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A Weekend in the City


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Musik

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Fotos

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Biografie

“Gut,” dachte Kele Okereke, “wieder zu Hause zu sein.” Fast zwei Jahre waren Bloc Party fort gewesen, auf Tour. Eine lange Zeit, in der man weit gekommen war. Eine tolle Zeit: Eine Million Menschen hatten ihr Debütalbum “Silent Alarm” gekauft. Der britische NME kürte es zum Album des Jahres 2005, erstaunliche 69 Wochen hielt sich die Platte dort in ... Lesen Sie mehr im Bloc Party-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (2. Februar 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: V2 Records (Universal Music)
  • ASIN: B000K7V6YC
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (69 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 82.331 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Song for Clay (Disappear Here)
2. Hunting for Witches
3. Waiting for the 7.18
4. The Prayer
5. Uniform
6. On
7. Where Is Home?
8. Kreuzberg
9. I Still Remember
10. Sunday
11. SRXT

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Gut," dachte Kele Okereke, "wieder zu Hause zu sein." Fast zwei Jahre waren Bloc Party fort gewesen, auf Tour. Eine lange Zeit, in der man weit gekommen war. Eine tolle Zeit: Eine Million Menschen hatten ihr Debütalbum 'Silent Alarm' gekauft. Der britische NME kürte es zum Album des Jahres 2005, erstaunliche 69 Wochen hielt sich die Platte dort in der Hitparade. Und es war nicht nur das Heimatland des Londoner Quartetts, das ihrem zuckenden Agit-Pop verfallen war. Bloc Party - Kele Okereke, Russell Lissack, Gordon Moakes, Matt Tong - sammelten in Japan und Kontinentaleuropa das gleiche Kritikerlob. Wer, der solche Erfolge feiert, könnte unzufrieden sein? Dennoch, Okereke hatte genug... Zurück in East London hatte er erstmal kräftig auf den Putz gehauen. Wie sonst auch fertig werden mit all den Veränderungen? Den Veränderungen nicht nur in seinem Leben, sondern auch den Veränderungen, die der 25jährige um sich sah. Auf den Strassen, die er so viele Monate nicht mehr entlang gelaufen war. Und doch, und doch ... als Anfang 2006 die Zeit kam, in der die Tournee abgeschlossen war und die Arbeit am neuen Album beginnen sollte, wurde der Frontmann von Bloc Party nicht erdrückt, sondern inspiriert von dem Emotionsbeben, das er in sich und um sich wahrnahm. Dieser Wirbel aus Ekstase, Leid, Freiheit, Chaos, Spannungen, Kokain, Spinnern, Rassismus und Ausschweifungen in den Clubs, Pubs und auf den Strassen seiner Heimat Bethnal Green! Kele griff sich all das Positive, all das Negative, all die Energie. Fing es ein, nahm es als Material für seine neuen Songs.

Das Ergebnis:'A Weekend In The City', ein Album, ein elektrisches, und entwaffnend direktes Abbild von Großbritannien im neuen Jahrtausend. Okerekes mutige, ehrliche Texte werden dabei in Szene gesetzt mit einer Musik, die herausfordert, die ausprobiert, neue Wege geht, und doch knallt - ein Fest für die Ohren! Gitarrenrock, aber nicht, wie wir ihn kennen. Bloc Party, aber nicht, wie wir sie kennen.

In Zusammenarbeit mit Produzent Jacknife Lee (U2, Snow Patrol) haben Bloc Party ein Album geschaffen, das wie durch Reibung aufgeladen knistert. Voller umwerfender Gitarrenriffs, voller abgehackter Rhythmen, Disco-Techno und getoppt mit einem Gesang, der sich voll Selbstsicherheit weit herauswagt. So habt ihr Kele noch nie singen, klingen und tönen hören, Macht nichts. Er auch nicht.

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Vieles deutet drauf hin, dass das erste Jahrzehnt im neuen Millennium unabhängig vom Genre keine Superstars und Erneuerer hervorbringen wird. Es soll gar nicht die Rede sein von den Beatles, Pink Floyd, Jimi Hendrix. Oder den Stones, die gefühlte 200 Jahre existieren. Nicht mal von Madonna, Nirvana, Cure oder R.E.M.. Neue Sonic Youth, Joy Division oder Velvet Underground wären schon ein Erlösung. Am meisten ist dies Bloc Party zuzutrauen, denn mit A Weekend In The City beweist das Quartett aus London, dass sie an der breit aufgestellten Indiefront musikalisch und inhaltlich vorne liegen. Nach dem weitgehend missratenen wie unnötigen Remix-Album Silent Alarm Remixed gelingt der Band um Sänger Kele Okereke ein bemerkenswerter Nachfolger des hochgelobten, mittlerweile mehr als eine Million mal verkauften Debüts Silent Alarm.

