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AKG K 420 Denim Mini Kopfhörer faltbar
 
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AKG K 420 Denim Mini Kopfhörer faltbar

von AKG
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (80 Kundenrezensionen)
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AKG K 420 Denim Mini Kopfhörer faltbar + Sennheiser PX 100-II Faltbarer offener Stereo-Minikopfhörer (114 dB) schwarz + Sennheiser PX 200-II Faltbarer geschlossener Stereo-Minikopfhörer (115 dB) mit integriertem Lautstärkeregler schwarz
Preis für alle drei: EUR 138,03

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Produktmerkmale

  • faltbarer Mini-Kopfhörer mit einzigartigen 3D-Axis Faltmechanismus
  • halboffene Bauweise für klasse Klang und Wahrnehmung der Umgebung
  • hoher Tragekomfort durch gepolstertes Bügelband und Schaumstoff Ohrpolster
  • bis zu 125 dB Schalldruck für grosse Klangreserven
  • 1,1 m langes, hochwertiges Anschlusskabel zu 99,99% sauerstofffrei
  Weitere technische Details

Produktinformation

  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 20 x 5 cm ; 104 g
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 281 g
  • Modellnummer: K420BLU
  • ASIN: B001EP6BQW
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 1. Januar 2007
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (80 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang:

Auszeichnungen

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

AKG K 420, faltbarer Mini Kopfhörer
Sie haben Ihren Kopf. Wir haben Ihren Hörer.

Sie werden uns sicherlich zustimmen, dass qualitativ hochwertige Bauteile zwar die richtige Grundlage, aber noch nicht alles sind, was exzellente Produkte und auch einen exzellenten Kopfhörer ausmachen. Bei AKG ist es darüber hinaus die mehr als 60-jährige Erfahrung, in der wir unser ganzes Know-how, unsere Liebe zum Detail und unser Bestreben, Dinge besser zu machen, in zukunftsweisende Kopfhörer-Technologien einbringen.

Es geht uns nicht darum, kurzlebigen Trends zu folgen, sondern echte akustische Innovationen zu entwickeln. Unzählige Auszeichnungen und mehr als 1.400 international angemeldete Patente bestätigen dies. Am wichtigsten jedoch ist uns, dass Sie mit AKG-Produkten und unserem Service auch nach vielen Jahren noch zufrieden sind. Denn Sie sollten mit einem Kopfhörer nicht nur hören, sondern das, was sie hören auch wirklich genießen.

ZUSAMMENKLAPPEN FÜR UNTERWEGS. AUFKLAPPEN UND AUFSETZEN. Immer auf Achse?
Der neue halboffene Minikopfhörer K 420 bietet ultralinearen Klang. Das neue, einzigartige und gepolsterte AKG-Bügelband ist in drei Dimensionen faltbar, so dass der Kopfhörer in einem besonders flachen Beutel bequem transportiert werden kann. Und ausgeklappt?
Faszinierender und selbst bei hohen Lautstärken verzerrungsfreier Klang über ein großes Frequenzspektrum.

Die Verstellung der Bügelgröße erfolgt durch einen in den Bügel integrierten Rastmechanismus. Das einklemmen von Haaren oder ein Zwicken in der Kopfhaut ist damit für immer passé. Die halboffene Konstruktion sorgt für perfekten Klang und ermöglicht dennoch die Wahrnehmung von Umgebungsgeräuschen.

Spezifikationen
- HALBOFFENE KONSTRUKTION
- NEUER, EINZIGARTIGER 3D-AXIS2-FALTMECHANISMUS FÜR NOCH FLACHERES ZUSAMMENKLAPPEN UND LEICHTEREN TRANSPORT
- KOMPATIBEL MIT iPHONE CLASSIC UND 3G

Produktbeschreibungen

AKG K 420 grau/blau


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
65 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Oribi
Der AKG K 420 ist preislich und bauartbedingt dem altbekannten und vielgelobten Koss Porta Pro sehr ähnlich weshalb ich hier gerne einmal beide gegenüberstellen möchte.

Konstruktion und Tragekomfort:

Das meistgehasste Feature beim Koss Porta Pro dürfte der nervige Kopfhaar epilierende offene Schiebemechanismus des Bügels sein. Vor jedem Anlegen muß der Bügel auf dem Kopf neu justiert werden, da einrastende Halterungen leider fehlen. So manches Haar ist bei den Nutzern diesem Vorgang schon zum Opfer gefallen. Hier glänzt der AKG fortschrittlich mit einem kunsstoffumhüllten, angenehm zu tragenden Steg, an dessen Enden seitlich die Ohrmuscheln jeweils um einige Zentimeter in Rasterschritten ausgezogen werden können, ohne jemals auch nur ein Haar zu gefährden. Somit bleibt auch die eingestellte Kopfweite beim AKG stets erhalten.

