ich muss J.Fischer leider zustimmen.
In dem Buch geht es darum, die gängige Abwertung von erfolglosen Menschen zu relativieren, also Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht das leisten können, was Gesunde können, nicht als minderwertig anzusehen. Soweit, so gut, jeder hat seinen eigenen Lebensweg.
Für Menschen, die unter einer Krankheit leiden, ist das Buch aber nicht nur völlig nutzlos, sondern ein Schlag ins Gesicht, es wird dazu aufgefordert, die Krankheit als Teil von sich zu akzeptieren und damit glücklich zu werden, mehr nicht.
Und was, wenn ich jede Nacht vor Angst und Schmerz schreie? Weine und verzweifelt bin? Und kann ich keine Arbeit ausführen, weil ich vor Mügigkeit umfalle? Tja, sagt J.Zehentbauer, der Autor des vorliegenden Buches, so bin ich eben, das muss ich akzeptieren und das wars dann.
Das soll eine Therapie sein?
Akzeptanz mag der erste Schritt sein, aber HEILUNG ist wichtiger, und die ist möglich und erstrebenswert.
Ich habe mich über das Buch so geärgert, dass ich es sofort auf den Müll geworfen habe... in die Papier-Recyclingtonne. Das Buch ist zu schlecht, um es jemand anderem zum Lesen zu verkaufen.