{"itemData":[{"priceBreaksMAP":null,"buyingPrice":399,"ASIN":"B004TS6Q0W","isPreorder":0},{"priceBreaksMAP":null,"buyingPrice":39.9,"ASIN":"B004QIPH5U","isPreorder":0},{"priceBreaksMAP":null,"buyingPrice":5.9,"ASIN":"B004QX4FDA","isPreorder":0}],"shippingId":"B004TS6Q0W::2iriUbH2ciTq4e6xU2z2%2FvFDj3q8tad7IIJu85TKQOF9ZMaz44ZdpgDaAiMWqA1l2uDYYnxgO5DffBCYynjS%2Ft%2Flv6kPQxr0wQOS2LaT7g9xtiHiGrB2XA%2FOwWz6RY4BbMe%2FFdOYpvBlsz%2BnuLfplg%3D%3D,B004QIPH5U::Pr6tBTTl6nkHbbH2Xj1zEoWZZeB87lCSGFQk6W9HNqwEIqJEcI39tpQEKD1wZaR8ncITjITJ0itY%2BxizDAPeGRSTJWLbj7J8dD56r%2Blxc1DVw5HQ33ue7xGgjX0lMA5ML1s5yCHqD6XWIZ8HrRJ%2BoA%3D%3D,B004QX4FDA::XL%2F%2FxMJGVQb%2Fy6%2FCRz57YiI%2Fqj2r5ltG0F5cbEEWaUOLqOcqktzBvHrWSINGTTBsnWV0MGZgzb65JiDh9EQcRYPvPBz9Cx2vZY3rdxA7Swe%2FhJBX6yOHqG15RIhtEpE8GrxOapKB%2B2hjRwviFaqocA%3D%3D","sprites":{"addToWishlist":["wl_one","wl_two","wl_three"],"addToCart":["s_addToCart","s_addBothToCart","s_add3ToCart"],"preorder":["s_preorderThis","s_preorderBoth","s_preorderAll3"]},"currenyCode":"EUR","shippingDetails":{"xz":"sellers","yz":"sellers","xy":"sellers","xyz":"sellers"},"tags":["x","y","z"],"strings":{"showDetails":"Details anzeigen","addToWishlist":[null,null,null],"addToCart":["In den Einkaufswagen","Beides in den Einkaufswagen","Alle drei in den Einkaufswagen"],"showDetailsDefault":"Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen","shippingError":"Ein Fehler ist aufgetreten, bitte versuchen Sie es noch einmal","differentSellers":"Diese Artikel werden von verschiedenen Verkäufern verkauft und versendet.","hideDetailsDefault":"Verfügbarkeit und Versanddetails verbergen","priceLabel":["Preis:","Preis für beide:","Preis für alle drei:"],"hideDetails":"Details ausblenden","preorder":["Diesen Artikel vorbestellen","Beide Artikel vorbestellen","Alle drei Artikel vorbestellen"]}}
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Die Vor- und Nachteile des iPad 2 wurden bereits mehrfach dargestellt. Diese Rezension bezieht sich auf die Funktionsvielfalt des iPad 2 in Verbindung mit iTunes und Schnittstellen-Adaptern.
Ich bin ein sehr erfahrener PC-User, der bisher sehr skeptisch ggü. Apple Produkten war. Das iPad 2 hat diese Haltung zu einem großen Teil geändert. Die Hardware ist hochwertig, perfekt verarbeitet und läßt kaum Wünsche offen. Das Betriebssystem ist stabil und so intuitiv, dass ein Handbuch wirklich nicht gebraucht wird.
Nun zum großen FLOP: iTunes! Stellt Euch das perfekte Auto vor, perfektes Design, umwerfende Haptik und Funktion, geringer Verbrauch, individuelle Einstellungen und dann der Hammer: Den Treibstoff darf man nur mit einer bestimmten Pipette tröpfchenweise in den kleinen oder mittleren Tank füllen (Reservetank ist verboten).
Das Apple-Prinzip, das der User auf Datei-Ebene nichts zu suchen hat und sich nicht einmischen soll, kann man ja für Laien noch verstehen, aber ein so immenses BottleNeck wie iTunes vor ein perfektes Gerät wie den iPad 2 zu stellen ist fast schon ein Verbrechen am normalen Kunden.
