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AMOK: Eine Studie
 
 
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AMOK: Eine Studie [Taschenbuch]

Lothar Adler
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 125 Seiten
  • Verlag: Belleville (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3923646860
  • ISBN-13: 978-3923646869
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,5 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 987.787 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wollte man versuchen, eine Rangfolge krimineller Taten nach ihrem publizistischen Erfolg aufzustellen, so dürfte der Mord Abonnent auf einem der vorderen Plätze sein. Unter den Morden ragen wiederum die heraus, die besonders viele Opfer betreffen, fremdartig oder sadistisch anmuten, und solche, die zur Identifikation mit dem Opfer einladen. Amokläufe erfüllen diese Kriterien regelmäßig und sind so für die Medien das Ereignis schlechthin. Dabei stellt sich der Amoklauf zunächst regelmäßig als eine aus dem Nichts heraus entstehende Gewalt dar, bei der der Täter plötzlich mit einem weitgehend wahllosen Toten beginnt und schließlich im Feuerhagel von Spezialkommandos der Polizei oder durch Selbsttötung bzw. Selbstverletzung endet. Die sich daran anschließenden Recherchen führen nicht selten zu Ergebnissen, die auf schwerwiegende Persönlichkeitsauffälligkeiten des Täters hinweisen, während die Motive eher banal wirken und in keinem Verhältnis zur Tat stehen. Amok, von malaiisch amoku, bedeutet so viel. wie „rasend und wütend“ und bezeichnet ein Verhalten mit langer kultureller Vorgeschichte. Aus einer kriegerischen Taktik heraus entwickelte sich im malaiischen Sprachraum ein Konfliktverhalten, das kulturell als eine Art letzter Ausweg akzeptiert wurde. Die Untersuchung von Lothar Adler befaßt sich mit 196 in Zeitungen mit Amok bezeichneten Gewalttaten, die unabhängig von soziokulturellen Hintergründen in etwa dem grob skizzierten Verlauf und Schweregrad des klassischen Amok entsprechen und basiert auf kontentanalytischen Untersuchungen von Zeitungsartikeln. Das Interesse liegt dabei vornehmlich bei einer Bestandsaufnahme des publizierten Phänomens Amoklauf unter soziologischen, kriminologischen und forensisch-psychiatrischen Gesichtspunkten.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unwesentlich! 21. Mai 2002
Von Ein Kunde
Leider erfährt man in dieser "Studie" nichts, was die ohnehin etwas flach auf der Brust erscheinende "Amok-Forschung" nicht bereits offenbart hätte. Vermutlich liegt es am Untersuchungs-
material, nahezu ausnahmslos Zeitungsberichte, die naturgemäß lückenhaft und unzuverlässig sind. Den höchsten Prozentsatz erreichen jeweils die Untersuchungsmerkmale "unbekannt", kein Wunder, dass bei dieser Untersuchung wenig Brauchbares herum-
gekommen ist. Schade!
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Carol
dieses buch ist ein muss für alle die sich für das "phänomen" des amok bzw amoklaufes interessieren.

man erfährt woher der begriff des "amok" kommt, und welche urspüngliche bedeutung mit ihm verknüpft ist.
zahlreiche tabellen geben zB aufschluss über: (das umfeld des täters) wie sah das umfeld des täters aus? war er arbeitslos, wie alt war er während der tat, gegen wen richtete sich der amoklauf hauptsächlich... ein weiteres bsp ist eine tabelle mit der "überschrift" wie hoch ist statistisch die zahl der von amokläufern während ihrer tat getöteten menschen in der brd im vergleich zum ausland ? ....

ich habe diesem buch 4 sterne gegeben, da es etwas schwierig ist, sich als "leihe" in eine solch wissenschaftliche arbeit hineinzulesen. es tauchen immer wieder statistiken, auch im fortlaufenden text auf, wie (n=24) etc. ergänzend dazu muss ich aber auch sagen, dass man aus dem titel heraus (eine studie) schon aufmerksam gemacht wird, das dies kein roman ist, der einen "nebenbei" informiert. sondern eben eine rein sachliche auf fakten beruhende studie ist, in der auch die statistik nicht fehlt.

fazit: empfehlenswert für interessierte, die sich mit diesem "phänomen" beschäftigen wollen, und ggf über etwas "fachwissen" bzw hintergrundwissen diesbezüglich verfügen.

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