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Abarat: In der Tiefe der Nacht
 
 
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Abarat: In der Tiefe der Nacht [Gebundene Ausgabe]

Clive Barker , Falk Behr
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 624 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (12. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453001281
  • ISBN-13: 978-3453001282
  • Originaltitel: Abarat - Absolute Midnight
  • Größe und/oder Gewicht: 25,8 x 16,8 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 143.048 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Einer der vielseitigsten und interessantesten Künstler der Gegenwartsfantastik." (Frankfurter Allgemeine )

Kurzbeschreibung

Die Inseln des Abarat – Willkommen in Clive Barkers fantastischer Welt

Darauf haben die Fans gewartet: Der dritte Band des Fantasy-Gesamtkunstwerks ist endlich da! Die fulminant-surrealistische Text-Bild-Komposition rund um Candy Quakenbushs Abenteuer in der geheimnisvollen Welt der Stundeninseln geht in die nächste Runde. Auch der dritte Teil der Saga ist reich vom Autor illustriert und erscheint limitiert in exklusiver Ausstattung. Clive Barker arbeitete zwölf Jahre an den Zeichnungen zu Abarat.

Nach Abarat und Tage der Wunder, Nächte des Zorns zeichnet Clive Barker mit In der Tiefe der Nacht eine Candy Quakenbush, die an ihren Aufgaben gewachsen ist. Aus dem nörgelnden Gör aus Chickentown, Minnesota, ist eine mutige junge Frau geworden, die sich ihren Feinden, ihrer Familie und ihrer Mission stellt: Nur sie kann die Mitternacht aufhalten, um das Abarat vor der ewigen Finsternis zu bewahren. Mit Malingo, der Gesh-Ratte, und den zänkischen Brüdern John an ihrer Seite bekämpft sie die geheimen Pläne der diabolischen Mater Motley, die die Welt in absolute Finsternis hüllen will, um sie dann neu entstehen zu lassen – mit sich selbst an der Spitze des Abarat.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Abarat 3 ist endlich da! 15. Dezember 2011
Von Shiva914
Tjaa, was soll man sagen: Wenn man fast 7 Jahre lang auf einen 3. Teil eines Romans wartet, sind die Erwartungen natürlich extrem hoch. Diese werden vom Autoren leider nur teilweise erfüllt.
Auch der 3. Teil der Abarat-Reihe ist wieder eine sehr bunte und oft auch leicht skurile Sammlung an altbekannten Charakteren und Orten. Obwohl Clive Barker sich diesmal extrem viel Zeit für seine Fortsetzung gelassen hat (in der Vergangenheit war ich teilweise der Meinung, er hätte sein Abarat-Projekt bereits aufgegeben), schafft er es dennoch, die alte Mentalität der Vorgänger eins zu eins wiederzugeben. Mir fielen jetzt, nach dem ersten Lesen, keine Paradoxe oder große Unstimmigkeiten auf, zudem haben auch die Charaktere ihre Eigenheiten und Fähigkeiten behalten- nach so langer Zeit nicht unbedingt selbstverständlich! Auch in diesem Band gibt es wieder eine Fülle von tollen Gemälden, die nicht alle unbedingt hundertprozentig zur beschriebenen Story passen, aber die Welt des Abarat in toller Art und Weise zeigen. Auch im 3. Teil gibt es wieder neue Wunder zu entdecken, und die Geschichte nimmt einige Wendungen.
Was mich allerdings anfangs sehr verwirrte, war der Beginn der Geschichte. In den ersten Kapiteln hat man fast das Gefühl, in einem vorangegangen Band etwas wichitges verpasst oder überlesen zu haben. Manche Begriffe oder Tatsachen werden so selsbtverständlich eingeführt, als müsse der Leser bereits genau wissen worum es sich dabei handelt. Hinzu kommt, dass in der deutschen Übersetzung der Übersetzer gewechselt hat- und dieser offenbar die ersten beiden Teile nicht genau gelesen hat. So ändern sich manche Begriffe bzw werden diese einfach nicht mehr übersetzt (aus "Orlandos Kappe" wird "Orlandos Cap", aus dem "Stufenturm" auf einer der Inseln wird "Zikkurat", ein bereits aus Band 1 bekanntes Gedicht ändert vollkommenn den Wortlaut und ist nur noch über den Inhalt als dieses zu erkennen usw.). Das mindert die Qualität der Geschichte zwar nicht, war für mich persönlich aber leicht störend.
Schon fast ein Markenzeichen von Barkers Abarat ist, dass die Story einige unerwartete und auch sehr unlogische Wendungen nimmt (Totgeglaubte sind es doch nicht ohne zu erklären wie sie eigentlich überlebt haben- so wie Shape im ersten und zweiten Teil, Candy entflieht mit Mehtoden lebend aus Situationen,die jeglicher Logik trotzen usw. ). Auch davon gibt es im dritten Teil nicht gerade wenige. Auch wenn solche Wendungen die Geschichte spannungsgeladen machen, da man nie genau weiß wie es weiter geht, wollte ich in diesem Band des öfteren Aufstöhnen. An einigen Stellen dreht das Buch ins Extreme ab.
Was mir in Abarat 3 zudem negativ auffällt, ist, dass die Story sehr vorangetrieben wird. Eine actiongeladene Situation jagt die nächste, weder Candy noch der Leser haben Zeit zum Durchatmen und Nachdenken, auch der altbekannte Satz (sinngemäß) "Aber damit würde sie sich später gedanklich genauer befassen" ohne das der Leser dies mitbekommt, taucht wieder auf. Anstelle einer Aneinanderreihung von tödlichen Zwickmühlen und Hektik, hätte ich mir einige ruhigere Sequenzen gewünscht, welche vielleicht die Welt des Abarat und deren Personen genauer beleuchtet. Wahrscheinlich sollen die Action-Szenen das Buch auch für jüngere Leser spannend halten, stattdessen wird es dadurch teilweise sogar etwas langweilig (Frei nach dem Motto "Was kommt den nun schon wieder?".
Fazit: Eigentlich müsste ich dem Buch weniger als 4 Sterne geben- aber das kann ich nicht! Als Fan dieser Bücher seit dem ersten Band war ich unheimlich euphorisch als ich endlich Teil 3 in der Hand hielt, und ich muss sagen, dass ich zwar nicht hundertprozentig vom Hocker gerissen wurde, aber auch absolut nicht enttäuscht war. Abarat- In der Tiefe der Nacht ist ein würdiger Nachfolger auf den zweiten Teil, und sollte von jedem der die ersten beiden Bände gelesen hat, unbedingt mitgenommen werden-allerdings darf man auch hier, ebenso wie in Teil 2, nicht die Brillianz des ersten Bandes erwarten. Wenn man von den gennanten Schwächen absieht, hat man auch hier wieder ein sehr hochwertiges, sehr gut geschriebenes und ausgearbeitetes wohl überlegtes Buch!
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Von Sandra Wiegratz (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Sechs lange Jahre ist es her, dass der zweite Abarat-Band in deutscher Sprache erschien. Sechs lange Jahre mussten die Leser zittern, welch grausame Zeit sich über das Abarat-Archipel legen wird. Wer Clive Barkers Webauftritt verfolgt [...] oder auch die entsprechende Facebook-Seite [...], wird schon lange vor Erscheinen des Buches von den Schrecken erfahren haben, die Candy, Malingo, Gazza und die Johns in diesem dritten Abarat-Band erwarten. Reihten sich in Band eins noch Candys Abenteuer auf den einzelnen Abarat-Inseln aneinander, erhielt die Geschichte in Band zwei ("Tage der Wunder, Nächte des Zorns") schon wesentlich mehr Tiefgang, um nun in Band drei ("In der Tiefe der Nacht") dunkler und erschreckender zu werden als je zuvor. Auch wenn "Abarat" eigentlich als Jugendbuch konzipiert ist, können selbst Erwachsene von Clive Barkers Visionen verstört werden. Diesem dritten Abarat-Band merkt man bisher am deutlichsten an, dass Clive Barker eigentlich als einer der großen Meister des Horrors und der Phantastik gilt. "Hellraiser", "Die Bücher des Blutes", "Imagica" - alles Titel, die nicht gerade durch einen Schmusefaktor hervorstechen. In Abarat scheint sich Clive Barker geradezu zu verwirklichen. Seine Ölbilder alleine würden schon ihre eigene Geschichte erzählen, sie gehen auch häufig um einiges weiter als der Text. Sie sind brutaler, erschreckender, geheimnisvoller, verstörender und dunkler. Zwar nimmt sich die im Text beschriebene Handlung nicht wirklich zurück und beinhaltet durchaus drastische Beschreibungen, jedoch haben die Bilder eine noch stärkere Wirkung. Zusammen sind Bilder und geschriebenes Wort ein Kunstwerk der besonderen Art. Und im Grunde ist Clive Barkers zentrales Thema doch ganz klassisch: Liebe.