Der Klappmechanismus für den Transport ist beim AKG ebenfalls besser gelöst, da sich die Muscheln nicht nur einklappen lassen, sondern sogar seitlich drehbar sind, so dass sie danach eine schlanke, flache Einheit mit dem Bügel bilden, wohingegen die Muscheln des Koss seitlich fixiert sind und somit nach dem Einklappen dicker auftragen beim Transport.
Die großen Ohrmuscheln des AKG samt Polster sind vertrauenserweckend stabil befestigt, trotz der cleveren Drehlösung. Die deutlich kleineren Muscheln beim Koss wackeln dagegen fleissig vor sich hin und dessen Ohrpolster sind ohnehin eher bekannt für ihr frühzeitiges Abfallen. Der seitliche Anpressdruck ist bei beiden Hörern gering, wobei der Bügel des AKG etwas mehr Druck erzeugt

Die clevere, stabile, zeitgemäße und in meinen Augen schlicht schönere Konstruktion des AKG lassen dessen Gewicht auf ca. 106 Gramm ansteigen, womit er rund 50% über dem Gewicht des Koss (ca. 70 Gramm) liegt. Dennoch ist der Tragekomfort und das Handling beim AKG besser als beim Koss. Die großen Muscheln des AKG decken das Ohr vollständig ab, wo der Koss nur eine relativ kleine Auflagefläche bietet. Beim Koss braucht man eindeutig länger, bis die richtige Position gefunden ist, den AKG zieht man auf und fertig. Dennoch lässt sich auch der klapprige Koss Porta Pro letzlich angenehm tragen, was insbesondere dem geringen Gewicht geschuldet ist. Im direkten Vergleich hat der AKG aber die Nase deutlich vorn. Eine Freundin, die Bügelkopfhörer bisher kategorisch ablehnte, hielt den AKG gar für den angenehmsten Kopfhörer, den Sie je zu tragen hatte.

Hinsichtlich Schallisolierung verhalten sich beide Hörer mit ihrer offenen ohraufliegenden Bauweise ähnlich: In Abhängigkeit von der gehörten Lautstärke, dringt stets ein gewisser Schallanteil nach aussen und kann daher Personen in unmittelbarer Nähe stören. Geringfügig scheint mir hier der AKG mit den großen Polstern besser zu isolieren gegenüber dem kleineren Koss.

Die Wertung für die Konstruktion inklusive Tragekomfort, Verarbeitung und Praxistauglichkeit geht für mich eindeutig an den AKG K 420. Hier kann der betagte Porto Pro einfach nicht mehr mithalten, selbst wenn der wie eine Feder auf dem Kopf liegt.

Klang:

Koss bietet mit dem Porta Pro einen fast schon legendären Bassdruck, welcher in dieser Preisklasse seinesgleichen sucht. Der Bassbereich reicht dabei zwar nicht bis den Tiefbasskeller, ist aber in Anbetracht der Größe zumindest erstaunlich wuchtig, aber mit zunehmender Lautstärke auch unsauber. Mir persönlich eindeutig zu wuchtig, da der Mittenbereich etwas untergeht und erst die auch nicht gerade brillianten Höhen einen Gegenpol zum Bass bilden. Die Räumlichkeit wirkt beim Koss gestaucht, der Sound wird regelrecht in den Kopf gepresst. Der Porta Pro ist mit dieser Klangauslegung eher als Spaßkopfhörer zu sehen, der sich insbesondere im Rock/Pop/Techno Bereich wohl fühlt. Mit ausgeglichener, audiophiler Wiedergabe hat das allerdings herzlich wenig zu tun, was aber in dieser Preisregion auch nicht ernsthaft erwartet werden kann.

Der AKG wirkt im direkten Vergleich ausgewogener. Der Bass hat zwar ebenfalls eine satte Präsenz, ist aber zumindest weniger aufdringlich als beim Porta Pro. Die warmen Mitten kommen besser zur Geltung und bilden einen natürlichen Übergang zu den Höhen. Leider stellen die Höhen selbst in meinen Ohren ein unerwartetes Problem dar, denn sie kommen nicht sonderlich klar daher. Dem AKG mangelt es im oberen Bereich eindeutig an Brillianz, man könnte fast sagen, er wirkt ohne eine Höhenanhebung im MP3-Player stets leicht dumpf und matt. Selbst der Porta Pro mit seiner limitierten Hochtonwiedergabe spielt freier und natürlicher auf. Der Einsatz des Equalizers ist somit beim AKG unentbehrlich, um diese unschöne Eigenart halbwegs auszugleichen. Schade, hier hat mich der AKG wirklich enttäuscht.

