Die hilfreichsten Kundenrezensionen
53 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mehr als würdiger Nachfolger, 12. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Rome: Total War (Computerspiel)
Wer die bisherigen Spiele der Total War Reihe kannte (Shogun und Medieval) hat sich nach dieser Fortsetzung schon seit Monaten gesehnt. Jetzt ist er endlich raus und erfüllt alle Träume bis ins Detail. Dieses Strategiespiel bietet alles. Perfekte Grafik, wunderbare Musik und packendes Gameplay. Verschiedene Modi stehen wie immer zur Verfügung. Die bekannten "Historischen Schlachten" bieten eine kleine aber feine Auswahl berühmter und weniger bekannter Kämpfe in der Mann festgelegte Armeen übernehmen kann. Auch besteht die Möglichkeit sich seine eigenen Kämpfe zusammen zu stellen oder im Internet gegen andere Spieler zu streiten. Für das schnelle Spiel zwischendurch bietet sich gleichnamiger Modi an, welcher dem Spieler eine zufällige Armee auf zufälligem Terrain unterstellt. Der aber weitaus Interessanteste Bestandteil bleibt die Kampagne. In verschiedenen Schwierigkeitsgraden kann man zu Beginn als eine von drei großen Hausparteien starten, die unter den Anweisungen des Senats auf der Antiken Weltkarte expandieren. Die Karte ist zwar nach wie vor in einzelne Regionen / Provinzen unterteilt, doch kann man diese nur durch Einnahme der Provinzhauptstadt für sich gewinnen. In den Besitz der Städte gelangt man durch eine Belagerung (nebst möglichem Sturmlauf), allerdings spielen nun alle errichteten Gebäude eine Rolle und auf den Mauern finden spannende Kämpfe um deren Besitz statt. Sonstige Schlachten richten sich nach den jeweiligen Gegebenheiten der Karte und errechnen die Umgebung immer wieder aufs neue. Himmelsrichtung, Vegetation, Wetter, Verstärkung, all dies orientiert sich an den Vorgaben der Strategiekarte. Jede Schlacht wird eröffnet durch eine Ansprache des eigenen Generals, bei der die derzeitige Situation genauso Einzug finden wie die Charakterzüge (im Falle eines Familienmitgliedes der eigenen Fraktion als General). Nachdem in Medieval nerviger Weise nur der Verteidiger seine Truppen frei in der Zone aufstellen konnte ist dies in Rome behoben. Die Kämpfe selbst erweisen sich als ebenso spannend wie eh und je, teilweise mit ausgeklügelten Versuchen des Gegners. Jede Partei hat ihre eigenen Truppentypen, wobei die vier römischen Fraktionen, Julier, Bruti, Scipionen und Senat, sich natürlich die ihren Teilen. Dabei funktioniert das Grundprinzip weiter, Kavallerie ist gut gegen Fernkämpfer, Speerträger gut gegen Kav. usw. aber Variationen in den Fähigkeiten der jeweiligen Einheiten reißen manchmal das Ruder trotzdem rum. So können schwere Kav. Einheiten im vollen Sturm von hinten die Formation einer Phalanx so zerstören, dass diese mit ihren sehr langen Speeren bewaffneten Krieger keine Chance mehr haben, obwohl sie normalerweise die berittenen Gegner nicht nahe genug heranlassen um auch nur eine winzige Gelegenheit zu geben. Neben Schlachten und Belagerungen gibt es noch die Diplomatie. Ausgebildete Einheiten ermöglichen den Dialog mit anderen Reichen, in denen man Handelsrechte, Durchmarschoptionen, Bündnisse, Waffenstillstand aber auch Tribute (in beide Richtungen), regionale Forderungen und Bestechungen organisieren kann. Leider Altern und sterben diese Diplomaten aber genauso wie Mitglieder der Familie, Spione und Attentäter, welche als strategische Einheiten wie im Vorgänger Informationen sammeln oder gegnerische strat. Einheiten ausschalten. Bei Belagerungen öffnen sie sogar hin und wieder die Tore. Hat man auf diesen drei Wegen, Belagerung, Schlachten und Diplomatie rund 50 Regionen erobert und den Senat besiegt, wird man zum Imperator ausgerufen und hat gesiegt. Nur so kann man die Kampagne für die anderen Fraktionen