Studs Terkel (geb. 1912), Radio- Fersehjournalist, Autor einer Reihe von Bestsellern und Harry Maurer (geb. 1948), Schriftsteller und freischaffender Journalist, fuhren jahreslang durch die Vereinigten Staaten von Amerika und interviewten Hunderte ihrer Landsleute: Stahlarbeiter, Konzernpräsidenten, Callgirls, Verkäufer, Farmer, Landarbeiter, Geschäftsleute, arbeitslose Autoarbeiter, College-Professoren und Angestellte. Das Ergebnis, ein Stück praller Realität dieses widersprüchlichen Riesenlandes, wird hier in einer Auswahl vorgestellt: Berichte über Tage und Jahre der Arbeit und Arbeitslosigkeit, über Freuden und Sorgen, über kleine und große Triumphe und Erniedrigungen. Dabei wird deutlich, wie Arbeit, die das Menschsein ausmacht, das Leben von Frauen und Männern, Schwarzen und Weißen, Armen und Reichen prägt. Zugleich vermitteln die zuerst 1972 bzw. 1979 veröffentlichten Interviews auch Gefühle des Stolzes auf die eigene Kraft, auf die Spuren, die man mit seiner Arbeit hinterläßt und die wachsende Entschlossenheit, sich gemeinsam gegen Ungerechtigkeit und Willkür zur Wehr zu setzen und etwas für eine menschlichere Lebensweise zu tun.