Die Pegelfestigkeit ist beim AKG wiederum besser als beim Porta Pro. Den höheren Lautstärken hält der AKG tapfer stand, wo der Koss schon schleudert. Aufgrund des geringeren Wiederstands spielt der AKG sogar nochmals lauter, als der ebenfalls nicht gerade leise Porta Pro. Man kann mit dem AKG also problemlos auch die Trommelfelle ins Jenseits befördern, welche die Attacken des Koss gerade noch überstanden haben.

Ein Sieger der Klangwertung ist für mich unterm Strich schwer auszumachen. Mir fehlt beim nur leicht bassbetonten AKG eindeutig die Klarheit in den Höhen, die den K 420 insgesamt doch etwas langweilig wirken lässt, wenn man nicht nachträglich an den Klangreglern korrigiert. Der betagte Koss Porta Pro ist klar überdimensioniert im Bassbereich, aber zeigt in höheren Tonlagen vergleichsweise mehr Frische und Präsenz, selbst wenn auch diese noch weit von authentischer Darstellung entfernt sind.

Fazit:

Wem Handling, Verarbeitung und Tragekomfort über alles gehen, wird mit dem AKG K 420 genau die richtige Wahl treffen. Er ist besonders praktisch und fühlt sich einfach besser an. Das Handicap des mangelnden Hochtonbereichs wird man durch einen beherzten Dreh am Equalizer halbwegs in den Griff kriegen.

Bassfetischisten können sich getrost weiterhin dem Koss Porta Pro zuwenden, der insgesamt ein wenig freier wirkt und daher unreguliert klanglich leicht die Nase vorn hat, trotz seiner undifferenzierten Bassgewalt. Diese lässt sich bei Bedarf schließlich auch per Equalizer reduzieren. Die nur suboptimale, wackelige und teils lästige Konstruktion, muß man dann allerdings in Kauf nehmen können, ebenso wie die gewöhnungsbedürftige Retro-Optik.

Für ihren Preis bieten im Grunde beide Kopfhörer einen fairen Gegenwert im normalen Alltagsgebrauch mit den geschilderten Einschränkungen. Klangliche Wunder sollte man aber von beiden Lösungen keine erwarten. Hierfür muß man nach wie vor deutlich mehr Geld in die Hand nehmen. Wer einmal testen möchte, wie sich mobile MP3-Musik in authentischer Form anhören kann, sollte vielleicht einmal mit dem "Ultimate Ears triple.fi 10 Pro" liebäugeln. Mit ihm versteht man, was den Unterschied zu audiophilen, highendigen Kopfhörern ausmacht. Womöglich wird man danach aber nur noch ungern bescheidenere Lösungen ans Ohr lassen wollen. Also Vorsicht, ich berichte hier aus eigener Erfahrung ;o)
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
AKG K 420 vs. K412P 8. September 2009
Ich besitze beide AKG Kopfhörer nun schon eine ganze Zeit und hatte somit ausreichend Gelegenheit sie gegeneinander zu testen.
Beide testete ich an meinem MP3-Player Sandisk Sansa View.

Verarbeitung:
Beide Kopfhörer scheinen recht gut verarbeitet zu sein und werden deshalb wohl auch eine ganze Weile funktionieren.
Der K 420 wirkt allerdings durch seinen Kunstoffbügel und seine bessere Höhenverstellung noch um einiges edler.

Tragekomfort:
Diesen Punkt gewinnt eindeutig der K 420.
Durch seine bessere Bügelpolsterung und seinen geringeren Anpressdruck trägt er sich wesentlich angenehmer.
Ihn kann man tatsächlich stundenlang tragen.
Der ältere K 412 drückt durch seine kleinen Bügelpolster und dem deutlich höheren Anpressdruck viel früher.

