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Abenteuer Hure: Prostitution als heimliches Hobby. Frauen erzählen über Lust, Selbstbestimmung und Geld
 
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Abenteuer Hure: Prostitution als heimliches Hobby. Frauen erzählen über Lust, Selbstbestimmung und Geld [Taschenbuch]

Felix Ihlefeldt
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 9,90  
Taschenbuch, Juni 2005 --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf; Auflage: 2 (Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896024302
  • ISBN-13: 978-3896024305
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 409.679 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Felix Ihlefeldt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Frauen erzählen von ihrem heimlichen Hobby: Sie verkaufen Sex für Geld. Nicht als Professionelle in einem Bordell, sondern neben einem normalen bürgerlichen Leben. Sie sind Sekretärin, Verkäuferin, Abteilungsleiterin. Aus allen Schichten und mit vielfältigen Motiven. Und – sie bekennen sich hier dazu.

Was immer Sie bisher über das Thema käuflichen Sex zu wissen glaubten, hier werden Sie ungeschminkt erfahren, wie es Frauen geht, die sich auf dieses Experiment frei und bewußt einlassen. Denn die meisten dieser Frauen stehen dazu – zu ihrer Lust auf fremde Haut oder Sex ohne Verpflichtungen.

Das Buch
Wer sich nicht scheut, im Internet auch Erotikseiten anzusurfen, wird sie schon bemerkt haben: Die sogenannten Hobbyhuren.
Obwohl es „Gelegenheitshuren“, wie man sie früher nannte, schon immer gab, sind sie durch dieses neue Medium noch mal ganz anders ins Blickfeld gerückt.
Was für Frauen stecken hinter diesem Begriff? Sind es verkappte Professionelle oder nur ein Werbegag der Erotikbranche?
Felix Ihlefeldt ging der Sache auf den Grund und fand zum Teil sehr interessante Frauen, die „das Angenehme“ mit „dem Nützlichen“ verbinden. Meist tun sie es heimlich, mit einer zweiten Identität, denn sie haben auch etwas zu verlieren: Den sogenannten „guten Ruf“, oder schlimmer, einen Arbeitsplatz in einem ganz normalen Beruf und Verwandte oder Freunde, die so etwas nie verstehen würden.
Deswegen werden sie auch nicht öffentlich auftreten, keine Interviews für Fernsehsender oder Illustrierte geben. Sie inszenieren sich ihre geschützte Öffentlichkeit selbst und bleiben inkognito. Dem Autor ist es gelungen, das nötige Vertrauen herzustellen, und so entstanden die Gesprächsprotokolle dieses Buches. Dieses Buch ist ein Muß für alle, die mehr wissen wollen. Und ein Buch für alle, für die Sexualität mehr oder auch etwas anderes ist als ein romantischer Ausdruck von Intimität in einer Zweierbeziehung.

Der Inhalt
Manche Frauen haben es satt, sich auf die „Heilige“ reduzieren zu lassen. Sie zeigen ihre andere Seiten – die der Hure. Und zwar nicht nur als erotisches Rollenspiel beim privaten Sex, sondern ganz real, so wie man sich eben eine Hure vorstellt. Sie annoncieren oder nutzen das Internet als Kontaktmedium. Und das neben einem geregelten bürgerlichen Leben, neben einem normalen Beruf oder auch einer Partnerschaft. Gesprächsprotokolle mit diesen Frauen zeigen, wie vielschichtig das Thema Prostitution, Lust und Geld ist. Sie zeigen aber auch mehr: Die Einstellung zu Moral und Doppelmoral, zu Liebe und Freiheit, zu Treue und zu den Männern ist vielfältiger als mancher Meinungsmacher es ahnt.
Elisabeth liebt das Huresein als Abwechslung vom Job. Johanna ist verliebt in Männer schlechthin. Simone haßt die Doppelmoral und lebt einfach ihre Lust. Für Petra steht das Geld im Vordergrund, sie finanziert so ihr Studium. Susi liebt einfach das Rollenspiel als Teil einer SM-Beziehung. Ina hat das ganze entnervt wieder aufgegeben. Für Jaqueline ist es derzeit die angemessene Form, ihren Neigungen nachzugehen und gleichzeitig ihren Unterhalt zu sichern.
Frauen erzählen ungeschminkt über Lust, Moral, Männer und das, was ihnen im Internet und im realen Leben so passiert.
Sie sind klug selbstbewußt und haben eins gemeinsam: Die öffentliche Moral ist ihnen nicht besonders wichtig, wenn es darum geht, den besten Weg für sich zu finden.

Über den Autor

Felix Ihlefeldt, 53, lebt in Berlin. Er ist hauptberuflich helfend und beratend im sozialen Bereich tätig. Von daher findet er schnell Zugang zu Menschen, die ihrer Lebensführung nicht ganz auf der Linie des „Normalen“ liegen. Sein besonderes Interesse gilt seit einigen Jahren dem Thema Sexualität und Partnerschaft. So etwa den Fragen nach dem Zusammenhang zwischen Gewalt und nicht gelebter Lust, nach der Freiheit in der Liebe und nach besonderen Spielformen der Sexualität. Er selbst sagt: „Es geht heute zuerst um das Verstehen und nicht um das Beurteilen. Wer etwas beurteilen will, muß es erst einmal verstanden haben. Wer vorschnell urteilt, schafft Gewalt und erzeugt den Nährboden für Heimlichkeit und Doppelmoral. Und es geht um eine wirkliche Integration des Eros in das Alltagsleben, lustvoll, unspektakulär und jenseits der Klischees mancher Medien, die vorgeben zu wissen, was richtig und was falsch ist. “


