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am 11. Dezember 2013
Ich habe mir sowohl den Sony MDR1RBT V3.0 als auch den AKG K846BT kommen lassen um sie zu vergleichen.

Getestet wurde an folgenden Abspielgeräten:

- CD, Denon Anlage, Kabel: Klarer Sieger AKG, hier hört man die bessere Auflösung am deutlichsten. Der Sony ist wesentlich dumpfer und sehr basslastig
- PC, Logilink BT Adapter aptX, Spotify Unlimited: Probleme mit dem AKG, bekomme keine zuverlässliche Verbindung Zustande (immer wieder krachen, Fragmentierung, keine vernünftige Qualität trotz aptX, Inkompatibilität mit Logilink?), keine Probleme mit dem Sony, klang etwas schlechter als über Kabel, aber nicht merklich. Gewinner: Sony (sagt Danke an Logilink)
- Nexus 5, Kabel, Google Music Stream: auch hier hört man noch deutlich, dass der AKG der klanglich hochwertigere Kopfhörer ist.
- Nexus 5, BT, Google Music Stream: Schlechtere Qualität beim AKG im Vergleich zum Kabel, aber durchaus akzeptabel. Das kann daran liegen, dass das Nexus 5 kein AptX unterschützt, dafür Highbitrate SBS, was wiederum nur der Sony kann (pure Spekulation!!!). Beim Sony kann ich kaum einen Unterschied zum Kabel ausmachen. Gewinner: Sony

NFC Pairing:

Macht mit dem AKG und dem Nexus 5 kein Problem. Einfach hinhalten, Modaldialog bestätigen, fertig. Beim nächsten Einschalten verbindet sich der Kopfhörer dann automatisch mit dem Handy. Sony zickt beim Pairing rum, obwohl NFC Pairing aktiviert ist. Wurde schließlich normal gepaired.

Eigenschaften Sony:

- gut gepoltert, sehr komfortabel, warm
- schön und trotz Plasik wertig
- viel Bass und etwas dumpf im Klang, aber nicht generell schlecht, gute Lautstärke im BT Modus
- umfangreiche Kontrollmöglichkeiten im BT Betrieb (NFC On/Off, Next/Previous, Play/Pause, Vol Up/Down)
- AAC und SBC
- kein AptX
- Anschlussabdeckungen (finde ich persönlich nervig, hat natürlich auch Vorteile)
- super Akkukapazität (fast das 3 fache vom AKG, 925 mAh, 30 Std.)
- Tragetasche
- sehr schicke und aufwendige Verpackung

Eigenschaften AKG:

- etwas leichter (281.5g vs. 297g) und kühler, jedoch Polsterung weniger weich (vor allem oben am Bügel)
- edleres, wertigeres Design und Metallgelenke statt Plastik
- bessere Auflösung im gesamten Bereich und ausgewogeneres Klangbild (v.a. am Kabel)
- Bass für gewisse Genres zu "dünn", bei Dubstep fast schon lächerlich, vor allem im Vergleich mit dem Sony
- keine Tragtasche (ein Witz bei dem Preis)
- AAC, SBC, AptX
- Hochglanzelemente an den Schalen zerkratzen eventuell leicht (wird sich zeigen)
- Mikro-USB Stecker geht bei mir nur zur Hälfte rein, hält aber trotzem gut
- geringere Akkukapazität (320 mAh, 8 Std.)

Fazit:

Beide Kopfhörer sind sehr gut verarbeitet und haben ihre Stärken und Schwächen. Ich bin froh, dass ich mir beide bestellt habe um sie selbst vergleichen zu können. Ob einem der Sony oder AKG klanglich eher zusagt ist sehr individuell und hängt vom Musikstil, sowie den persönlichen Vorlieben ab. Wer dicken Bass und eine lange Laufzeit wünscht, wird eher zum Sony tendieren, für alle Audiophilen ist der AKG meine klare Empfehlung.

Sterne AKG: 1 Stern Abzug wegen der geringen Akkukapazität, der fehlenden Tasche und den 60 Euro, die die schwarze Version einfach mehr kostet (fast hätte ich 2 Sterne abgezogen, aber Gnade vor Recht)

Sterne Sony: 1 Stern Abzug für die eindeutig schlechtere Klangqualität, Bassvorlieben hin oder her

Bei mir wurde es letztendlich der AKG wegen seinem hervoragenden Klang per Kabel und dem schicken Design, sowie der Tatsache, dass die BT Verbindung nur eine Lösung für unterwegs bzw. besondere Situationen ist, in denen das Kabel stört.