Beispiele: - Als Backup Ort von iTunes wird immer C: gewählt. Dumm nur wenn man eine SSD als Bootdisk nutzt, die 60GB und "nur" noch 8GB frei hat. JEDES Backup bricht ab... - Import einer (auf PC) sauber organisierten MP3 Sammlung ist mit iTunes ein Horror. Alle Strukturen (Alphabetisch nach Künslter, Ordner mit Album, sauber getaggt) wurde verhunzt. Komplett-Import geht nicht, irgendwie muss auf eine bestimmte Art den gewünschen Titel (bitte einzelweise) importieren. Ach ja, Cover-Art wird nicht mitgenommen. Wozu auch. Wäre ja zu einfach.... - Import von Bildern: Dateinamen gibt es auf dem iPad 2 nicht, je nach dem, welche Kamera zuletzt angeschlossen war, werden alle Alben/Events/etc. neu angelegt oder durch Import-Ordner ersetzt. Katastrophal organisiert, das konnte selbst Windows 95 besser. Eine SD-Karte on-the-fly anschliessen ist nett, aber man muss raten, wohin iPad 2 die Dateien importiert. Nachträglich ändern und anpassen: Fehlanzeige! - Import von Filmen: Verlangt bestimmtes Format und vorherige Umwandlung. Geht exklusiv via iTunes, nicht mit Kamera-SD Karte. Somit muss man zur 64GB Variante gehen, wenn man mehr als 3-4 Filme auf mitnimmt.
FAZIT: Das iPad 2 Gerät verdient eigentlich 5 Sterne. Aufgrund der extremen Limitationen durch Apple und die Vormundschaft der Software-Architektur kann man nicht anders als einen Stern abzuziehen. Mal sehen, ob iOS 5 ein paar sinnvolle Verbesserungen bringt.
NACHTRAG 11.05.2012: Ich habe mir ebenfalls ein iPhone 4S gekauft, da mich die Hardware Qualität von Apple restlos überzeugt hat. Die Nutzung von iTunes ist aber definitv nicht besser geworden. Da ich zwei verschiedene PCs nutze und nun 2 Geräte habe, ist eine sinnvolle bi-direktionale Sync-funktion sehr wichtig. Jeder, der behauptet dies wäre "intuitiv" mit iTunes lösbar, hat offensichtlich eine andere Definition dieses Wortes als ich. Wenn man sich darauf "einlassen" muss, muss man gegen die eigene Intuition arbeiten. Ich werde mir also einen Apple Jünger suchen müssen, der mir erklärt, wie das Apple Konzept funktioniert, wie ich zu arbeiten habe, wenn ich Synchronisieren will. Solle ich als IT-Leiter so in meinem Konzern auftreten, müsste ich mir einen neuen Job suchen...Lesen Sie weiter... ›
Vorneweg: Ich gebe es zu, ich hatte immer Vorbehalte gegenüber Apple. Als erfahrener Linux-Anwender schien mir die Philosophie hinter deren Produkten mit der meinen unvereinbar. Nun bekam ich zu Weihnachten ein iPad-2 geschenkt und damit die Gelegenheit, meine Vorbehalte abzubauen oder aber zu bestätigen. Hier mein Bericht über die erste Woche mit dem iPad-2.
Hardware
Ich habe die Version mit 16 GB ohne UMTS. Außer dem Gerät findet sich in der Verpackung ein Ladestecker mit Kabel. Auf der einen Seite des Kabels ist ein USB Stecker, die andere ist ein Apple-Spezialstecker. Das Kabel selbst ist mit 1m Länge allerdings recht kurz. Ansonsten gibt es: - keinen Standard-USB-Anschluss - keinen HDMI Ausgang oder sonstige Video-Ausgänge - keinen SD-Karten-Slot - immerhin einen Ausgang für Kopfhörer Wahrscheinlich gibt es für alles andere Adapter zu kaufen, ich empfinde aber diese Ausstattung angesichts des Preises als mangelhaft.
Inbetriebnahme
Dass ohne eine Software namens iTunes mit dem Gerät nicht viel anzufangen ist, wusste ich. Allerdings war mir nicht bekannt, dass man ohne iTunes das Gerät nicht mal in Betrieb nehmen kann. Nach dem Einschalten und ein paar Minuten Laden erscheint ein Symbol, dass man sich mit iTunes verbinden solle. Mehr passiert erst mal nicht. Einfach Einschalten und Loslegen geht also nicht. Was also tun, wenn man kein iTunes hat? (gibt es für Linux nicht und wird es wohl auch künftig nicht geben). Also eine alte virtuelle Maschine mit WinXP aktiviert und iTunes dort installiert. Beim Einstecken des USB-Kabels wird das Gerät erkannt und dann mittels iTunes "aktiviert".... Warum das so kompliziert sein muss weiß ich nicht. Nachdem iTunes nun läuft und das Gerät "aktiviert" ist, startete ich zunächst die Einstellungen, um das WLAN zu aktivieren. Die Einrichtung ging schnell, WLAN wurde sofort erkannt und verbunden.