freischalten. Die Zahl der Fraktionen ist dafür umso größer. Fast jedes wichtige Volk der Antike ist vertreten. Daker, Kelten, Parther, Ägypter... Was das Herz begehrt. Noch ein paar Worte zur oft angesprochenen Familie. Um die einzelnen Städte vernünftig oder besonders schlecht zu verwalten aber auch die Armeen zu führen kann man seine männlichen Familienmitglieder einsetzen. Diese haben allesamt eine begrenzte Lebensdauer und Altern entsprechend der fortschreitenden Kampagne. Hin und wieder wird auch einer durch Seuche oder Krieg hinweggerafft. Da aber jede Seite einen Anführer und einen Erben braucht ist es wichtig genügend Nachkommen zu haben, weibliche zwecks Verheiratung mit Generälen, oder männliche. Mangelt es an solchen wird gelegentlich ein General als geeigneter Anwärter zur Adoption angeboten. Viele weitere kleine Aspekte, die aufzuzählen zu viel Zeit rauben würde und deren Entdeckung im Spiel umso mehr Spaß bereiten machen aus diesem Werk ein absolutes "Muß" und DAS Strategiespiel schlechthin. Leicht zu erlernende Steuerung ermöglicht zudem einen schnellen Einstieg. Dazu kann ich auch nur seine beiden Vorgänger empfehlen, die zwar in Relation etwas veraltet wirken, aber ihren Charme behalten.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hart ist der Weg, und beschwerlich..., 19. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Rome: Total War (Computerspiel)
Normalerweise gibt es in jedem Strategiespiel einen Punkt, an dem man sein Land soweit ausgebaut und sabiliesiert hat das man weis: Niemand kann mich noch besiegen. Bei Total War Rome habe ich diese Erfahrung nicht gemacht. Denn Auch das STärkste Reich steht gelegendlich auf wackeligen beinen (revolten, Pest, unzureichende Finanzen). Das macht die Sache manchmal komplieziert - und dadurch spannender! Die Römische Seite ist die Leichteste (und daher eigendlich nicht so spannend), aber wenn sie die hinter sich haben, kommt der richtig gute teil. Ich hab dann die Seleukiden gespielt. Zuerst hab ich mein Land auf den Bereich der heutigen Türkei ausgedehnt. Die Volker dort waren für meine überlengenen Phalanx kein Problem - Aber dann begann der Krieg mit dem Römischen Imperium, und von da an wurde Provinz um Provinz erkämpft! (die Römer sind richtige Teufelskerle - solange keine Elefanten in der Nähe sind) Ich hab gewonnen, verloren, zurückerobert, und gehalten, wieder aufgebenmüssen ect...Die restlichen 30 provinzen hab ich mir hart erkämpft. Zwar haben die Römer keine Chance gegen Kriegselefanten (mit 4-5 Einheiten Kriegselefanten, schlagen sie für gewöhnlich JEDE römische armee) aber diese müssen erstmal gebaut (2runden), bezahlt (1700Gold), und transportiert werden. Und von Persien bis Venezien ist es ein weiter Weg. Was ich damit sagen will ist: Das Spiel verkörpert die Antike wie kein Anderes Spiel. Sie erkämpfen ihr reich cm um cm, unterdrücken Aufstände und verlieren am Anderen Ende wieder teile ihres Gebietes. Ein Spiel für zähe eroberer, die Zeit und Ausdauer haben und nicht davor zurückschrecken mal dem Gegner ein Paar provinzen zu überlassen und die Strategie zu wechseln. Zur Grafik und zu den monumentalen Schlachten brauch nix mehr zu sagen. Warum werden sie dann schon sehen! Zur Atmosphäre: Bei Medieval war die Atmosphäre, grandios: Düster, rühig, und schön. Bei Rome: Ist dies verschwunden. Gut, die Antike ist nicht gerade als dunkles Zeitalter bekannt, und die schönheit der Landschaft, der Städte und der Figuren, passt finde ich sehr gut zum Weltbild der Antike. Zur Musik...schon ok, wenns auch bestimmt bessere Alternativen gäbe. Alles in Allem ein Tolles Spiel! Also auf die Pferde und kämpft den die Gegener kennen keine Gnade! (mangel an der Diplomatie: Der gegner lässt sich kaum auf frieden ein - hier gewinnt nur der Starke - nix für Diplomaten und Forscher)