UPDATE 25.01.2014:

Nach fast 2 Monaten bin ich noch immer recht zufrieden mit dem AKG. Allerdings ist es mir nicht mehr möglich die Bluetooth Funktion ohne den AptX Codec zu nutzen. Die Qualität bei AptX ist wirklich hervorragend - klare Höhen, präzise knackige Bässe. AptX ist eine völlig zu Unrecht von manchen Herstellern vernachlässigte Technologie, die anderen Codecs, allen voran dem Bluetooth Standard Codec SBC, haushoch überlegen ist. Als Wiedergabegerät benutze ich mittlerweile hauptsächlich mein Macbook, da Mac OSX den AptX Codec unterstützt.

Die 8 Stunden Akkulaufzeit kann ich nun als vollkommen ausreichend bewerten. Leider sind noch 2 Kleinigkeiten dazugekommen, die die Freude über den AKG etwas trüben. Zum einen das vor allem im Dunkeln unerträgliche, sehr helle blaue Blinken im Betrieb, das es unmöglich macht am Handy im Bett einen Film zu schauen. Zum anderen kann der Kopfhörer nicht über Bluetooth genutzt werden, während er geladen wird. Es bleibt bei 4 Sternen.
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am 5. November 2014
Ich habe mich vor dem Kauf längere Zeit nach BT-Kopfhörern umgesehen, auch ein paar probegehört und massenhaft Rezensionen auf mehreren Portalen (nicht nur Amazon) durchgelesen bevor ich mich für genau dieses Modell entschieden habe.

Lieferung war Amazon-typisch sehr schnell -> ich hasse es nämlich zu warten, wenn ich was haben will, dann gleich -> werden viele genauso wie ich denken.

Ich darf diesen tollen Kofhörer nun schon 3 Wochen mein Eigen deshalb mal eine persönliche Rezension für Euch:

Meine Erfahrung mit dem Teil ist:

KLANG:
+++ wirklich 1A mit Sternchen, Höhen sehr klar, kein Zischen, kein Rauschen, keine Verzerrungen auch wenn man mal ein Lied laut hören will. (natürlich auch leise Top) -> man merkt sehr starke Unterschiede zwischen normalen MP3s und .flac Files, der Kopfhörer deckt wirklich gnadenlos jede Störung oder schlechte Konvertierung im File auf. ich hör jetzt nur noch .flac! ;-)
+++ Lautstärke ist sehr gut, geht auch lauter als so man andere Mitbewerber (speziell einige mit NX) - wenn man dies denn möchte
++ Bass ist vollkommen ausreichend, obwohl er nicht übermäßig stark ist, aber auch Techno und schnelleres wird präzise, klar und druckvoll wiedergegeben, aber man kann sich wenn zuwenig ja mit dem Equilizer weiterhelfen. - soviel Bass wie z.b. der "Sony MDR-XB950BT Extra Bass-Kopfhörer" hat er natürlich nicht - dafür klingt der AKG klarer und sauberer

SITZ:
++ Sehr angenehmer Tragekomfort, sitzt wirklich gut, man kann auch kurze Stecken zum Bus sprinten ohne den Kopfhörer zu verlieren, auch größe Ohren werden schön umschlossen
- das einzige Manko ist vielleicht der dünne Polster, dort wo der Bügel auf der Kopfoberseite aufliegt, kann möglicherweise zum drücken anfangen, ich hab nach 2,5 Std. Dauertragen nix gespürt, ich denke wenn man den Bügel gut anpasst, drückt hier sicher nix

DESIGN:
+++ sehr edel, die Leute in der Ubahn drehen sich nach dir um oder starren auf den Kopfhörer
++ Die Muscheln sind um ca. 90° drehbar und das etwas strenger was auch gut ist, d.h. man kann ihn problemlos im Rucksack verstauen ohne eine Beschädigung befürchten zu müssen, leider nicht kleiner faltbar, aber das reicht vollkommen aus.
- Die Aussenseiten der Ohrmuscheln (die mit dem AKG Schriftzug) sind Designbedingt leider etwas Fingerabdruckanfällig, ich wische sie am Leiberl ab, dann schauen sie wieder geil aus - eigentlich ists wie mit dem Handydisplay, alle glatten Flächen an denen man rumfingert muss man ab und zu mal abwischen...

