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AM (Vinyl+Mp3) [Vinyl LP]

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Produktinformation

  • Vinyl (6. September 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Domino Records (Goodtogo)
  • ASIN: B00DKY4NBA
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3 Album
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 64 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Die Arctic Monkeys veröffentlichen Anfang September ein verdammt frisches Album, vielleicht das Beste ihrer Bandgeschichte! Mit Gastauftritten von Josh Homme (QOTSA), Pete Thomas (Elvis Costello) und Bill Ryder Jones!

AM - die Initialen der Band stehen im Englischen für viel mehr: Für den Beginn eines neuen Tages, eine analoge Radiofrequenz und ein existentielles Statement (das Sein). Der Albumtitel "AM" des fünften Arctic Monkeys Album impliziert genau das und noch viel mehr. All das schwingt prägnant mit, oder wie Drummer Matt Helder in typisch unverblümter Manier verlauten lässt: "Das ist das Album, was wir immer machen wollten." Aufgenommen in einem kleinen Studio in East Hollywood, zusammen mit Langzeit-Kollaborateur James Ford an den Reglern, nimmt das fünfte Werk der Arctic Monekys, das sie in ihrer Wahlheimat LA aufgenommen haben, die besten Elemente der beiden Vorgänger auf und gibt ihnen einen neuen, frischen Dreh. Josh Homme (QOTSA), Pete Thomas (Elvis Costello) und Bill Ryder Jones haben Gastauftritte auf "AM".


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von ROTT TOP 500 REZENSENT am 6. September 2013
Format: Audio CD
Das verspricht ein sehr spannender Herbst zu werden. Eine Vielzahl von Bands, die vor ziemlich genau zehn Jahren die Musikwelt durcheinander wirbelten, gehen in ihr zweites Jahrzehnt. UND beglücken den geneigten Indierockhörer fast zeitgleich mit Neuveröffentlichungen im August und September. Bloc Party mit der EP „The Nextwave Session“ haben den Anfang gemacht, Franz Ferdinand letzte Woche und jetzt Arctic Monkeys.

Allerdings sind die Ansätze unterschiedlich, während Bloc Party und Franz Ferdinand die Zeit zurück drehen und zum Stil ihrer Debütalbum zurückgehen (in beiden Fällen übrigens sehr gelungen) setzen die Arctic Monkeys ihre Entwicklung fort. Album 5 ist düster und aufheizend geworden, voller unheilvoller aber auch aufregender Beats. Am deutlichsten wird das vielleicht in ARABELLE, das sich anhört wie ein Hip Hop Remix eines Led Zepplin Klassikers. Es gibt keine Grenzen und Schubladen auf ‚AM‘, es gibt Pop, es gibt Glam (der herrlich gelungene I WANT IT ALL) und es Verbeugungen vor den Großen der Rockmusik: vor Lennon (NO. 1 PARTY ANTHEM) und Velvet Underground (MAD SOUNDS) sowie mit freundlicher Unterstützung von Josh Homme auch vor den Stones, ONE FOR THE ROAD borgt sich die „who whoos“ von ‚Sympathy for the Devil‘ aus

Alex Turners Texte sind immer noch bedrohlich, ätzend und scharf, und gleichzeitig komplex in ihren Details und Bildern. Trotz der musikalischen Irrungen und Wendungen macht gerade dieser Eklektizismus ‚AM‘ zu einem sehr belebenden Stück Musik. Das Album setzt setzte die stylistische Entwicklung und Kursänderung von ‚Humbug‘ und ‚Suck it and See‘ konsequent fort. Es lässt einen aufgeregt und gehetzt zurück, Zeit zum Durchatmen gibt es nicht. Vielleicht ist eine Textzeile aus NO 1 PARTY ANHTEM eigentlich Message: “I just want you to do me no good.”
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Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 6. September 2013
Format: Audio CD
Da hat sich natürlich auch optisch einiges getan bei den Jungs aus Sheffield, die ja jetzt eigentlich Männer sind. 2006, die Zeit also von „I Bet You Look Good..“, trug man noch Kapuzenhoodies, Chucks und blasse Pilzkopfgesichter und von Coolness und Lässigkeit war man noch weit entfernt. Heute, vier Platten später, muß es feiner Zwirn sein, Alex Turner gibt mit ernstem Blick, Ray Ban und Schmalztolle das Model für die Titelseite, man ist jetzt wer und weiß das auch. Und das liegt vornehmlich daran, dass die Arctic Monkeys nach über zehn Jahren Bandgeschichte das haben, wonach sich viele Bands schon wieder sehnen: nämlich Relevanz.

Beim letzten Album „Suck It And See“ konnte man ja durchaus den Eindruck gewinnen, das Quartett stecke noch mitten drin im Findungsprozeß, der Sound sollte sich ändern, unklar war allein noch das „wie“. Nun, mit „AM“ scheinen sie ihren Wunschvorstellungen etwas näher gekommen zu sein – der elektrische Bluesrock hat wohl das Rennen gemacht und so stehen gleich zu Beginn des Albums fünf Stücke, die man ohne weiteres auch auf der neuen Queens Of The Stone Age hätte unterbringen können. Was wiederum kein so großes Wunder ist, stand doch schon beim Vorgänger Buddie Josh Homme auf der Gästeliste, ebenso durfte sich Turner auf besagtem „...Like Clockwork“ austoben.

Es stampft und röhrt und dengelt also gewaltig am Start, „Do I Wanna Know?“, „R U Mine?“ bis hin zu „Arabella“ sind satte, kantige Vorwärtsnummern. Auffällig: Ab der Mitte schleichen sich die ersten gutgelaunten „Schuwab-Schuwab“-Chöre dazwischen, Turner gönnt sich eine Verschnaufpause (No.
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Format: Audio CD
Da ist sie endlich, die neue Platte der Arctic Monkeys. Wie hoch waren die Erwartungen, denn diese Jungs haben ja schon mit den vorherigen Alben solch hohe Maßstäbe an sich selbst gesetzt, dass es eigentlich immer schwieriger sein muss dies ein weiteres Mal zu toppen.

Mit AM ist Ihnen aber ein weiterer Meilenstein in ihrer Karriere geglückt. Alles in allem überzeugt das Album schon beim ersten Hören und wird natürlich von Mal zu Mal schöner, weil man die richtigen Juwelen erst nach merhmaligem Hören herauskristallisiert.

Der Stil hat sich natürlich leicht verändert, wie das bei den Arctic Monkeys aber von Album zu Album immer schon war. Nicht nur das schwarze Cover, sondern auch die tieferen, basslastigeren Songs tragen zu einer düsteren Stimmung bei, die meines Erachtens aber sehr gut zur Band passt. Wie Josh Homme ja schon gesagt hatte: Ein sexy Album für nach Mitternacht. Besser hätte man nicht sagen können.

Der Einsteiger "Do I Wanna Know?" finde ich spitze gewählt und hat auch bei den letzten Konzerten (unter anderem am Southside im Juni) perfekt für die Eröffnung der Show gepasst. Die Texte sind wie immer einfach nur herrlich zu lesen und zu analysieren. Man findet sich, meine Meinung, oft selbst in den Texten und mal ganz ehrlich unter Männern: Wer hat beim Song "Why'd You Only Call Me When You're High?" kein Déjà-vu ;)

Ein weiteres Mal ein fünf Sterne Album hingebrettert, ganz große Klasse!
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