Jörgen ist wirklich ein Glückspilz. Da kommt ein Collie namens Mizzi auf ihn zugelaufen, und schon ist der 12jährige nicht nur Hundesitter, sondern findet bei den Besitzern auch Familienanschluss. Sein richtiges Zuhause ist dagegen eher trostlos: Den Vater kennt er nicht, die Mutter trinkt und setzt das Geld vom Sozialamt in Schnaps statt in Lebensmittel um. Freunde hat er nicht, denn zu groß ist seine Angst, sie würden ihn einmal besuchen wollen.
Dank des Hundes aber lernt er einen geheimnisvollen, zunächst unnahbaren Jungen kennen. Schon bald erfährt Jörgen, dass dieser Junge eigentlich ein Mädchen ist, das sich mit seinem behinderten Zwillingsbruder auf der Flucht vor dem gewalttätigen Vater befindet und von einer Hilfsorganisation versteckt wird. Aber die Verfolger sind nahe. Langsam gewinnen Jörgen und Sally Vertrauen zueinander und erzählen sich ihre Geschichte.
Plötzlich ist Sally verschwunden und Jörgen findet nur einen Zettel: »Vergiss mich!« Doch genau das kann Jörgen natürlich nicht, und so richtet er seine Geschichte an Sally, die er anfleht, ein Lebenszeichen zu geben.