BEDIENUNG:
+++ NFC Pairing -> klappte problemlos mit Android (Nexus 5)
++ Lauter leiser geht, aber wenn mit einem Handy verbunden wird nur die Lautstärke des Kopfhörers im BT - Betrieb geändert, die Lautstärke vom Handy ist am Handy extra zu regeln.
+++ Telefonanrufe können bequem mit der mittleren Taste angenommen oder abgewiesen werden, das Mike ist etwas leise, aber man wird gut verstanden.
- keine Möglichkeit den Titel am Kopfhörer direkt weiterzuschalten, manchmal nervig, aber ok

AUSSTATTUNG:
+++ Goldene Stecker am 3,5mm KlinkenKabel sind top, Design schmal und ein Ladekabel ist auch dabei - beide tragen den AKG Schriftzug, Bedienungsanleitung gibts -> das war's
- Keine Schutzhülle, kein Case, kein Sackerl -> braucht man prinzipiell nicht, aber wäre ein nice-to-have -> überhaupt für den Rucksacktransport.
++ Specs und Dokumente (Quickstart usw.) gibts auf der AKG Homepage

AKKU:
++ Akkulaufzeit ist ca. 8 Std., kann ich bestätigen, reicht vollkommen aus - man kommt super eine Woche öffentlich fahren durch -> was will man mehr?
--- ein Punkt der mich stört ist: es gibt keine Akkustandswarnung! wird der Kopfhörer leer, beginnt mit sehr kurzen Verbindungsabbrüchen (unter ca. halben Sekunde, quasi lags) und kurz darauf schaltet er einfach ab. -> das hätte man eleganter lösen können!
- Akku ist nicht wechselbar, und auch beim Aufladen kann man das Gerät nicht verwenden.

Warum ich trotz einiger negativer Punkte 5 Sterne bewertet habe? -> ganz einfach: ich wusste im Vorhinein auf was ich mich einlasse, das was ich gesucht habe und was mir beim Kauf dieses Gerätes versprochen wurde hält der Kopfhörer zu 100%, also VOLLE PUNKTZAHL.

Nachträglich möchte ich noch sagen das ich bereits vorher einen AKG Kopfhörer hatte (den K 518 DJ) -> und auch immer noch habe welcher für den kleinen Preis sicher ein toller Kopfhörer ist, nur diesmal wollte ich halt BT, was teureres und natürlich Over-Ears.

Alles in Allem: ich bin mit dem AKG K845 HP SEHR zufrieden!
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am 14. Juli 2015
Ich habe mir vor kurzem sechs verschiedene Bluetooth-Over-Ear-Kopfhörer bestellt und miteinander verglichen. Diese Rezension ist mein Ergebnis. Die anderen Geräte sind:
~ Sony MDR-10RBT
~ Sony MDR-1ABT
~ Sennheiser Urbanite XL Wireless
~ August EP640
~ August EP650R

Mein Fazit vorweg. Was ich gut finde:
+ Musikqualität überragend
+ Keine Probleme beim Pairing o.Ä.
+ Bequem zu tragen

Was ich schlecht finde:
- Nur 8h Akku (laut Hersteller) UND schaltet sich aus beim Laden
- Kein Umschalten oder Spulen in Liedern möglich
- Ganz feine Störungen bei Bluetooth-Musikwiedergabe (siehe unten)

Die Akkulaufzeit und die leichten Störungen ließ meine Wahl vom AKG (Kandidat #3) zum SONY MDR-1ABT gehen.

Nun zu meinen Tests im Detail:
Alle sechs haben gemeinsam, dass ihnen ein Audiokabel und ein Mikro-USB-Kabel, sowie eine Bedienungsanleitung beiliegt. Bei keinem wird ein USB-Netzteil mitgeliefert, was ich als positiv ansehe, da dieses bei vielen Käufern überflüssig wäre. Es ist möglich mit allen sechs Modellen zu telefonieren und (theoretisch bei allen) die Bluetooth-Verbindung mit NFC-Chip herzustellen - einfach dranhalten und auf dem Handydisplay auf OK drücken und fertig. Alle sechs ließen sich auch problemlos mit dem PC verbinden. Bei allen lässt sich das Telefongespräch, die Lautstärke sowie die Play/Pause-Funktionen über den Kopfhörer direkt bedienen. Im Weiteren werde ich die jeweils besonderen Merkmale darstellen.