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr interessant! 11. August 2004
Format:Taschenbuch
Das Buch ist eine Sammlung von Erfahrungsberichten sehr unterschiedlicher (auch von den sexuellen Vorlieben her sehr unterschiedlicher) Frauen, und wie sie zur Hobbyprostitution gekommen sind: Studentin und Angestellte, verheiratet und unverheiratet, mit Kind und ohne Kind, echte Geldnot und keine echte Geldnot etc. Oftmals wird im Zusammenhang damit auch das Elternhaus und die Erziehung erwähnt.
Es ist interessant zu sehen, wie spät sich erst sexuelle Wünsche entwickeln können oder auch wie viele Ehemänner eigentlich als heimliche Zuhälter arbeiten...
Die Berichte sind Niederschriften von Tonbandprotokollen und wurden vom Herausgeber sprachlich nicht verändert, wodurch zwar der Eindruck absoluter Objektivität entsteht, das ganze jedoch auch nicht immer unbedingt flüssig zu lesen ist.
Dennoch handelt es sich um eine sehr wertvolles Buch, denn erstmals wird Licht auf dieses Tabuthema und diesen Graubereich gelenkt. Toll auch die Vielzahl der Frauen, die bereit waren zu reden. Ich empfehle daher, immer nur ein bis zwei Berichte auf einmal zu lesen, da man sonst aufgrund der vielen Informationen etwas durcheinanderwirft.
Man erfährt auch so einiges am Rande, zum Beispiel, wie sogenannte Swingerclubs wirklich funktionieren (Ihr werdet Euch wundern).
Für reine Voyeure ist das Buch übrigens ungeeignet, da keine explizite Beschreibung von Sexualpraktiken vorkommt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Hobbyhuren - also Frauen, die Sex verkaufen gegen Geld, und dies aus Leidenschaft, Lust und Abenteuergeist tun - gibts die wirklich, oder sind sie nur Mythen- und Legendenfiguren im Denken von bestimmten Männern? Und wenn es sie denn doch gibt, was bewegt sie, dies zu tun, wie sind sie dazu gekommen, was empfinden sie bei ihrer Arbeit, verändern sie sich durch den Job, werden sie "cool" und gefühlskalt, oder können sie ihre Lust und ihr Feuer auch über längere Zeit bei ihrer Arbeit behalten? Bleiben sie ehrlich mit sich selber, oder fangen sie an, sich irgendwann selber zu täuschen und zu "betrügen"? Dies waren die Fragen, die in mir auftauchten, als ich von dem Buch "Abenteuer Hure" hörte, und es war die Neugierde und das Interesse daran, auf diese Fragen vielleicht Antworten zu bekommen, das Buch zu lesen. Ich muß sagen, ich war anfangs schon sehr skeptisch, ob die beschriebenen Lebensgeschichten wirklich echt waren, oder nur der blühenden Phantasie des Autors entsprungen sind. Je mehr ich von dem Buch gelesen hatte, desto mehr Indizien sprachen für mich dafür, dass es sich um tatsächliche authentische und ehrliche Berichte von "real existierenden" Frauen handelte, ein letzter Glaubwürdigkeitscheck im persönlichen Gespräch mit dem Autor konnte dieser tatsächlich in allen Punkten überzeugend bestehen, muß ich schon sagen. Nachdem diese letzen Barrieren und Zweifel dann beseitigt waren, konnte ich die Geschichten von den sehr unterschiedlichen Frauen noch viel mehr schätzen, ich fand sie ungeheuer spannend, teils berührend, sehr aufrichtig, offen und ehrlich. Ich war sehr angetan darüber, wie reflektiert und differenziert die Schilderungen ausfielen, und kann nur sagen, ich kann das Buch wirklich empfehlen für alle, die an einem tieferen Einblick in diese Aspekte des "Menschseins" interessiert sind. Echt klasse das Buch !!!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überzeugend 23. März 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
...ein Buch, so authentisch, wie eben nur Protokolliteratur sein kann. Als Sozialarbeiterin habe ich lange in der Beratung
professioneller Huren gearbeitet. Dieses Buch aber ergänzt mein
Wissen um den interessanten Aspekt der Beweggründe ganz normaler
Frauen von Nebenan, wieso sie sich "heimlich" prostituieren. Interessant ist, welche große Rolle ihre eigene Lust dabei spielt und dass das Geld ganz unterschiedliche Funktionen hat.
Wer mehr wissen will, sollte es unbedingt lesen.
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Veröffentlicht am 20. September 2009 von Helga König
Lebendige Schilderungen
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Veröffentlicht am 4. Februar 2007 von bücher_katze
Leider nur Mittelmaß
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Veröffentlicht am 22. Januar 2007 von housecatjuli
Wege in die Prostitution
Das Buch ist eine Ansammlung von Berichten, wie Frauen zur Prostitution gekommen sind. Es scheint so, als ob dabei eine Art Fragebogen geholfen hat, die Geschichten aufzuschreiben;... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2007 von bb1209
zwiespältiger Eindruck
Die Eindrücke, die dieses Buch vermittelt, sind durchaus zwiespältig. Erstens mal ist Ihlefeld ein Mann: Ist es glaubwürdig, wenn ein Mann über freiwillig sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2006 von helmut seeger
Insiderinnen erzählen
Ihlefeldt hat sich mit dem Thema "Hobbyhuren" beschäftigt. Ausdrücklich distanziert sich der Autor von jeder Art Prostitution unter Zwang, es geht um freiwillige... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2005 von Christian von Montfort
Lesenswert!
Das Buch beschreibt reallistisch ohne zu werten verschiedene Blickwinkel, Motive und Lebenseinstellungen die zu diesem "Hobby" führen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2004 von Susan
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