Update April 2012 ================= Habe mir mittlerweile einen neuen Sat-Receiver zugelegt und mal probiert, Sender bzw. Aufnahmen auf das iPAd zu streamen. Keine Chance. Als Ursache habe ich ziemlich eindeutig die sehr langsame und schwankende WLAN-Verbindung vom iPad zum Receiver ausgemacht. Die ist allerdings nur beim iPad so schlecht. Das Notebook (auf dem gleichen Schreibtisch) hat eine um den Faktor 10 schnellere Verbindung, und mit diesem klappt Streaming auch tadellos. Somit sind die etlichen Berichte im Netz über die langsame und schwankende WLAN-Verbindung des iPAd aus meiner Sicht bestätigt.
Browsen im Web
Sicher eine der Hauptanwendungen eines Tablets. Also gleich mal den Safari-Browser gestartet. Die Bedienung ist leicht, Seiten werden schnell aufgebaut. Da in den kommenden Tagen der Besuch eines schwedischen Möbelhauses geplant war, ging ich auf dessen Web-Seite. Hier der erste Stopper: Die Seite setzt sehr stark Flash ein. Man wird noch zur Flash-Downloadseite geleitet, und das war' s dann. Zitat: "Leider erlaubt Apple nicht die Installation von Flash auf dem iPad". Was soll das? Ja ja ich weiß... HTML-5 wird Flash ablösen und dann wird alles viel besser... in zwei Jahren... oder später... oder gar nicht? Wer weiß das schon? Und ich will das Gerät heute benutzen, und Stand heute gibt es jede Menge Web-Seiten die mit Flash arbeiten. Ich jedenfalls empfinde diese Restriktion als Unverschämtheit seitens des Herstellers. Ich bin erwachsen und kann selbst entscheiden, ob ich Flash benutzen will oder nicht. Übrigens gibt es zu diesem Thema wirklich bemerkenswerte Hinweise in diversen Apple-Foren. Die einen sagen sinngemäß "Apple meint Flash ist schlecht... und darum ist Flash schlecht" oder "Steve Jobs hat gesagt Flash ist schlecht und darum ..." usw. usf. So etwas von Hörigkeit habe ich noch in keinem Linux-Forum gesehen, und es erinnert mich schon fast an das Verhalten von Sekten. Dann gibt es andere, die einem die Installation einer Ersatz-Software namens "Frash" empfehlen. Die entsprechenden Anleitungen scheinen allerdings auf eine recht komplizierte Prozedur hinzudeuten, also habe ich es gelassen, zumal man dazu das iPad erst knacken muss ("jailbreaking"). Auch eine Browser-App mit integriertem Flash-Player brachte mich nicht weiter, da die verwendete Version zu alt war. Also bleibt einem nichts übrig, als diese Restriktion hinzunehmen.
Fotos ansehen
Das ist allerdings eine feine Sache. Fotos vom letzten Urlaub oder einer Familienfeier auf das Gerät laden und in der Runde herumreichen. Die Fotos, wenn sie denn erst einmal auf dem Gerät sind, machen in der Ansicht wirklich was her, sie werden gut dargestellt und das Blättern geht fix. Man kann zwischen Fotoansicht und Albumansicht wechseln. Es gibt noch eine dritte Ansicht namens "Orte". Was man damit im Zusammenhang mit Fotos anfangen kann habe ich noch nicht herausgefunden, es scheint nichts weiter zu sein als Google Maps.
