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Abbitte: Roman Gebundene Ausgabe – 2002


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 533 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 6 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257063261
  • ISBN-13: 978-3257063264
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 12,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (88 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 539.588 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot, wurde als Literaturstudent von Angus Wilson und Malcolm Bradbury gefördert, von Philip Roth für ein Schriftsteller-Stipendium nominiert und für den ersten Erzählungsband mit dem Somerset-Maugham-Preis ausgezeichnet. Der Autor lebt und arbeitet in London.

Produktbeschreibungen

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Träumt sie, oder steigt ihre ältere Schwester Cecilia, nur mit dem Unterrock bekleidet, vor Robbie Turners Augen in den Brunnen? Welch geheimer Zauber spielt sich zwischen den beiden ab? Was Briony Tallis an diesem glühenden Nachmittag des Jahres 1935 zu sehen bekommt, macht ihre kindliche Märchenwelt auf einen Schlag zunichte. Vergessen, die "Heimsuchungen Arabellas", ihr gerade angefertigtes Theaterstück, das zu Ehren des heimkehrenden Bruders Leon beim abendlichen Dinner zur Aufführung kommen sollte. Von nun an würde das Leben selbst ihr die Stücke in die Feder diktieren. Das Leben jedoch hat weitaus finsterere Pläne.

Sagen und Heldenepen: Stoff, an dem sich die Fantasie der 13-Jährigen stets auf's Neue entzündete. Grafen, Ritter und entführte Jungfrauen waren das ewig gleich bleibende Personal der naiven Dramolette, mit denen die feinnervige Briony ihren Weltschmerz in klapprigen Versen inszenierte. Vorbei! Soll die Besetzung des Premierenabends, Brionys Vettern aus dem Norden, die neunjährigen quengelnden Zwillinge Jackson und Pierrot und ihre kokette Kusine Lola, ruhig jammern. Briony Tallis ist bereit, nichts Geringeres als den literarischen Olymp zu erklimmen!

Mit seinem neunten Buch hat Ian McEwan sich endgültig in den Rang eines Somerset Maugham katapultiert. Tückisch harmlos beginnend, frisst sich das Unheil langsam wie ein Schwelbrand in den Leser hinein. Die sommerlich flirrende Hitze auf dem englischen Landsitz. Eine irrlichternd umherschnüffelnde Briony. Die an Migräne leidende, ans Bett gefesselte Mutter. Der abendliche Gast, ein schnöseliger Schokoladenbaron. Cecilia und Lola, ahnungslos in ihrem sexuellen Erwachen. Schließlich der erotisch aufgeladene Sohn der Haushälterin, Robbie Turner, zweite Hauptfigur dieses erhitzten Tableaus. Das Dinner rückt näher. Und mit ihm die sich ankündigende Katastrophe. Am späten Abend jenes Junitages im Jahre 1935 wird das Leben dreier Anwesender gründlich zerstört sein.

Am Beispiel der überbordenden Vorstellungskraft eines schriftstellerisch begabten Mädchens, das eine lebenslange Schuld auf sich lädt, hinterfragt McEwan raffiniert auch die eigene literarische Verantwortlichkeit. Seine gewaltige Bilderflut, ein vor Sprachgewalt berstender Lebensbogen lassen uns staunend und immens bereichert zurück: welch großartiges Buch! --Ravi Unger

Pressestimmen

"Ein grandioses literarisches Panorama. Excellent geschrieben. Im Dunst des Sommers entsteht Bild um Bild, schmeichelt sich ein in die Vorstellungskraft des Lesers - und fordert sie heraus." (John Updike/The New Yorker)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Elli am 21. Juli 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Was kann ich als Leser über ein solches Buch schreiben, ohne es in die eigenen Unzulänglichkeiten, mit Worten umzugehen, hinab zu ziehen?

Die Beschreibung der Protagonisten ist psychologisch absolut stimmig und einfühlsam wieder gegeben. Hier die pubertierende "Heldin" des Buches mit ihrer kindlichen Einbildungskraft, ihrer trotzigen Hartnäckigkeit und des letztendlichen Unvermögens, ihre falsche Beschuldigung, die das Unglück zweier Menschen heraufbeschwört, zurück zu nehmen und das eigene Leben für immer prägen wird. Dort die Unsicherheit und Verwirrung zweier junger Menschen, aus deren Kinderfreundschaft auf einmal Liebe geworden ist. Die dieses Glück, der eben erst gewonnenen Liebe nicht leben können und allein gelassen sind in ihrem Kampf gegen das, was nun über sie herein bricht und sie über Jahre in verzweifelte Sehnsucht und Isolation stürzen wird. Dies alles berührt zu tiefst, ohne dabei je sentimental und kitschig zu werden.