Klang:
Im wichtigstem Punkt, dem Klang, nehmen sich beide Kopfhörer fast nichts.
Beide spielen sehr ausgewogen und neutral. Bässe, Mitten und Höhen kommen jederzeit sauber, druckvoll und differenziert rüber.
Vielleicht klingt der K 420 durch seinen minimal stärkeren Bass etwas voller. Die Höhen meine ich auch etwas stärker und klarer gehört zu haben.
Die Nennimpedanz ist mit 32 ohm übrigens gleich groß. Beide können somit auch am MP3-Player laut genug erklingen.

Sonstiges:
Das Kabel ist beim K 420 von 1,5 m auf 1 m geschrumpft. Das ist für den MP3-Player ideal, da man kein unnötiges Kabel verstauen muss. Für den PC-Betrieb wäre allerdings das 1,5m lange Kabel günstiger.
Das Faltsystem hat sich auch leicht geändert. Die Ohrschalen werden jetzt nebeneinander gefaltet.
Beim K 412 wurden sie noch aufeinander gelegt. Dadurch wird der K 420 zwar flacher, benötigt aber etwas mehr Platz.
Die praktische Transporttasche liegt beiden bei.

Fazit:
Beide Kopfhörer sind für den MP3-Player-Betrieb optimal geeignet, für den Preis wird man schwer etwas besseres finden.
Der K 420 rechtfertigt seine gegenüber dem K 412 etwas gestiegenen Kosten durch eine etwas bessere Verarbeitung und den deutlich höheren Tragekomfort.
Der Kauf in klanglicher Hinsicht lohnt sich für Besitzer des K 412 jedoch nicht.

Insgesamt kann ich beide Kopfhörer nur empfehlen, der K 412 wird aber leider kaum noch angeboten.

Zum Schluss wünsche ich noch viel Spaß beim Hören eurer Lieblingsmusik mit den AKGs.
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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unglaublich 7. Dezember 2008
Nachdem ich ursprünglich auf der Suche nach einem AKG K 412 P war, jedoch mich meine Probleme, die ich schon beim K 24 P hatte (Kopfschmerzen durch den Druck der zwei Polster am Bügel) und die nicht-Verfügbarkeit abschreckten, war ich sehr erstaunt, als AKG plötzlich die Produktpalette mit neuen, kompakten Kopfhörern aufwertete.

Fest stand, dass nur noch ein (halb)offener Kopfhörer in Frage kommen würde, da mich die Performance der geschlossenen Produkte bisher absolut nicht überzeugen konnte. In-Ear war für den täglichen Gebrauch der öffentlichen Transportmittel auch weniger praktikabel, da ich so mehr als einmal meine Haltestelle verpasste.

Ein Schuss ins Blaue also, genauer ins Grau-Blaue.

Verarbeitung
Der Kopfhörer macht einen sehr soliden Eindruck, der Bügel besteht zum Großteil aus Kunststoff, nur der Mittelteil ist ein weicher Gummi, welcher jedoch nicht an den Haaren klebt. Die Zeit, in der man sich mit AKG-Bügelkopfhörern regelmäßig Haare ausgerissen hat, sind dank der geschlossenen Bauweise des Bügels auch vorbei.
Der Bügel ist in Stufen jeweils links und rechts verstellbar und rastet deutlich spürbar ein.

Wieder ist der Kopfhörer zusammenfaltbar, auch wenn hier nicht mehr die kompakte Form der Vorgänger erreicht wird. Komplett zusammengeklappt kommt der Kopfhörer so auf 13.5cm x 11.5cm.
Da die beiden Kopfhörermuscheln nun nebeneinander zum liegen kommen (mit derselben Seite nach unten bzw. oben), ist der K 420 P tatsächlich flacher, jedoch in allen anderen Dimensionen auffällig größer.
Die mitgelieferte Tasche fällt deutlich größer aus mit 20cm x 14.5cm. Im Vergleich hierzu wirkt der ältere K 24 P wesentlich kompakter (12.5cm x 9.5cm mit einer exakt passenden Tasche)
Das erspart zwar viel Fingerfertigkeit beim Verpacken des Kopfhörers, eine etwas kompaktere Tasche wäre jedoch sehr praktisch gewesen. Ein Reißverschluss ist auch nicht mehr zu haben, stattdessen gibt's einen Kordelzug.

Das Anschlusskabel ist, im Gegensatz zum K 416 P, wieder dicker und in etwa vergleichbar mit dem K 24 P und K 412 P. Der Stecker ist länglich und nicht abgewinkelt.

