Der erste Eindruck vom Cover wurde recht schnell bestätigt, die Grafik des Spieles ist recht gut. Interessant auch das die Missionen quer durch den Pazifikkrieg gehen und den Eindruck von historischer Authentizität vermitteln. Da hört das Lob dann aber auch schon auf.
In jeder Mission rennt man irgend einem Vorgesetzten nach, der die Richtung vorgibt, weicht man davon ab wird das Spiel abgebrochen und beim letzten automatischen Sicherungspunkt wieder aufgesetzt. Man hat nicht mal ansatzweise den Eindruck irgend etwas selbst entscheiden zu können, außer wann man denn nun den Abzug drücken will.
Die KI der Gegner ist mehr als bescheiden, meist kommen sie einem in Gruppen gleich vor die Flinte gelaufen. Dabei kann man sie dann abschießen wie die Hasen, dabei kommt nicht mal ansatzweise Spannung auf. Problematisch wird es nur wenn man an unübersichtliche Stellen kommt und die Gegner aus allen Richtungen auf einen schießen. Aber selbst diese Situationen hat man meist schnell geregelt.
Die Spieldauer, inzwischen ist man ja fast gewöhnt das Ego-Shooter schnell durchgespielt sind, aber dieser hier setzt da gänzlich neue Maßstäbe, man rauscht nur so durch.
Mit dem Sound scheint etwas nicht zu stimmen, immer wieder im Spiel setzt der aus, ohne das dafür ein Grund erkennbar scheint, sieht nach einem Bug aus.
Darüber hinaus verweilt der ominöse Vorgesetzte ab und an in der laufenden Mission irgendwo, ohne das dafür ein Grund vorzuliegen scheint. Mit dem Effekt das man nicht weiter kommt. Das ist nervig.
Ich kann eigentlich nur ruhigen Gewissens abraten das Spiel zu kaufen, denn für knapp 40 Euro, ist das was man bekommt ein Witz. Für das Geld kann man wahrlich bessere Unterhaltung bekommen.