Der Leser wird gerade in der ersten Hälfte des Buches so in die Handlung hinein gezogen, als wäre er selbst als stiller Beobachter an jenem Sommertag auf dem Landsitz zugegen. Und nicht nur das, er fühlt, lebt und leidet mit und fühlt sich ebenso hilflos wie diejenigen, über die das Unheil herein bricht. - Das Unheil, das sich fortsetzt in den schockierenden Ereignissen des 2. Weltkriegs.

Dies ist ganz große Erzählkunst, eine gut erzählte Geschichte, ganz in der klassischen Tradition englischer Literatur. Ich habe dieses Buch mit großer Begeisterung gelesen. - Und es gibt zum Schluß nur Eines zu sagen: Unbedingt lesen!!!
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80 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ophelia TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 23. Januar 2009
Format: Taschenbuch
Es gibt hier schon viele gute Rezensionen zu "Abbitte", so dass es meiner eigentlich nicht mehr bedarf, aber ich habe dieses Buch vor über einem Jahr gelesen und es geht mir nicht aus dem Kopf und immer wenn ich daran denke, habe ich dieses eigenartige flaue Gefühl im Magen, eine Art von Sehnsucht, wie es manchmal passiert, wenn man einen literarischen Schatz gehoben hat. Solche Schätze, die einen auch noch lange nach dem Lesen beglücken, findet man selten und deshalb habe ich das Bedürfnis, etwas zu schreiben und vielleicht sogar jemanden zu animieren, das Buch zu lesen.

Dies ist eine Geschichte mit den alten großen Themen: Liebe, Vergänglichkeit und Schuld. Eine Geschichte, in der erzählt wird, wie sich das Leben zweier Familien für immer verändert: An einem einzigen heißen Sommertag, durch einen tragischen Vorfall, die unglückliche Verkettung von Umständen und nicht zuletzt durch eine Lüge.
Faszinierend ist der Schreibstil und die Atmosphäre die das Buch ausstrahlt. Die ersten zwei Drittel des 544 seitigen Buches erzählen von den Begebenheiten dieses einen heißen Sommertages 1935 auf einem Landgut vor London, und alles findet fast in Echtzeit statt. Man spürt die erdrückende Hitze, die willkommene Kühle im Haus und die seltsame Gespanntheit, die auf allen Personen, die sich hier bewegen, zu lasten scheint.

Drei Geschwister: Da ist die dreizehnjährige Briony Tallis, schwer in der vorpubertären Phase steckend und am Anfang ihre Schriftstellerei stehend. Ihre ältere Schwester Cecilia, die in den Collegeferien nach Hause gekommen ist und sich plötzlich gegenüber Robbie, dem alten Freund aus Kindertagen, befangen fühlt.
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72 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang S. am 9. September 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Abbitte" ist sicherlich einer der besten Romane von Ian McEwan geworden, ein sprachlich meisterliches Werk über Menschen, die um ihr Lebensglück schuldlos betrogen werden.
Dennoch gestehe ich - und da stehe ich im Vergleich zu meinen Vorrezensenten ziemlich allein da - : ich habe mir das Lesevergnügen hart erarbeiten müssen. Lange klingt der erste Teil wie ein betulicher englischer Gesellschaftsroman, die Schilderung einer trägen Festgesellschaft auf einem britischen Landsitz, gefiltert durch die pubertären Empfindungen einer überspannten 13-jährigen. Sanft und sehr, sehr langsam wird die Katastrophe dieses Sommerabends dramaturgisch vorbereitet.
Der zweite Teil ist dann das Kontrastprogramm: eine auch sprachlich beinharte und schnörkellose Schilderung des Rückzugs der britischen Soldaten in Nordfrankreich im Zweiten Weltkrieg. Auch der dritte Teil bleibt in dieser Zeit: Briony, die weibliche Hauptperson arbeitet in einem Krankenhaus, das verwundete Soldaten betreut. Im unaufgeregt angefügten Epilog schließt sich dann der erzählerische Kreis; erst dann wird klar, dass all die verschiedenen Stimmungen des Romans ein kluges dramaturgisches Stilmittel waren.
Ich habe die Lektüre in weiten Strecken weder besonders spannend noch entspannend gefunden. McEwans Sprachgewalt hat mich geradezu niedergedrückt; für meine Bedürfnisse macht der Roman auch zu viele Worte. Phasen des Stillstands und der existentiellen Not wechseln ab - der Leser wird emotional ziemlich gefordert. Aber: es zahlt sich aus, sich auf "Abbitte" einzulassen, wenn es auch - auf seine Weise - ziemlich harte Kost ist.
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