Kurzbeschreibung
Dieses Tagebuch ist das Zeugnis einer Suche nach sich selbst und den Freiräumen in einem Geflecht aus Zwängen, aber auch nach dem Unbeschreiblichen, das jenseits der Vernunft die Brücke zu einem anderen Menschen schlägt.
Der Verlag über das Buch
Es ist Britt, ein 15-jähriges Mädchen, groß, blond, grünäugig, eigensinnig, tagträumerisch, faul, begeisterungsfähig, nachdenklich, lachend, weinend ... eines Tages entdeckt sie ein "Ich", das in ihr steckt und dem sie schreibend Ausdruck verleiht. Britts Tagebücher dokumentieren seit dreißig Jahren die Stationen ihres Lebens. Im Dezember 1972 beginnt Britt als junges Mädchen mit der Niederschrift ihres ersten Tagebuches.
Dies ist der Anfang einer Liebesgeschichte, die durch alle Missfälle des Lebens und alle Momente des Glücks bis heute anhält, die Liebe zwischen Britt und dem Schreiben, zwischen dem Ich des Tagebuchs und dem Ich der Seele, das sich darin spiegelt. Alles, was Britt sich selbst und dem Tagebuch mitteilt, ist "echt" im Sinne des Lebens, das uns alle umschließt. Britts Aufzeichnungen zeigen, dass jenseits des Wechsels der Generationen die Gefühle von Zuneigung und Schmerz immer neu empfunden werden. Alles, was war, wirkt auch in die Gegenwart. Erinnerung bedeutet Hoffnung für die Zukunft.
Der Autor über sein Buch
Ich habe geschrieben, weil ich schreiben musste. Der Stil ist abhängig von der jeweiligen Stimmung und natürlich vom Alter. Die Texte sind nicht "humorvoll", sondern einfach "beschreibend". Manchmal oberflächlich, manchmal nachdenklich. In meinen ursprünglich nicht für die Veröffentlichung geschriebenen Texten berichte ich vor allem über einige Beziehungen im Jugendalter.
Die Besonderheit besteht darin, dass ich im Alter von 40/41 Jahren (anhand meines Tagebuchs und der Erinnerung) eine intensive Rückschau auf die vergangenen Jahre hielt. Nachdem ich mein Tagebuch drei Jahre nicht angerührt hatte, nachdem ich vom Alltagstrott, von der Kindererziehung und meiner Berufstätigkeit fast verzehrt worden war, meldete sich plötzlich wieder mein "Ich". Der Gedanke an die sogenannte "Midlife-Crisis" liegt nahe.
Bis heute weiß ich nicht, was mich veranlasste, damals alles, was ich bisher auf Papier geschrieben hatte, auf dem PC zu erfassen. Durch das Abschreiben der Texte setzte ich mich intensiv mit der Vergangenheit auseinander. Ich erlebte meine Jugend nochmals aus einem veränderten Blickwinkel und ich versuchte, anhand der Betrachtung der Vergangenheit und der Gegenwart, auch wieder einen Weg für meine Zukunft zu finden.