Wie kommen nun die Fotos auf das iPad? Richtig, das geht nur mittels iTunes. Man muss innerhalb dieser Software einen Ordner auf seinem Rechner auswählen, der Bilder enthält, und diesen dann "synchronisieren". Finde ich persönlich viel zu kompliziert. Gegenbeispiel ist mein Nokia N8. Das hat einen Standard-USB Stecker und wird nach dem Einstecken als externe Festplatte erkannt. Fotos und andere Dateien kann man dann einfach hin und her schieben. Nicht so beim iPad. Hier muss man innerhalb iTunes die Order zum Synchronisieran an- und abwählen, die sich unterhalb des vorher ausgewählten Bilder-Ordners befinden. Tiefere Verzweigungen in Unterordener sind nicht möglich, das Auswählen einzelner Dateien ebenso wenig. Wenn man dann auf "Anwenden" klickt, erfolgt das Übertragen der Fotos auf das iPad. Das passiert in mehreren Schritten: Zunächst erfolgt eine sogenannte "Optimierung". Dazu wird auf dem mit dem iPad verbundenen PC im ausgewählten Bilder-Order ein Verzeichnis "iPod Photo Cache" angelegt, die Bilder dorthin kopiert und auf diesem Weg umgewandelt. Von dort erst erfolgt die Übertragung auf das iPad. Das ganze kann je nach Anzahl der Bilder durchaus eine Stunde dauern. Außerdem schreibt iTunes auf meinen Rechner irgendwelche Daten. Man kann auch nicht die Schreibrechte auf dem Bilderordner seines Rechners entfernen, denn dann weigert sich iTunes, mit der Synchronisation zu beginnen. Bei mir ging das Synchronisieren allerdings erst mal gar nicht. Es gab eine merkwürdige Meldung in iTunes "Die benötigte Datei wurde nicht gefunden". Nach einer Stunde Versuch und Irrtum hatte ich das Problem gefunden: Einige Unterordner des Bilderordners hatten einen Punkt (".") im Namen, z.B. "28. Geburtstag". Nach Umbenennen / Entfernen der Punkte aus den Namen ging es dann. Finde ich komisch, Punkte in Verzeichnisnamen sind nicht erst seit gestern erlaubt. (Dieses Problem wurde später mit einem Software-Update behoben)
Nach dem Abschluss der Synchronisation waren dann die Bilder endlich auf dem iPad. Allerdings nicht wie erwartet. Ich habe eine gewisse Struktur in der Ablage meiner Fotos: Es gibt für jedes Jahr ein Verzeichnis und darin liegen nach Ereignissen benannte Unter-Verzeichnisse. Also z.B. 2010/Weihachten oder 2010/Klassentreffen usw. Für das Synchronisieren hatte ich den Ordner "2010" markiert. Nach Abschluss der Aktion liegen alle Fotos aller Unterverzeichnisse aus "2010" auf dem iPad in einem Album namens "2010", allerdings fröhlich alle zusammen. Die Struktur aus den Quell-Verzeichnissen geht verloren, sie wird sozusagen auf ein einziges Foto-Album "abgeflacht". Damit liegen dann im Album "2010" Fotos aller Ereignisse, und bei mehreren hundert Fotos wird es schon schwierig z.B. die Bilder des letzten Geburtstages zu finden. Wie sie innerhalb dieses Albums sortiert sind konnte ich noch nicht ganz herausbekommen, wahrscheinlich nach Datum, aber nicht nach Uhrzeit der Aufnahme. Das ist nicht was ich will. Ich will die Fotos auf dem iPad in der gleichen Struktur sehen wie auf meinem Rechner. Der Kopier-Prozess heißt ja auch "Synchronisieren". Er tut allerdings was ganz anderes, nämlich das was iTunes will und nicht das was ich will. Und natürlich kann man auf dem iPad selbst gar nichts umsortieren, so etwas schnödes wie Dateiverwaltung ist von Apple nämlich nicht vorgesehen. Alles in allem schade, denn das Ansehen der Bilder macht wirklich Spass, wenn man denn in der abgeflachten Album-Struktur die Bilder gefunden hat die man gerade sehen will. Wie kommen die Bilder wieder vom iPad runter? Wieder richtig geraten, nur mittels Anschluss an PC und iTunes starten. Wenn man mal schnell ein einzelnes Foto der Ex-Freundin oder auch ein komplettes Album von ihr löschen will (weil die Ehefrau die Bilder mit ansehen möchte) dann geht das nicht. Warum nicht - das weiß nur Apple.
Musik hören
Auch zum Übertragen von MP3's braucht man natürlich iTunes. Das Zusammenstellen der Sammlung zum Übertragen fand ich zunächst fürchterlich umständlich. Ich habe es dann irgendwie hinbekommen, indem ich die gewünschten Musik-Ordner direkt in das iTunes-Fenster gezogen habe. Dann markieren, Synchronisieren, und die Musik-Dateien werden auf das iPad kopiert. Dann die Enttäuschung: Abends das Pad ausgeschaltet, morgens eingeschaltet und an den PC angeschlossen. Irgendwas hat iTunes dann gemacht (iTunes macht immer irgend was von allein). Kurze Zeit später wollte ich Musik hören, die war aber wieder vom iPad verschwunden. Warum? Keine Ahnung, ich habe kein Kommando zum Löschen eingegeben :). Also das ganze nochmal: Musik in iTunes markieren und synchronisieren. Die Wiedergabe selbst ist überraschend gut. Für ein so schmales Gerät kommen recht gute Klänge. Wiedergabelisten erstellen ist einfach. Weiter habe ich mich damit noch nicht befasst.