Als erstes möchte ich erweiterte technische Daten angeben:
Ohrmuscheln: Rund Außen-Ø 9cm, Innnen-Ø 5cm, Material: Kunstleder, drehbar um 90° nach vorne und etwa 30° nach hinten
Audiobuchse: leicht versenkt, Innen-Ø 6,4cm (außreichend für die meisten Kabel)
Bügel mit einzeln markierten Stufen um 7cm verstellbar (siehe Foto). Die Polsterung ist recht dünn, aber nicht unangenehm. Alle Gelenke sind sehr steif, was bedeutet, dass eine Wunscheinstellung auch erhalten bleibt. Dies ist besonders gut für Menschen mit ungewöhnlicher Anatomie. Die Passform ist daher insgesamt sehr angenehm und auch um den Hals liegt der Kopfhörer ganz gut (siehe Foto). Die linke und die rechte Seite des AKG sind eindeutig zu unterscheiden, da in den Ohrmuscheln eine große Markierung zu sehen ist (siehe Foto) und die Bügel, die die Muscheln jeweils halten, nur auf einer Seite liegen. Verwechslungen oder Verzögerungen beim Aufsetzen sind also nicht zu befürchten.

Die Bedienung des AKG ist sehr beschränkt, da dieser genau 4 Knöpfe aufweist:
Power: Ein einfaches Drücken (ohne Halten) schaltet den Kopfhörer direkt ein oder wieder aus. Langes Drücken führt in den Pairing-Modus.
Play/Pause/Annehmen/Auflegen: Ein einfaches Drücken führt auch hier zu der gewünschten Funktion, wenn auch eine spürbare Verzögerung eintritt, bis das Lied tatsächlich stoppt. Lediglich der SONY MDR-10RBT konnte hier mit einer kaum merklichen Verzögerung aufwarten. Ein langes Drücken weist einen eingehenden Anruf ab. Annehmen und Auflegen eines Telefongesprächs geschieht ohne einen Signalton, was ich persönlich als Manko betrachte, da man sich so nicht sicher sein kann, dass das Telefonat wirklich zu Ende ist.
Die verbleibenden Knöpfe ermöglichen die Laustärkeregelung. Einfaches Drücken für eine Stufe in die gewünschte Richtung. Langes Drücken für mittelschnelle Änderung bis man loslässt. Die Reaktion dieser Knöpfe ist nicht verzögert.
Da der AKG als einziger der sechs getesteten Geräte keine Lieder umschalten konnte, gibt es hierfür einen Stern Abzug.

Laut Hersteller kann der Kopfhörer etwa 8h lang Musik wiedergeben und muss dann wieder aufgeladen werden. Da während des Ladens keine Bluetooth-Verbindung möglich ist (Sennheiser und August können dies), muss man im schlimmsten Fall, auch wenn man unterwegs eine Power-Bank dabei hätte, für einige Zeit auf den Musikgenuss verzichten. Für die absolut unterdurchschnittliche Akkulaufzeit gibt es einen Stern Abzug, was letztlich auch dazu führte, dass ich mich gegen den AKG entschied und ihn zurück schickte.
Man könnte jetzt einwerfen, dass man ja während des Ladens mit Kabel weiterhören könnte, was durchaus richtig ist, aber zu einer schlechteren Tonqualität führt, wenn man dies von einem Handy o.Ä. tut.

Da die Musikdaten per Bluetooth digital übertragen werden, wird das Audiosignal erst im Kopfhörer erzeugt, unterliegt also in diesem Fall der Hardware von Harman Kardon. Überträgt man die Musik per Audiokabel, so entscheidet die Hardware des Abspielgerätes über die Musikqualität. In meinem Fall (SGS4) ist die Qualität der von AKG deutlich unterlegen, also ist Wiedergabe per Kabel nur eine Notlösung.
Insgesamt klingt der AKG-K845BT von meinen sechs Testgeräten mit Abstand am besten. Die Wiedergabe ist kristall-klar, der Bass dröhnt nicht, die Höhen klirren nicht, die Mitten gehen nicht unter. Kein Bereich ist überbetont, keiner vernachlässigt. Ich bin schlichtweg begeistert. Ein Stern dafür. Aufgrund dieser überragenden Qualität habe ich lange gehadert, ob ich den AKG nicht doch behalten möchte. Da ich allerdings diesen Kopfhörer als meinen Einzigen und im Dauereinsatz halten möchte, kommt ein Produkt mit weniger als einem Tag Akkulaufzeit leider nicht in Frage.

