Kurzbeschreibung
Hyperaktivität bei Kindern - das ist seit dem "Zappelphilipp" ein beliebtes Diskussionsthema am Küchentisch und in Talkshows. Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität bei Erwachsenen galt dagegen bis vor kurzem als nicht existent: Es wurde unterstellt, dass sich Hyperaktivität spätestens mit der Pubertät totläuft. Heute ist bekannt, dass etwa 70% aller hyperaktiven Kinder ihr Verhalten mit in das Erwachsensein hinübernehmen. Nur, dass die Symptome von ADD hier leicht von entsprechenden Berufsfeldern überdeckt werden: Projekte werden ständig neu angefangen, bleiben dann aber fast immer unvollendet liegen. Bei Journalisten etwa fällt ein ständiger Projektwechsel nicht nur nicht unangenehm auf, er ist sogar erwünscht. Ähnliches gilt für Politiker, Polizisten und Entertainer. Angehörige und Freunde schwören, dass ADDler einen sechsten Sinn für Trends und Kreatives haben. Die Autoren haben sechs erwachsene ADDler in Deutschland und der Schweiz interviewt. Herausgekommen ist ein einzigartiges Bild menschlicher Kreativität im Umgang mit einem schwierigen Phänomen: ADD.
Der Verlag über das Buch
Schreiben Sie uns!Hyperaktivität bei Kindern - das ist seit dem "Zappelphilipp" ein beliebtes Diskussionsthema am Küchentisch und neuerdings in Talkshows. Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität bei Erwachsenen galt dagegen bis vor kurzem als nicht existent: Es wurde unterstellt, dass sich Hyperaktivität spätestens mit der Pubertät totläuft. Heute ist bekannt, dass etwa 70% aller hyperaktiven Kinder ihr Verhalten mit in das Erwachsensein hinübernehmen. Nur, dass die Symptome von ADD hier leicht von entsprechenden Berufsfeldern überdeckt werden. So beenden ADDler so gut wie nichts: Projekte werden ständig neu angefangen, bleiben dann aber fast immer unvollendet liegen. Bei Journalisten etwa fällt ein ständiger Projektwechsel nicht nur nicht unangenehm auf, er ist sogar erwünscht. Ähnliches gilt für Politiker, Polizisten und Entertainer. Angehörige und Freunde schwören, dass ADDler einen sechsten Sinn für Trends und Kreatives haben. Wir haben sie befragt. Das Phänomen ADD beschrieb einer unserer Interviewpartner so: "Da ist ein bisschen wie Autofahren mit schlammverschmierter Windschutzscheibe. Es ist schrecklich, die Fahrbahn nicht zu sehen und auch keine Möglichkeit zu haben, das zu ändern oder die Geschwindigkeit zu drosseln. Wenn ich versuche, mich auf eine Sache zu konzentrieren, dann ist das, als würde ich versuchen, eine Sandburg bei einsetzender Flut zu bauen. Es geht einfach nicht."
Mitte der 90er Jahre haben wir den ersten deutschsprachigen Internet-Artikel zu Thema verfasst. Daraufhin erreichte uns ein Flut von Zuschriften. Einige der Briefpartner wurden von uns dann Ende der 90er Jahre angeschrieben und gefragt, ob sie Interesse hätten, ihre privaten ADD- und Ritalinerfahrungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sechs Personen sagten "Ja!" und wurden von uns daraufhin interviewt. Herausgekommen ist - wie wir nicht ohne Stolz meinen - ein einzigartiges Bild menschlicher Kreativität im Umgang mit einem schwierigen Phänomen: ADD.
Das Buch gibt darüberhinaus allen Eltern betroffener Kinder einen spannenden und intimen Einblick in den zukünftigen Lebensweg ihrer hyperaktiven Kinder sowie einen knappen Überblick über den Forschungsstand.
Wir würden uns über eine persönliche Kontaktaufnahme unter obiger e-mail-Adresse sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen Sabine Kettler, Franz Wegener, Autoren