Komfort
Komfort war bisher bei den älteren Mini-Bügelkopfhörern nicht ein sehr herausragender Punkt. Die alten Modelle verfügten über zwei Polster am Bügel, die je nach eingestellter Größe an einer anderen Stelle anlagen und bei längerem Tragen oder bei Druck zumindest bei mir sehr unangenehme Kopfschmerzen auslösten. Die Muscheln selbst waren (bei den offenen Varianten) nicht immer ideal gepolstert.

Der K 420 P macht hier einiges wett. Der gesamte Bügel ist angenehm zu tragen und hat keine herausstechenden Druckpunkte mehr. Die Polsterung der Kopfhörermuscheln erscheinen mir wesentlich komfortabler. Selbst bei längerem Tragen ist das Plastik hinter der Polsterung nicht spürbar.
Skepsis kommt jedoch ob der Austauschbarkeit der Polster auf, da diese mit dem Gehäuse verbunden sind.

Sound
Schlussendlich bringt der beste Tragekomfort nichts, wenn der Kopfhörer keinen guten Klang produziert.
Getestet wurde der K 420 P an einem Cowon iAudio U3 Musik-Player, welcher mit entsprechend hochbitratigen Musikdateien im Ogg Vorbis Format befüllt wurde.
Zum Vergleich kamen der beim U3 mitgelieferten Knopf-Kopfhörer, der AKG K 24 P, K 324 P und K 416 P zum Einsatz.
Da bereits der mitgelieferte Kopfhörer vom K 24 P übertrumpft wurde, wurden weitere Vergleiche innerhalb der AKG-Produktlinie durchgeführt.

Der erste Eindruck war eine durchaus positive Überraschung. Brilliante und schnelle Höhen, genau definierter Bass und auch der Mitteltonbereich scheut sich nicht, seine Präsenz zu zeigen.
Überraschenderweise ist dieser AKG nicht nur im Tieftonbereich stark, sondern wirkt über alle Bereiche gleich stark vertreten. Wenn es einmal laut wird, tritt der Bass nicht, wie bei manch anderen Produkten, in den Vordergrund.
Wenn etwas knackst oder rauscht, dann ist das definitiv ein Bestandteil des Liedes und nicht die Schuld des Kopfhörers.

Im Vergleich zum durchwegs gutem, offenen K 24 P fallen vor allem die extreme Genauigkeit und Schnelligkeit des K 420 P auf. Wo der K 24 P stellenweise überfordert wirkt, blüht der K 420 P erst so richtig auf. Die beim K 24 P beeindruckende Soundkulisse um den Hörer herum wird auch beim K 420 P beibehalten und kommt durch den kristallklaren Sound voll zur Geltung. War da gerade etwas hinter mir?

Als nächstes kam der geschlossene, eher mittelmäßige K 416 P zu seinem Einsatz. Die Eigenart des K 416 P, alles in Bass ertränken zu wollen (und damit sogar Erfolg zu haben), ließ den K 420 P rasch als Sieger dastehen. Genau definierten Bässe, Anfang und Ende von verschiedenen Tönen und eine herausstechende Brillanz sind alles Dinge, die man beim K 420 P und definitiv nicht beim K 416 P findet.

Zu guter letzt wurde der AKG K 324 P, ein In-Ear Kopfhörer, mit dem K 420 P verglichen. Der K 420 P schafft selbstverständlich keine solch extreme Abschottung von der Umwelt, was mir persönlich jedoch nur allzu recht ist. Dennoch ist es ab moderaten Lautstärkepegeln nicht mehr möglich, sich mit jemanden zu unterhalten.
War ich bisher ein großer Freund des Klangs des In-Ears, so wurde ich umso mehr vom K 420 P überrascht. Die Schnelligkeit des K 324 P wurde vom K 420 P noch einmal übertroffen, auch in Sachen Brillanz und Mitteltonbereich macht der K 420 P Kleinholz aus dem K 324 P.

Fazit
Der K 420 P ist seinen Preis mehr als wert. Die extreme penible Genauigkeit, Geschwindigkeit und das gleichmäßige Verhalten in allen Tonbereichen machen den AKG K 420 P zu dem besten mir bekannten Mini-AKG Kopfhörern (wobei ich hier anmerken muss, dass es mir noch nicht möglich war, andere Kopfhörer aus der neuen Produktlinie zu testen - wobei die schlechten Erfahrungen mit den geschlossenen Minis da keine große Hoffnungen aufkommen lassen).
Einziger Nachteil des K 420 P ist, dass mancher sich einen neuen Musik-Player kaufen wird müssen, da der K 420 P gnadenlos wiedergibt, was er zu fressen kriegt - inklusive aller Fehler und Verzerrungen.
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