Wenn ich über die eingebaute Taste die Musikwiedergabe gestartet habe, so kam etwa 1-2s nach Beginn eine kleine, aber merkliche Störung in der Musik. Dies passierte immer wieder, manchmal sogar ohne "Auslöser" mitten im Lied. Bei einem Gerät mit hochklassiger Akustik darf soetwas einfach nicht passieren. Daher landete der AKG bei meinem Ranking nur auf Platz 3.

Die Sprachqualität der Telefonie war insgesamt gut und verständlich, aber laut einer Fremdeinschätzung etwas dumpf.

Gesamtranking:
1. SONY MDR-1ABT
2. Sennheise Urbanite XL Wireless
3. AKG-K845BT
4. SONY MDR-10RBT
5. August EP640
6. August EP650R
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22 Kommentare|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2014
Ich erstand den Kopfhörer über "Offres Reconditionnées", dem französchen Gegenstück von Amazon-Warehousedeals auf Amazon.fr für 144€. Auch wenn die Orginalverpackung einen etwas mitgenommenen Eindruck hinterließ, sah der Kopfhörer absolut neuwertig aus. Ich konnte keine Gebrauchspuren erkennen. Ich hatte mir vorher schon zwei preiswerte Bluetooth-Kopfhörer besorgt, die jedoch beide unmittelbar nach Inbetriebnahme wegen Defekten ausfielen. Bei einem hatte sich die USB-Buchse nach dem Verbinden mit dem Micro-USB-Stecke gelöst, bei dem anderen knirschte der Treiber der linken Hörmuschel in unregelmäßigen Abständen vor sich her. Ich hatte es dann satt, es mit den preiswerten Geräten weiter zu probieren, schaute mich in der höherpreisigeren Kategorie um und stieß unter anderem auf den AKG K845BT.

Anders als die zwei Geräte, die ich hier hatte, ist dieser Kopfhörer tatsächlich sehr hochwertig verarbeitet, was sich allerdings auch in einem recht hohen Gewicht äußert. Er spannt sich zudem mit etwas Druck um den Kopf, was mir allerdings keine Probleme bereitet, da ich zumindest physisch keinen Dickkopf mit mir rumtrage. Etwas größere Schädel könnten jedoch Probleme mit dem Anpressdruck bekommen. Aber da hilft nur: ausprobieren.

Nun, auf der elektronischen Seite zeigt er sich in Bestform. Die Kopplung sowohl mit meinem Lumia 925 mithilfe von NFC, einem Aventree APTX-Receiver/Transmitter an meiner Sourround-Anlage und meinem Windows7-Rechner in Verbindung mit einem Logilink-V4-Bluetooth-Adapter funktioniert tadellos. Ich hatte vorher auf meinem Rechner schon die CSR-Harmony-Treiber installiert, um sicher zu stellen, auch APTX-gerüstet zu sein. Die Installation war jedoch nicht ganz so simpel über die Bühne zu bekommen, denn erst nach manueller Treiberinstallation und mehrmahligen Neustart des Rechners nach jedem Schritt ließ sich der Treiber auf einem fehlerfreien Betrieb ein. Ich denke, dass gerade diese Installationsprobleme dazu führen, dass viele Nutzer das volle Potential eines APTX-Bluetoothgeräts nicht ausschöpfen können und sich dann Enttäuschung breit macht.

Da ich nun im Soundmenü entsprechend 16Bit/44100Hz-CD-Qualität einstellen kann, zudem bei der Kopplung das CSR-APTX-Loge erscheint, gehe ich davon aus, dass die Verbindung über diesen Codec läuft. Aber da auch die Latenzen unter Nutzung des Aventree-Transmitters, der ja ebenfalls APTX beherrscht, beim TV-Gucken praktisch nicht bemerkbar sind, kann man davon ausgehen, dass der AKG den APTX-Codec implementiert hat, ohne jedoch damit zu werben.