E-Mail
Alles in allem eine gute Sache. Es gibt einige vordefinierte Account-Typen. Ich habe MS Exchange verwendet und sofort die Verbindung mit unserem Server hinbekommen. Ansonsten gibt es noch ein paar andere vordefinierte Typen (z.B. Google Mail), einen Account-Typ "T-Online" sucht man aber vergebens (der ist auf meinem N8 natürlich dabei). Man kann seinen Mail-Account auch komplett manuell einrichten. Der Mail-Client selbst ist etwas gewöhnungsbedürftig, meiner Meinung nach werden hier Sachen zu sehr miteinander vermischt ("Eingang" und "Postfächer" auf der gleichen Ansicht). Ist aber Geschmackssache, nach einer Weile kam ich gut zurecht. Übrigens wurden auch die Kontakte und Kalendereinträge über das Exchange-Konto synchronisiert, soweit also alles gut.
Ergänzung: Was leider nicht geht: Eine mit der Mail empfangene Datei speichern, bearbeiten (womit auch) und die veränderte Datei zurückschicken. Es ist allgemein nicht möglich, einer E-Mail eine Datei als Anhang mitzugeben (Ausnahme: Man kann Fotos als Mail versenden, nicht aus der Mail-Anwendung sondern aus dem Foto-Betrachter heraus).
Apps
Die berühmten Apps... Wenn man der Werbung glauben kann, machen diese ja erst das iPad aus. Ich habe mehrere Stunden im Appstore verbracht, einige installiert und ausprobiert. Mein Eindruck: Gefühlte 90% aller Apps braucht kein Mensch. Ich habe bis auf drei alle wieder gelöscht, und diese drei sind alle E-Book Reader. E-Books lesen wäre für mich eine der sinnvollsten Anwendungen des iPad. Ich habe die Kindle-App von Amazon installiert, iBooks von Apple sowie den Reader von libri.de. Alle lassen sich gut bedienen. Das Lesen mit dem iPad macht wirklich Spass, das spiegelnde Display hat mich bis jetzt nicht gestört (allerdings habe ich es noch nicht im Freien versucht). Das Problem sind allerdings die mangelnden Inhalte. Es gibt offensichtlich weitaus weniger Bücher in E-Book-Form als man denkt. Das bekommt man schnell raus, wenn man nach 5 seiner Lieblingstitel sucht und davon zwei findet - auf Englisch. Ok, dafür kann das iPad nichts, dennoch ist damit eine der wohl wichtigsten Anwendungen eines Tablet für mich nur sehr eingeschränkt nutzbar. Ach so: Um Apps laden zu können, muss man sich bei Apple mit einer sogenannten "Apple-Id" registrieren.
Akku und Aufladen
Der Akku hat eine sehr gute Laufzeit. Wenn man das Pad nur ab und zu nutzt und es ansonsten (eingeschaltet) liegen lässt, braucht es tagelang nicht geladen werden. Wenn doch, muss ich es allerdings auf den Fußboden neben die Steckdose legen. Um vom Schreibtisch nach schräg unten an die Dose zu gelangen, dazu ist das Kabel zu kurz. Und Laden vom Laptop per USB: Geht nicht. Angeblich (wie in einigen Foren zu lesen) funktioniert das nur mit Apple-Geräten oder einigen wenigen anderen Laptops. Der Ladestrom einer Standard-USB Schnittstelle ist wohl zu gering, oder anders herum: Das iPad benötigt zum Laden zuviel Strom. Im Display erscheint jedenfalls bei am Laptop eingesteckten USB-Kabel die Meldung "Lädt nicht". Allerdings hatte ich manchmal den Eindruck, das es trotzt dieser Meldung geladen wird, weil nämlich die Prozentzahl der Akku-Anzeige nicht weniger wurde. Dann sank sie auf einmal doch wieder, so dass ich letztlich nicht sicher bin ob das iPad nun über USB lädt oder nicht. Wenn man ein Software-Update durchführen will, dann sollte man besser vorher das Gerät an einer Steckdose aufladen. Das kann je nach Ladezustand allerdings mehrere Stunden dauern.
