Schmerz immer neu empfunden werden. Alles, was war, wirkt auch in die Gegenwart. Erinnerung bedeutet Hoffnung für die Zukunft.

Der Autor über sein Buch

Ich kann keine konkrete Antwort auf die Frage geben, warum ich diese Texte in einem Buch herausgegeben habe. Mitteilungsbedürfnis spielt sicher eine Rolle, dann aber vor allem und immer wieder der Wunsch zu teilen. Ich denke, dass sicher sehr viele Menschen Ähnliches erlebt und gefühlt haben und sich darum in diesen Texten auch wiederfinden können.

Ich habe geschrieben, weil ich schreiben musste. Der Stil ist abhängig von der jeweiligen Stimmung und natürlich vom Alter. Die Texte sind nicht "humorvoll", sondern einfach "beschreibend". Manchmal oberflächlich, manchmal nachdenklich. In meinen ursprünglich nicht für die Veröffentlichung geschriebenen Texten berichte ich vor allem über einige Beziehungen im Jugendalter.

Die Besonderheit besteht darin, dass ich im Alter von 40/41 Jahren (anhand meines Tagebuchs und der Erinnerung) eine intensive Rückschau auf die vergangenen Jahre hielt. Nachdem ich mein Tagebuch drei Jahre nicht angerührt hatte, nachdem ich vom Alltagstrott, von der Kindererziehung und meiner Berufstätigkeit fast verzehrt worden war, meldete sich plötzlich wieder mein "Ich". Der Gedanke an die sogenannte "Midlife-Crisis" liegt nahe.

Bis heute weiß ich nicht, was mich veranlasste, damals alles, was ich bisher auf Papier geschrieben hatte, auf dem PC zu erfassen. Durch das Abschreiben der Texte setzte ich mich intensiv mit der Vergangenheit auseinander. Ich erlebte meine Jugend nochmals aus einem veränderten Blickwinkel und ich versuchte, anhand der Betrachtung der Vergangenheit und der Gegenwart, auch wieder einen Weg für meine Zukunft zu finden.

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