Und da meine alten Ohren nicht mehr die besten sind, möchte ich mich bei der Beurteilung der Klangqualität auch etwas zurückhalten. Im Vergleich zu meinen älteren Shure-In-Ears fallen die AKG etwas ab im Bassbereich, der von den Shure trockener, etwas präziser und ein wenig auch sauberer wiedergegeben wird. Aber der AKG zeigt dennoch ein sehr ausgewogenes, unangestrengtes Klangbild. Vor allem ist der Bass nicht überbetont. Dies war meine größte Befürchtung, die jedoch schnell zerstreut wurde. Die Musikwiedergabe finde ich insgesamt sehr sauber und angenehm, frei von Störgeräuschen oder Übertragungsfehlern. Die Kopfhörer sind zudem in der Lage, eine deutlich höhere Laustärke zu liefern, als für meine Ohren gut wäre.

Ich bin soweit sehr zufrieden, habe jedoch auch nur den halben Preis bezahlt. Da fällt es mir dann leicht, fünf Sterne zu vergeben.

Kleine Ergänzung am 28.09.15:

Ich nutze den Kopfhörer regelmäßig und er sieht nach wie vor aus, wie am ersten Tag. Da ist kein Verschleiss erkennbar, auch nicht an den Hör-Muscheln. Meiner Erfahrung nach werden die sich irgendwann mal auflösen (geschehen bei meinem ca. 25 Jahre alten Sennheiser), aber noch ist davon nichts zu sehen.
In der Zwischenzeit traten bei mir folgende Probleme auf: der Klang verschlechterte sich, Störgeräusche und Aussetzer traten auf. Ich steckte dann einfach den Bluetooth-Stick in eine andere USB-Buchse und schon war wieder alles OK. Das hatte ich bislang 2x, keine Ahnung, warum dem so ist. Treiberprobleme? Hingegen treten diese Probleme nicht auf, wenn der AKG mit meinem Bluetooth-Receiver gekoppelt ist, der am AVR-Receiver hängt. Rechnerseitig scheint es also doch mehr Fallstricke zu geben, die den Musikgenuss stören können. Ich denke nicht, dass das am AKG liegt.
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am 13. Dezember 2014
bin ich endlich fündig geworden.
Referenzmodelle waren der Bose AE2W und der Sony MDR 1 rbt.
Beide Geräte konnte ich auf Herz und Nieren prüfen und kann sagen dass diese sicherlich keine Fehlkäufe sind, jedoch kommen sie nicht an die klangliche Ausgewogenheit des AKG`s ran.
Bei vielen Rezensionen wird der fehlende Bass bemängelt, dem muss ich absolut widersprechen.
Ich habe den AKG bereits mit unterschiedlichen Musikrichtungen getestet und bin mehr als begeistert.
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am 31. Mai 2014
Der Kopfhörer besitzt einen überragenden Klang der klar, präzise und pegelfest über alle Lautstärken ist.
Ich habe den Kopfhörer nicht hier gekauft und direkt in einem Geschäft gegen die folgenden Kopfhörer getestet:

- Sennheiser MM 550-X TRAVEL (Klang sehr gut aber für mich nicht detailliert genug, Sitz unbequem)
- Sony MDR-1RBT (Klang gut aber etwas übersteuert, Sitz gut)
- Beats by Dr. Dre Studio Wireless (Klang übersteuert und viel zu baselastig "der Sound wirkt nicht echt", Sitz gut)

Der AKG K845BT hatte mit Abstand den best aufgelöstesten Klang und dies über alle Lautstärken, sehr detailgenau und stimmig. Getestet habe ich die Kopfhörer mit Liedern aus dem Klassik, Filmmusik, House, Jazz und Rock Bereich (Tschaikowsky's Schwanensee; Start Trek, Forest Gump; LEXY & K-PAUL; Evanescence; Metallica und nicht zu vergessen das Beste um zu testen Marla Glen) also Querbeet und die AKG's konnten sich in jedem Genres behaupten. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass keine minderwertige Sound-Quelle benutzt wird, denn die AKG’s verzeihen die dies nicht und decken jede Qualitätslücke auf. Der Sound ist sehr gut und vergleichbar mit ELAC Schalwandlern, wer diesen klaren und perfekten Klang liebt ist mit den AKG bestens aufgehoben. Oft wird der Bass kritisiert, dies kann ich nicht bestätigen, denn wenn der AKG mit dem richtigen (Looseless, FLAC) Material gefüttert wird ist der Bass perfekt ausbalanciert, druckvoll und vor allem ganz klar und präzise.
Der Sitz ist durch die großen, runden Over-Ear's sehr passend und bequem, durch das geringe Gewicht auch kaum spürbar bei langen hören.
Die Verbindung mit dem Kopfhörer über Bluetooth ist simpel und sehr gut und vor allem kann der Kopfhörer auch zusätzlich mit dem Kabel verbunden werden.
Die Kopfhörer besitzen kein aktives Noise Cancelling, dies gleichen sie aber durch den guten sitz und die sehr gute passive Abschirmung aus.
Als Manko könnte ich nur aufführen, dass es keine Transporttasche für den Kopfhörer mit gibt da ich sehr viel reise.

