Es ist an der Zeit, dass in Deutschland über die ursächliche Bedeutung von
Schadstoffen im Zusammenhang mit ADHS diskutiert wird.
Ulf Sauerbrey gibt in seinem Buch "ADHS durch Umweltgifte?" dazu wichtige Informationen.
Er gibt nicht nur einen sachlichen, präzisen und verständlichen Überblick
über die vorhandene Fülle an Forschungsergebnissen zu möglichen
Zusammenhängen zwischen Neurotoxinen wie Blei, Polychlorierte Biphenyle,
Pestizide, Quecksilber und ADHS, sondern er zeigt auch sehr deutlich
auf, an welchen Stellen noch Forschungsbedarf besteht.
Im Nachwort bechreibt Erik Petersen in kompakter Kurzform wie Neurotoxine im täglichen Leben reduziert werden können.
Ich wünsche dem Buch rasche und große Verbreitung sowohl bei Eltern
als auch bei Ärzten, Pädagogen, Psychologen und Medien, denn um das Leben von
Kindern mit ADHS und das deren Eltern und Lehrern zu erleichtern, ist es dringend notwendig, dass diese Zusammenhänge nicht länger tabuisiert werden sondern nach Lösungen zur Schadstoffreduktion im Umfeld der betroffenen Kinder gesucht wird.