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die Türen Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (10. Februar 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Staatsakt (rough trade)
  • ASIN: B0063MR7I2
  • Weitere Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 83.177 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Rentner & Studenten11:19EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  2. Leben oder streben 3:42EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  3. Schwarz-Gelbes Unterseebot 4:02EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  4. Was passiert 3:40EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. Aus der Mitte entspringt ein Hit 4:36EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. Pop ist tot 4:27EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. Dieses Lied 3:29EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. Don't google yourself 4:55EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. Alles nicht so schlimm 4:01EUR 0,99  Kaufen 
Anhören10. Über den Tellerwäscherrand zum Millionär 6:03EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

motor.de

Viel zu viel Dada: die Berliner Diskurs-Pop-Streber Die Türen legen eine ausgefeilte Meta-Pop-Platte vor. Kulturelle und gesellschaftspolitische Absurditäten werden aufgedeckt und angeprangert. Kurz: "Ich will keinen Mindestlohn, ich will Mindestliebe!" (Foto: Knut Claßen) 2012 ist digital – und wird stetig digitaler. Während das Angebot an zu konsumierenden Kulturprodukten stetig wächst, wird die vorhandene Zeit immer knapper. Wie soll man in solchen Zeiten noch Bezüge verstehen? Zitate erkennen? Das Zeitalter des Mash-Ups ist viel zu schnell geworden für die Kulturgüter, die es eigentlich auszeichnen: Remix, Mash-Up, Intertextualität. Wie soll man Musik verstehen, wenn man keine Zeit zum Zuhören hat? Manch einer nennt diese prekären Zeiten das Zeitalter der digitalen Bohème. In diese Schublade würde man Die Türen samt Staatsakt-Gefolgschaft wohl als erstes stecken – wenn sie sich denn in eine dieser Schubladen stecken lassen würden. Für eine eindeutige Zuordnung steckt in den Türen allerdings viel zu viel Dada: Sie nehmen sich Zeit für Wortspiele, Zitate und fordern ihre Hörerinnen und Hörer zum Partizipieren auf – geistig wie haptisch: Mit "ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ" legen sie eine selbstreferentielle Meta-Pop-Platte vor, der Konventionen völlig egal sind und die so voller Punk-Poesie und Verweise steckt, dass es ein Handbuch dazu braucht. So liegt der Vinylversion des Albums eine Anleitung bei. Ob man die Band auf diese Weise besser versteht, sei dahingestellt. Fest steht: Die Türen sind Überhumor. Die LP kommt als ein weiteres Gesamtkunstwerk aus der selbst gegründeten und mittlerweile stark angewachsenen Staatsakt-Sippe. Zur Finanzierung des Albums haben sie – ganz in Crowdfundig-Manier – Buchstaben-Patenschaften über ihre Website verkauft. Die Türen – "Albumteaser" Die Platte ist als White-Album zum Selbstausbau konzipiert: Ihr liegen drei Bögen Aufkleber bei, die Referenzen zu verschiedensten Genres und Bands – von Velvet Underground über die Rolling Stones und Justice bis hin zum Staatsakt-Siging Ja, Panik – anbieten. Hat das jetzt was mit der Platte zu tun? Bestimmt. Andreas Spechtl ist jedenfalls einer der beiden Türen-Neuzugänge. Mit ihm hat die Band einen weiteren Feuilleton-Liebling in ihren Reihen. Zusätzlich verstärkt Chris Imler am Schlagzeug das musikalische Po(p)pourri dieser vierten Türen-Platte. Die Türen-Songs bleiben zwar albern, haben sich musikalisch aber gemausert. Die neue Platte hält einige Gassenhauer bereit, die meist im klassischen Pop-Format beginnen und irgendwo in einer Jam-Session enden. Dabei wird stets auf fließende Übergänge geachtet. Ein gefälliger Pop-Song reiht sich hier reibungslos an den anderen. Okay, aber eher uninteressant. Bei dieser Platte sowieso irrelevant. Was es in sich hat, sind nämlich die Texte. Der Versuch einer Interpretation ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Schließlich ist all das so sehr meta, dass kein Feuilletton-Fuzzie es jemals erfassen könnte. Schließlich wird auf ihn ja ebenfalls referiert. Je mehr er sich anstrengt, desto weniger gelingt es und umso mehr scheint sich die Band darüber totzulachen. Und genau davon lebt auch die vierte Türen-Platte: Kulturelle, gesellschaftliche und politische Absurditäten werden hier in einer derartig ironischen Art und Weise aufgedeckt und angeprangert, das einem die Ohren pfeifen – und das Hirn! Die Türen – "Leben oder Streben" "Schwarz-Gelbes Unterseeboot" scheint demnach nicht nur ein Verweis auf die Beatles zu sein. Unsere Regierung wird hier in feinstem Kulturphilosophen-Duktus veralbert, in "Pop Ist Tot" werden Angela Merkel und Guido Westerwelle mit Tarzan und Jane gleichgesetzt. Schuld am Ende des Pop ist übrigens die Generation Download: "Pop ist tot. Böse Menschen haben keine Lieder, sie laden nur darnieder." "Aus der Mitte entspringt ein Hit" wirkt indes wie eine Parodie auf das Spießbürgertum und auch in "Rentner & Studenten" nimmt man Menschen auf die Schippe, deren Hobbies Yoga und Systemkritik sind. Die Türen spielen sich fröhlich durch ihr Diskurs-Programm, bauen an allen erdenklichen Stellen Wortwitze und Verweise ein und lassen immer wieder Dada winken: Die Worte "Druck, nicht Bar" in "Schwarz-gelbes Unterseeboot" schaukeln sich nach mehrmaliger Wiederholung zur Parole "Druckt Bargeld!" hoch und "Dieses Lied" ist gegen alles, will aber geliebt werden und scheint so auf die Abstrusität einiger ehemaliger Subkulturen und deren Überbleibsel zu referieren. Die Türen – "Rentner & Studenten" Inmitten all dieser Sprach-Jonglage streuen Die Türen ein paar schlechte Reime ein. Wo Rille auf Wille folgt, fühlt man sich an das gute alte Dilettanten-Konzept der frühen Türen erinnert. Die Lyrics lassen durchblicken, dass auch die kritische Haltung der Türen gegenüber Kapitalismus und Lohn-Arbeit weiterhin besteht: "Ich will keinen Mindestlohn, ich will Mindestliebe!" Es hat sich also nicht viel geändert bei den Türen, man ist musikalisch ein wenig ausgefeilter geworden, textlich weiterhin selbstreferentiell, schlau bis dadaistisch und vor allem eins: wortwitzschwanger. Die Türen sind eine Parodie auf das digitale Zeitalter, auf den Kapitalismus, auf Rock'n'Roll und Popmusik – vor allem aber auf sich selbst. "Don't google yourself" ist eine der einschlägigen Parolen des neuen Albums – und wer steht auf Seite 1, wenn man 'Diskurspop' in die Suchmaske einschlägiger Suchmaschinen eingibt? Genau, Die Türen! Lydia Meyer VÖ: 10.02.2012 Label: Staatsakt/Rough Trade Tracklist: 01. Rentner & Studenten 02. Leben Oder Streben 03. Schwarz-Gelbes Unterseeboot 04. Was Passiert 05. Aus Der Mitte Entspringt Ein Hit 06. Pop Ist Tot 07. Dieses Lied 08. Don't Google Yourself 09. Alles Nicht So schlimm 10. Über Den Tellerwäscherrand Zum Millionär