Kamera
Beide Kameras sind ein schlechter Witz. Bei der Front-Kamera kann man das ja noch verstehen, ist halt nur für Video-Telefonie. Aber die andere Kamera ist auch für nichts zu gebrauchen, die Bilder die man damit machen kann sind einfach Mist.
Überraschungen beim Software-Update
So, nun war alles soweit klar. Dann sagte mir iTunes, dass eine neue Software-Version installiert werden könnte. Ich habe also das iPad an einer Steckdose aufgeladen und dann das Update durchlaufen lassen. Das ging soweit alles von allein. Irgendwann startetet dann das iPad neu. Dann allerdings kamen zwei kleine und eine größere Überraschung. Die erste kleine: Die Apple-ID war irgendwie nicht mehr bekannt. Ich musste also die Registrierung der Apple-ID auf dem iPad neu vornehmen. Die zweite: Nach der Neu-Registierung der Apple ID wurde ich mit den Worten begrüßt "Willkommen beim fortschrittlichsten OS". Aha. Das Betriebsystem des iPad ist also das fortschrittlichste. An Überheblichkeit scheint im Hause Apple kein Mangel zu bestehen. Vom "fortschrittlichsten OS" konnte ich mich gleich mit der dritten Überraschung überzeugen: Alle Fotoalben waren vom iPAd verschwunden. Und das geht nun gar nicht. Ich hatte ja in der Vergangenheit schon ab und zu Probleme mit Updates von Betriebssystemen. Das vorletzte KDE-Update hinterließ z.B. einen schwarzen Bildschirm, was ich mit viel Mühe wieder reparieren musste. Nur: Die Daten waren alle noch da. Mir sind überhaupt noch niemals auf einem Gerät bei einem Update Daten verloren gegangen. Das ist für mich wirklich ein K.O.-Kriterium. Übrigens noch ein netter Nebeneffekt: Ich wollte natürlich die Bilder wieder von Laptop auf das iPad "synchronisieren", da meldete aber iTunes "Dieses iPad enthält bereits Fotos, diese werden jetzt ersetzt". Wo immer die waren, ich konnte keine sehen. Nun ja, die Original-Fotos sind ja zum Glück alle noch da. Dennoch ist so etwas in meinen Augen völlig inakzeptabel.
Zusammenfassung
Ich erwähnte zu Beginn, dass ich durchaus mit Vorbehalten an die Nutzung eines Gerätes aus dem Hause Apple ging. Ich kann sagen, dass sich alle bestätigt haben, sowohl die positiven als auch die negativen Erwartungen.
Positiv: - Das Design - die intuitive Bedienung (mit Ausnahmen; dass man mit 4 Fingern nach oben streichen muss um die Task-Leiste zu sehen erschließt sich nicht unbedingt sofort. Man muss sich eben auch in iOS erst einarbeiten) - Akku-Laufzeit
Negativ: - Die Bevormundung von Apple. Man *muss* iTunes verwenden. Man *darf nicht* Flash verwenden. Usw. Offensichtlich denkt man bei Apple, dass die Anwender Dummköpfe sind und entsprechend behandelt werden müssen. Für mich bestätigte sich der Eindruck, dass ein Apple-Produkt macht was man bei Apple für richtig hält und nicht unbedingt das was der Anwender will. Mit so einer Auffassung ist man bei mir natürlich an der völlig falschen Adresse, oder umgekehrt: Apple ist für mich nicht das richtige. - iTunes. Dieses Stück Software ist eine Zumutung. Erst einmal, dass man überhaupt genötigt wird, es zu verwenden, und dann, dass es tut was es will und nicht das was ich will. - eine Reihe von Bugs (s.o.). - Laden per USB geht nicht (oder manchmal doch?); proprietäres Verbindungskabel das auch noch zu kurz ist - die Kamera ist zum Fotografieren völlig unbrauchbar - zu wenig Anschlüsse (bzw. nur über Adapter die man dazukaufen muss) - Der Preis. Für die gebotene Leistung viel zu teuer. Gut, dass es bereits jetzt (und in Zukunft hoffentlich noch mehr) Konkurrenz gibt. Da kann ich schon nachvollziehen, dass sich Apple mit Händen und Füßen vor Gericht gegen die Konkurrenz wehrt. Auf Dauer wird das natürlich nichts nützen, die Preise für solche Geräte werden fallen (und damit Apples Umsatz).