Alle Klangeigenschaften sind natürlich subjektiv, da jeder Mensch eigne Vorlieben hat. Aus meiner Sicht und meinen Vorlieben, welche auf klaren und unverfälschten Klang fokussiert sind, ist der AKG mit Abstand in dieser Preisklasse der beste Kopfhörer und auch noch der bequemste.
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am 6. Juli 2014
Als alter Beats by Dr. Dre Besitzer ist dieser Kopfhörer einfach ein Luxus für die Ohren. Man entdeckt völlig neue Details, selbst in Liedern die man schon hunderte Male gehört hat. Klare Kaufempfehlung!
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am 3. Dezember 2013
Ich konnte nun ein Wochenende lang zwei sehr ähnliche Kopfhörer (Bluetooth inkl. NFC-pairing) vergleichen.
Den AKG K845BT und den Sony MDR1RBT.
Beide haben nahezu eine identische Ausstattung.

Kurz zur Vorgeschichte, ich wollte einen Funkkopfhörer welcher über Funk kommuniziert, einen relativ guten Klang hat und ein Mikrophon besitzt.
Zuvor hatte ich bereits ein Creativ Soundblaster EVO ZxR und war mit dem Klang nicht sonderlich zufrieden.
Da war der Sony bzw. der AKG um Welten besser.
Beide haben ein relativ neutrales (der Sony nicht ganz) Klangbild wobei sich der AKG für mich doch etwas klarer bzw. auch neutraler anhört.
Der Sony ist meiner Meinung nach noch etwas zu basslastig. (ist wohl auch subjektiv)

Auch einer meiner Kollegen welcher sich schon länger mit Kopfhörern auseinandersetzt kam zum gleichen Ergebnis.

Optisch spricht mich der AKG etwas mehr an, da auch einiges aus ALU gefertigt wurde, der Sony ist zwar gut verarbeitet, besteht aber quasi zur Gänze aus Kunststoff.

Das Tragen der beiden Kopfhörer war zumindest über den Zeitraum von 2-3h bei beiden relativ angenehm ist aber wohl gleich wie beim Klang und beim Design jeweils doch je nach subjektiven Empfinden unterschiedlich.

Was ev. noch zu sagen wäre, ich konnte die Laufzeiten nicht testen, dazu hat die Zeit nicht gereicht, aber da ich mit beiden mehr als einen Tag "herumspielen" konnte ohne dass der Akku ausging, war das für mich ok.

Abschließend wär noch zu sagen, dass ich beide über Kabel (3.5mm Audio) und über BT getestet habe und ich erstaunlicherweise vor allem beim AKG quasi keinen negativen Einfluss von der Komprimierung per BT über Funk gegenüber dem Kabel feststellen konnte.
Ob das am neuen BT-Audio-Protokoll aptX/ACC liegt kann ich nicht sagen, jedenfalls war der Unterschied beim Creativ EVO relativ gut auszumachen.

Das NFC-Pairing hat bei beiden ohne Probleme funktioniert (Galaxy S3).