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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine neue Dimension bei den Strategiespielen - Rome Total Wa, 11. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Rome: Total War (Computerspiel)
Rome Total War kann ohne Übertreibung als bestes Strategiespiel des Jahres bezeichnet werden. In dem Spiel schlüpft man wahlweise in die Rolle einer antiken Macht um 250 vor Christus. Nachdem man eine Kampagne mit den Römern erfolgreich absolviert hat stehen einem Gallier, Ägypter, Germanen, Armenier, Griechen etc. zur Verfügung. Genau das richtige für verregnete Herbsttage! Ich habe zuvor schon Medieval Total War gespielt und war nach einer gewissen Zeit von der Strategie gelangweilt bzw. verärgert (vernichtete Gegner tauchten ohne ersichtlichen Grund wieder auf etc.) all diese Fehler gibt es bei Rome Total War nicht mehr. Es gibt zwei Teile 1. Der Schlachtenteil Gigantisch! Im Gegensatz zu Medieval Total war eine komplett neue Grafik-Engine: Sie kann bis zu 10.000 vollständig aus Polygonen erstellte Kämpfer auf dem Bildschirm zur gleichen Zeit darstellen, alle hochgradig detailliert und dreidimensional gerendert. Sehr liebevoll programmiert. Obendrein ist es den Entwicklern von Creative Assembly gelungen, Städte und Schlachtfelder, die auf der realen Topographie Europas und Nordafrikas basieren, mit immensem Detailreichtum darzustellen und jeder der 21 Parteien im Spiel bis zu 30 Entwicklungsstufen für Gebäude und Geräte zu geben. 2. Der Kampagnenteil (mehr meine Sache) Die Kampagnenkarte ist also auch umwerfend und beeinflusst wiederum die Schlachten. Anders als bei den Vorgängerspielen besitzt die Strategiekarte nun dieselben Details wie die 3D-Karte. Die Geländeformationen sind für Sieg oder Niederlage entscheidend: Bewegt man seine Truppen in eine Schlucht, muss man damit rechnen, im Kampf von oben mit Steinen und Schleudern bombardiert zu werden. Der Diplomatieteil ist ausgebaut worden. Zuerst denkt man noch toll ein Diplomat dem alles abgelehnt wird aber mit einiger Zeit kann man hier einiges rausholen, Geld für Handelsreichte, das die Germanen die Gallier angreifen und und Es empfiehlt sich selbst für geübte Total war Spieler das Handbuch mal durchzulesen. Ich war mal wieder zu ungeduldig, habe dann aber auch alles mitgekriegt. Besonders hilfreich sind die automatischen Berater. Grosses Plus die Diplomatie. Auch die Spione können mehr, Tore für die Schlacht aufmachen, im entlegensten Winkel die Stärke des Gegners ausmachen etc... Am wichtigsten ist aber wieder die Entwicklung der Siedlung mit Gebäuden - sehr toll ausgetüfftelt, es macht einfach Spass noch eine Kaserne, noch eine Kanalisation, einen Tempel etc zu bauen. Eroberte Siedlungen kann man einnehmen, die Bevölkerung als Sklaven verteilen (was ich als Gegner der Sklaverei generell nicht mache) oder ausradieren. Es gibt also eine Menge zu tun + Tolle Grafik Innovative Strategiekarte Kinoreife Schlachten Geniale Strategie Ort des Kriegsschauplatzes bestimmt Aussehen des Schlachtfeldes (Stadtmauern, Berge, Vulkane) - sehr umfangreich Zeitfresser (noch ne Schlacht, noch ein Gebäude etc.) :-) Ich selber habe das Spiel am Laptop gespielt. Geht wunderbar. Generell: Microsoft ® Windows ® 98SE/Me/2000/XP Pentium ® III 1,0 GHz (1000 MHz) oder Athlon 1,0 GHz (1000 MHz) oder höher 256 MB RAM 8x CD-ROM-Laufwerk 2,9 GB unkomprimierter Festplattenspeicher 100% DirectX® 9.0b-kompatible 16-Bit-Soundkarte samt aktueller Treiber 1024x768 Monitorauflösung 3D-Hardwarebeschleunigerkarte benötigt - 100% DirectX® 9.0b-kompatible 64-MB-Karte mit entsprechendem Treiber* Und jetzt Viel Spass!!!
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2115|R1SF71YF3658UY;2115|R3JIZ0A2WN8SYQ;2115|R2R7LUWM7D2KH6;
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