Hätte ich das Gerät hier gekauft, ginge es direkt zurück. Als Geschenk ist es natürlich sehr hochwertig und völlig ok. Falls jemand eine Empfehlung möchte: Mit dem Stand von heute überhaupt kein Tablet kaufen. Im Moment sind alle noch viel zu teuer, ein Netbook mit voller Funktionalität gibt es für den halben Preis. Ich werde das iPad mit den mir jetzt bekannten Schwächen weiter nutzen, vor allem auf Reisen ist es bestimmt hilfreich wenn man nicht kiloweise Bücher oder einen Laptop mitnehmen muss. Auch lässt es sich im Wohnzimmer-Sessel bequemer mit dem iPad browsen als mit einem Laptop (Falls man nicht auf einer der vielen Seiten mit Flash landet). Ansonsten werde ich noch ca. 2 Jahre warten, das iPad dann verschenken und mir ein dann hoffentlich verfügbares Linux-Tablet besorgen. Und das iPad war für mich der erste und auch der letzte Ausflug in die Apple-Welt.
Bewertung: Für Design und Bedienung könnte ich glatt 4 Sterne vergeben. Wegen Bevormundung, mangelnden bzw. proprietären Anschlüssen, schlechter Kamera und vor allem iTunes: -3 Sterne. Einer ist sowieso Minimum, macht zusammen 2 Sterne. Letztlich ist das iPad eben doch nur ein teures Spielzeug.
===================== Update 7. Januar 2012 =====================
Inzwischen konnte ich eine weitere Anwendung des iPad testen:
Filme ansehen
Der Gesamteindruck hierbei ist zwiespältig. Ja, man kann auf dem iPad Filme sehen (z.B. im Zug), und das geht auch ganz gut - wenn man sie erst einmal auf das Gerät bekommen hat. Natürlich gilt auch hier wieder: Einfach per USB anschließen und rüberkopieren ist nicht, erst mal iTunes starten. Dann große Fragezeichen: nicht ein Video ließ sich nach iTunes importieren, um von dort auf das iPad übertragen zu werden. Nach mehreren Stunden Recherche und Fluchen hatte ich das Problem gelöst: Man muss zusätzlich zu iTunes noch Quicktime (auch von Apple) installieren, ansonsten macht iTunes bei Videos nichts. Dann also das gewünschte Video nach iTunes in die Mediathek importieren, markieren und mit dem iPad "synchronisieren". Es ist übrigens nicht möglich, nur Filme allein zu synchronisieren, Bilder, Musik und was man sonst noch hat werden mit synchronisiert, es sei denn man deaktiviert bei den anderen Medien die Option "Synchronisieren". Dann werden diese aber vom iPad gelöscht. Videos im avi-Format lassen sich übrigens nicht nach iTunes importieren. Das ist sehr ärgerlich, da ich eine umfangreiche Sammlung an avi-Videos habe. Man benötigt noch ein Konvertierungsprogramm, um die gewünschten Videos von avi in das mpeg-4 Format umzuwandeln. Ich habe mir dazu das Programm "Handbrake" installiert. Somit benötige ich 3 Stück Software für den einfachen Vorgang "Kopiere ein Video vom Rechner auf das iPad". Und die Konvertierung dauert recht lange. Die Umwandlung eines Videos mit ca. 45 min Spieldauer in Auflösung 720x576 dauerte bei mir 1h 10 min, "Armageddon" in HD dagegen weit über 3 Stunden. Dazu habe ich auf Dauer keine Lust. Die umgewandelten Videos in Standard-Auflösung haben übrigens die gleichen Eigenschaften (Auflösung, Codec usw.), nur das Dateiformat ist m4v statt avi. Wieso kann man dann nicht gleich avi zulassen? Die Wiedergabe ist sehr gut und flüssig, bis auf HD-Material, hier kommt es zu sichtbaren Rucklern. Alles in allem ist der Gesamteindruck wie gehabt: Bedienung des Gerätes und Wiedergabe gut bis sehr gut, Dateiverwaltung hingegen eine einzige Katastrophe. Anmerkung: Es ist möglich, ein Video direkt vom iPAd zu löschen, ohne iTunes zu starten. Wieso geht das bei Fotos nicht???
====================== Update 1. Februar 2012 ======================
Wir (meine Frau und ich) nutzen das iPad mittlerweile hauptsächlich zum Surfen auf der Couch. Das ist bequem und geht ganz gut, falls man nicht auf einer der vielen Seiten mit Flash landet, aber das habe ich ja schon ausführlich beschrieben. Außerdem scheint Safari nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit zu sein, etliche Seiten funktionieren nur fehlerhaft, werden aber auf anderen Geräten mit anderen Browsern perfekt dargestellt. Ansonsten gibt es noch die App einer bekannten Programmzeitschrift, eine Wettervorschau, Google Earth und das war' s im Grunde schon. Der Foto-Betrachter ist auch nach dem Update auf 5.0.1 nicht wirklich zu gebrauchen (siehe oben), was wirklich sehr schade ist.