Achja, jetzt ist mir noch eingefallen, dass wenn ich etwas kritisieren würde, dann wäre es eventuell die Audioqualität des Mikrophons, (dies war das Einzige, was beim Creativ besser war als beim AKG, Sony habe ich nicht getestet...) und die Tatsache, dass wenn man den AKG zum Laden an die USB hängt, sich die BT-Verbindung vertschüsst...
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am 13. Februar 2014
Die Kopfhörer lassen sich per NFC-Pairing sehr einfach mit Android Tablets/Smartphones verbinden.
Ich benutze es auch an meinem Win8.1 Notebook mit schlechter Soundkarte. Über die Kopfhörer hört sich der Sound jedoch wieder super an :)
Über die Knöpfe an den Kopfhörer kann man die Lautstärke beliebigen einstellen und das Lied pausieren. Das funktioniert jedoch nur im Bluetooth-Betrieb, dafür aber mit allen Geräten an denen ich sie ausprobiert habe.
Ein Lied weiter oder zurück gehen geht leider nicht. Ansonsten hab ich nichts an ihnen zu bemängeln.
Der Sound ist der beste den ich jemals über Kopfhörer gehört habe, selbst besser als der meiner JBL In-Ears (~150€).
Merkt man vor allem an den ausgeglichenen Höhen, die sonst nicht so gut rauskommen.
Der Tragekomfort ist für Over-Ears sehr ordentlich. Liegt wohl an der guten Polsterung.
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am 10. Dezember 2013
Ich habe schon eine "unbeliebte Rezension" bei den UE9000 und mache hier mal damit weiter ;-)
Was soll ich sagen, meine Voraussetzung ist nun mal ein gutes Mikro.
Mehr dazu später...

Vielen wird der Klang am wichtigsten sein daher fang ich mit diesem an. Für mich, ich hab mit diesem Kopfhörer schon den 3. zuhause gehabt, war bisher jeder Kopfhörer sehr gut. (Sony MBRT, Logitech UE9000 und eben AKG K845BT)
Dieser hier sticht was den Klang angeht noch mal um einiges hervor. Der Klang ist wahnsinn. Das dachte ich schon bei den UE9000 allerdings sind die viel Basslastiger als diese hier und der Klang kommt hier noch viel sauberer rüber. Es ist wirklich toll.
Habe nur Kabellos getestet da nur dies für mich interessant ist.

Die Reichweite via Bluetooth geht i.O. Habe allerdings ab und zu knacksen wenn ich mich entferne. Hier waren die UE9000 um längen besser. Mit den UE9000 konnte ich ohne jeden knackser durchs ganze Haus. Die AKG machen vorher schlapp und knacksen unterwegs...

Manche sagen mir aber die hier haben kein Noice Cancelling... Ja. Die UE9000 haben es z.b. allerdings rauscht es mir zu stark und nur die Bose haben mich beim Noice Cancelling bisher total überzeugt nur leider haben die kein Bluetooth... grr. :-(

Die Knöpfe am Headset, bis auf den An/Aus, finde ich schlecht zu bedienen und zu erfühlen. Beim UE9000 und den Sony MBRT sind diese wesentlich besser und beim Sony kann man noch Vorwärts und Rückwärts bei der Musik gehen.

Nun aber zum Mikro. Ich erwarte keine Studio Qualität ABER ich will mich gut und sauber unterhalten können. Das Mikro meines Notebooks und meines Handys sind um längen besser.
Ich habe den AKG K845BT beim telefonieren mit Handy und Teamspeak sowie Hangout auf dem PC getestet und bei beidem höre ich mich dumpf an und man fragt mich immer wieder was ich grad gesagt habe. Das geht gar nicht. Ich muss damit einfach auch telefonieren können. Da ich nun mal viel telefoniere und die Hände frei haben muss z.b. @work ist es für mich ein sehr wichtiger Punkt und ich bin noch nicht fündig geworden. Bisher habe ich zum telefonieren Plantronics Voyager HD benutzt nur leider ist das Musik hören damit (z.b. wg. mono) natürlich grütze.

Wer also das Mikrofon nicht brauch sollte hier unbedingt zuschlagen. Wenn man das Mikro häufig nutzen will... naja ihr könnt es ja testen. Für mich reicht es einfach nicht aus. Beim Selbsttest am PC merkt man schon das sehr dumpfe Mikrofon und ich habe mir selbst auf den AB gesprochen. Für mich isses nix.

Es gibt einen Stern mehr als bei den UE9000 weil der Klang einfach Bombe ist. Gut das habe ich bei den UEs auch gesagt aber man kann ja immer mal eines besseren belehrt werden gell ;-)

Edit:

Mensch jetzt habe ich glatt den Tragecomfort vergessen. Die Dinger hier sind wirklich angenehm zu Tragen. Sie sind auch unter den 3 von mir getesteten die leichtesten. Was mir am nicht tragen nicht gefällt ist das man die AKG nicht weiter zusammenklappen kann oder zumindest ein Etui oder eine Tasche dazu bekommt.
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