Joachim Held entführt den Leser in seiner einjährigen Reise mit dem Fahrrad durch die faszinierende Welt der südamerikanischen Anden. Das sind 10.000 km durch Sand, Sturm und Schnee, über 5000 m hohe Gebirgspässe und staubtrockene Wüstenplateaus. Er fährt durch Chile, Argentinien, Bolivien und Peru, berichtet über Bettler, Schuhputzer und Minienarbeitern, über bunte Märkte, kulinarische Köstlichkeiten und ungebrochene Hoffungen. Er erlebt Gastfreundschaft und besinnliche Momente, aber auch unterwartete Gefahren: In den Bergen ist Joachim Held mehrere Tage eingeschneit, und in Bolivien radelt er mitten in die größte Bauernproteste seit 15 Jahren hinein. Er gerät zwischen die Fronten und bekommt das tiefsitzende Mißtrauen der Ureinwohner auf die Weißen zu spüren. Doch wie schon in mancher kritischen Situation zuvor, so erweist sich auch jetzt das Fahrrad als Sympathieträger - ohne "Emma" wäre diese Reise anders verlaufen.
Eine aufrichtige Reportage, ein spannendes und fesselndes Buch.