Was mich ebenfalls nervt: Es gibt an Zubehör und Software eigentlich jede Menge - gegen Geld. Das iPad hat keinen SD-Kartenslot? Macht nichts, kaufen wir einen für 24 €. HDMI-Ausgang gibt es nicht? Egal, kann man für 39 € nachkaufen. Bei der Software-Ausstattung das gleiche. Kein Flash? Dafür gibt es doch eine App für 3,99 (die Demoversion hat mich allerdings nicht überzeugt). Foto-Betrachter nicht zu gebrauchen? Eine App die das ganz prima beherrschen soll gibt es, 5,99. Kein vernünftiger Netzwerk-Client? Eine komplette SSH+VPN App kostet 7,99. Auch einen Dateimanager kann man dazukaufen. Im einzelnen sind das bei den Apps keine Riesen-Beträge. Aber wieso soll ich für Selbstverständlichkeiten Geld ausgeben (zumal bei dem gepfefferten Anschaffungspreis)? Selbst Windows hat eine Basis-Ausstattung an Netzwerk-Tools, und von Linux brauchen wir nicht zu reden, das ist sowieso immer alles dabei. Ich will nicht falsch verstanden werden, für gute Software, die über normales Zubehör hinausgeht bezahle ich auch, aber nicht für so etwas Selbstverständliches wie einen ssh-Client.[...]Lesen Sie weiter... ›
Habe mittlerweile auch ein IPad und denke, es ist tatsächlich das einzige Produkt von Apple, das ihren Konkurrenten (noch) überlegen ist. Meiner Meinung nach ist es besser in den Punkten:
- Flüssigkeit des Betriebssystems - Auflösung des Bildschirms - Verarbeitung (sehr hochwertig) - Smartcover (das ist schlicht genial und der Preis dafür jeden Cent Wert)
Apple wird immer wieder unterstellt (am liebsten machen das Apple-User), die Geräte seien intuitiv bedienbar. Das ist schlicht und ergreifend totaler Blödsinn. Auch das IPad muss man bedienen können. Wenn man es gelernt hat, ist es flutschig und schön - aber das ist mit anderen Geräten und Betriebssystemen ganz genauso. User, die gewohnt sind mit Dateisystemen umzugehen, werden sich die Haare raufen. Die Synchronisation über I-Tunes (Katastrophen-Software) kann man als "pain in the ass" bezeichnen. Die Cloud soll Abhilfe schaffen. Das glaub ich erst, wenn sie denn endlich mal da ist. Die Kamera im IPad 2 ist eine Frechheit. Die Frontkamera ist ausreichend für Videotelefonie und für ihren Zweck gut. Die Kamera hinten ist ein Witz. Wir haben Fotos mit IPad und Android-Phones gemacht und verglichen. Fazit: Selbst die Kamera eines Steinzeit-Motorola-Milestone ist um Längen besser.
Die fehldenden Anschlüsse (USB, Cardreader) sind ebenfalls ein großes Manko (auch wenn das Apple-User nicht verstehen können)
Wer ein hochwertig verarbeitetes Tablet möchte, wird mit dem IPad glücklich. Alles flutscht, Bücher lesen ist ein Genuss, Fotos und Videos ansehen macht einfach nur Spaß. Es gibt tolle Spiele und witzige Apps (allerdings gibt's die meisten davon auch für Android)....
Wer nicht weiß, ob's ein IPad oder ein Android-Tablett sein soll, möge sich alle mal ansehen und dann entscheiden. Der Preis der anderen Tablets ist (leider) noch viel zu hoch - sprich: genauso (oder fast so) hoch wie beim IPad. Wichtig für den unbedarften User ist, dass sie/er sich eine neutrale Meinung bildet. Die Apple-Gemeinde kann man als Informationsquelle vergessen, weil die selbst stinkende Socken, wenn ein Apple-Logo drauf macht und es im gleichnamigen Store verkauft, für 1.000 € kaufen würden - weil's halt von Apple ist und "Apple ist besser" (würg...)
Für die Verarbeitung und das OS gebe ich fünf Sterne, für die Kamera und für die fehlenden Anschlüsse jeweils einen. (Die I-Tunes Synchronisierung erhält -15 Sterne) 3 Sterne insgesamt!Lesen Sie weiter... ›