Die Kulturanthropologin Christina Kessler hat mit „Amo ergo sum. Ich liebe, also bin ich" die große Aufgabe übernommen, aus den Weisheitstraditionen dieser Welt und den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen die Essenz des Themas „Selbstverwirklichung" heraus zu destillieren und diese in leicht verständlicher Form - jenseits der Fachterminologie, jenseits von religiösen Richtungen oder kulturgebundenen Schulen - einer breiten Leserschaft zugänglich zu machen. In jahrzehntelangen Studien und auf der Basis tiefer mystischer Erfahrungen ist es ihr gelungen, den „roten Faden" aufzuspüren und bisher verborgene Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Anhand dieses roten Fadens führt sie nun den Leser durch einen subtilen Prozess des Verstehens, sodass sich ihm die zwingende Logik einer integralen Lebensphilosophie und -praxis offenbart. Der Erkenntnisprozess wird nicht von außen übergestülpt, sondern vollzieht sich durch Rückverbindung mit der inneren Stimme praktisch „von Selbst".
„Amo ergo sum" öffnet das Tor für eine moderne Form der Selbstrealisation, die schneller und einfacher zum innersten Mysterium, zum Genius und Wesenskern des Menschen führen kann, als dies bisher möglich erschien. Gleichzeitig wird in diesem Buch offensichtlich, dass sich eine positive und dauerhafte Veränderung dieser Welt nur dann vollziehen kann, wenn wir alle die Chancen wahrnehmen, die unsere spezielle Zeitqualität uns bietet, und uns hier und jetzt in unsrer wahren Identität verankern. Das transformierende Werkzeug ist jedem Menschen zugänglich: die Liebe.
Dieses Buch sollte in keinem Bücherschrank fehlen und zu einem festen Bestandteil der Erziehung des neuen Menschen werden.
Ingrid Diallo, Germanistin