Kurzbeschreibung

Fast fünf Jahre sind vergangen, seit dem letzten Pop(o)-Album der Türen aus Berlin. Was haben die denn die ganze Zeit gemacht? So einiges: Auf dem eigenen Band-Label (staatsakt) von Bonaparte über Ja, Panik bis Zwanie Jonson unfassbar viele tolle Alben herausgebracht, grenzenlos viel Musik produziert, Papyrusrollen mit Text vollgeschrieben, sich beim Nachbarn Salz ausgeliehen, den Transfer von Özil nach Real Madrid verfolgt, Pizzaessen durch Crowdfunding finanziert, einen Stepptanzkursus in der Volkshochschule belegt und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Nun kehren Sie endlich zurück mit der
Buchstaben-Platte: Eine Hitsammlung von "Rentner und Studenten" über "Pop ist tot" bis "Don't google yourself" Mit der neuen unschlagbaren wie aufgepimpten Bandformation Ramin Bijan, Chris Imler, Michael Mühlhaus, Andreas Spechtl und Maurice Summen hat man in nur 1000 Tagen in den Chez' Cherie Studios in Berlin (dort wo Moses Schneider ab und zu Bier trinkt!) ein Album aufgenommen, das, wie schon die drei Alben zuvor, mal wieder das wirklich Beste aller Türenplatten geworden ist.
Wer Trio, die Talking Heads, Televison oder die Temptations, also andere gute Bands mit dem Anfangsbuchstaben T mag, steht hier unter Garantie an der richtigen Bushaltestelle des Lebens. Uneingeschränkte Kaufempfehlung für mindestens die nächsten fünf Jahre.
die Türen
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Kundenrezensionen

3.3 von 5 Sternen
3.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Einzelne Stücke sehr gut 2. Juni 2013
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
habe die CD nach Hören eines Lieds im besten Radio Sender Bayerns gekauft. Nicht alles gefällt mir gleich gut, aber ich mag die Scheibe. Richtig vom Hocker hat sie mich nicht gehauen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von A-Z 13. August 2012
Von Jeansboy
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Album ist einfach genial.
Von CC-Catch bis ZZ-Top! Für jeden etwas dabei. Jeder der das nicht versteht, der versteht es einfach nicht.
Andere wiederum haben total viel Spass damit. Die Welt ist so verschieden.
Dieses Album kann da nichts dafür.
Es will umarmen. Dich, die Buchstaben, den ganzen Salat...
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mir selbst auf den Leim gegangen 13. August 2012
Von Thomas
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Wenn sich eine Band "Die Türen" nennt, dann kann es sich eigentlich nur um ein Bezug auf "The Doors" handeln, aber Pustekuchen. Einfacher Oberlehrer-Pop deutscher Sprache. Ist in Ordnung, wenn es denn Spaß macht. Mir nicht. Warum wollen die Leute in einem Lied die Welt erklären? Ist schwierig.
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