Leider kommt aber die Story nicht an die des zweiten Bandes heran. Die Handlung bleibt stellenweise sehr abstrakt; die Charaktere - obwohl schon aus den ersten Bänden bekannt - schaffen es nur selten bis zum Leser vorzudringen und mit diesem eine Verbindung einzugehen. Selbst unter den Bildern gibt es dieses Mal nicht ganz so viele, die den Leser bei der bloßen Betrachtung umhauen. Vermutlich ist die sich über den ganzen Band ziehende große Bedrohung des Abarat einfach auch etwas viel für den Leser.

Trotzdem ist und bleibt "Abarat" ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Und wer nur die Bilder anschaut und mit Clive Barkers ganz individuellem Stil so erst einmal nichts anfangen kann, sollte sich unbedingt auf die Kombination aus Text und Bildern einlassen - diese ist einmalig und ungemein beeindruckend. Wundervoll ist, dass auch dieser Abarat-Band wieder in einer limitierten Luxusausgabe bei Heyne erscheint. Der glänzende grüne Leineneinband, der schön gestaltete Schuber, die Hochglanzseiten und der strahlende Farbdruck rechtfertigen den auf den ersten Blick hohen Preis unbedingt. Und nur in dieser Ausgabe sind Barkers Bildkunstwerke direkt dort wo er sie haben wollte - mitten in der Geschichte und nicht in einem Anhang am Ende des Buches.
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