Seit dessen Erscheinen Anfang 2005 befanden sich Bloc Party mehr auf Konzerttourneen denn zuhause, und aufmerksames Reisen jenseits unsäglicher All-Inclusiv-Ghettos bildet bekanntlich nicht nur, es justiert auch die Sicht auf die Dinge in der Heimat, sensibilisiert einen für kleinste Veränderungen. Mit wachen Augen nahm Okereke, Sohn nigerianischer Eltern, die offensichtlichen wie versteckten Geschichten seiner Umgebung auf und transformierte sie in seine Songtexte. Die siedelt er dort an, wo seiner Meinung nach der Großteil des Lebens abspielt: am Wochenende. Die Bilder, die der farbige Frontmann mit verbessertem Gesang zeichnet, sind zwangsläufig nicht nur bunt sondern auch trist. Parallel dazu verändert sich auch die Stimmung von A Weekend In The City, das so wunderbar angenehm gar nicht versucht, Silent Alarm zu kopieren. Nach der furiosen Eröffnung mit „Song For Clay (Disappear Here)” und dem kaum minder voranpreschenden „Hunting For Witches“ kippt die Stimmung Track für Track ins Sentimentale und Düstere. Erst Euphorie am Freitagabend, dann der Kater am Sonntag. Zwischen ihre Indie-Rock-Hymen placieren Bloc Party immer wieder elektronische Gimmicks, bis zu U2 reichende 80er-Zitate, wuchtige Drums, gebrochene Rhythmen, die ein vielschichtiges Meisterwerk ergeben. --Sven Niechziol


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rorschach am 10. April 2007
Format: Audio CD
Das Debütalbum von Bloc Party (Silent Alarm) war eine Sensation: tanzbarer, abwechslungsreicher Alternative Rock mit unschlagbaren Melodien, eine perfekte Symbiose von Musik und Gesang. Ich habe mich riesig auf das Nachfolgealbum gefreut und bin ein wenig enttäuscht: ich denke das Hauptproblem ist, dass man einiges an Tempo herausgenommen hat und die meisten Songs nicht mehr mitreißend-tanzbar sind; außerdem steht meiner Ansicht nach diesmal der Gesang zu sehr im Mittelpunkt, während auf dem Debüt der Gesang Teil des Gesamtkonzepts war. Insgesamt aber immer noch ein sehr gutes Album: cooler, etwas anspruchsvoller, melodischer Gitarrenrock, der sehr eigenständig klingt (und das schaffen heutzutage nicht sehr viele Bands, noch einen eigenen Sound zu kreieren).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Oliver Röleke am 23. Februar 2007
Format: Audio CD
Was soll ich sagen. Als ich das Album die ersten male gehört habe war ich enttäuscht. Aber warum. Weil ich Silent Alarm auswendig kenne und mir das neue Album noch so fremd ist? Weil ich die ungeschminkte Power von Stücken wie Like eating Glass vermisse? Weil es illusorisch ist, seine hohen Erwartungen in etwas unbekanntem zu finden?

Schauen wir doch wie es ist. Silent Alarm sind Stücke, die, wie bei einem Debütalbum nunmal üblich, über Jahre gereift sind. Dann kommt der Mega-Boom. Die Erwartungen steigen von allen Seiten ins unermeßliche. Mit Mitte 20 und East-London im Rücken, wo man sich ans verlieren gewöhnt hat.

Dies ist der Punkt, an dem die Spreu vom Weizen getrennt wird. One-Hit-Wonder versuchen kläglich ihr erstes Album zu kopieren. Große Bands entwickeln sich weiter. Und nach ca. 10 maligem hören der neuen CD sehe ich die große Band ganz deutlich vor mir. Aus der ungeschminkten und herausgeschrienen Power ist etwas tiefsinnigeres geworden. Etwas komplexeres. Zwar könnten die Texte phasenweise durchauch in einem Roland Kaiser Song eine gute Figur machen. Die Umsetzung der Text-Musik-Bindung ist aber phänomenal.

Wie gesagt, eine neue große Band ist geboren... Hochachtung Jungs!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ozelot am 14. Januar 2007
Format: Audio CD
Das "A Weekend In The City" nach dem Knaller-Album "Silent Alarm" mit überkritischen Augen beäugt werden wird, dürfte auf der Hand liegen! Wenn ich aber lese, dass jemand sagt, er sei enttäuscht vom zweiten Album der Jungs um Sänger Kele Okereke, dann kann ich nur entgegnen "Habt ihr die Platte überhaupt gehört???"...denn diese Platte ist GROSS!!! Sicherlich ist der Aha-Effekt nicht mehr so groß, da es eben immer noch Bloc Party sind, auch wenn sie ihren typischen Sound in gewissen Nuancen verschoben und erweiteret haben. Auch die Produktion ist deutlich opulenter geworden und mag somit vielleicht nicht mehr ganz den rauhen Charme des Debuts haben...aber wer kann es einer Band verdenken, dass sie (dem Erfolg von Silent Alarm sei Dank) in der Umsetzung ihrer Songs noch mal eine ordentliche Schüppe drauflegt. Da haben die KILLERS ja auch nicht lange gefackelt...aber die klingen ja jetzt auch wie U2. Und davon sind Bloc Party zum Glück noch meilenweit entfernt! So! Und jetzt nehmt euch 'nen Kopfhörer und hört euch Track 5 ("Uniform") an und wer dann nicht überzeugt ist, dem ist eh nicht mehr zu helfen...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lalobo am 8. Juni 2007
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die vielen Hypes, die in nicht enden wollenden Fluten von Großbritannien an den deutschen Alternativ-Strand gespült werden, sind eigentlich alle ganz nett, nur auf die Dauer ermüdend: Es sind nur zu viele und gezündet haben sie vielleicht alle mal kurzzeitig - aber eine brennende Liebe ist daraus nicht geworden.

Anders bei Bloc Party. Mit Silent Alarm hatte ich ein Album, was mich anfänglich befremdet, dann zunächst handwerklich und schließlich auch musikalisch überzeugt und mitgerissen hat. Noch heute bin ich von den peitschenden exakten Drums und den genau dosierten Gitarren dieses Erstlings schlichtweg begeistert, teilweise überwältigt, doch liebe ich diese Musik auch inzwischen - sie ist bei mir angekommen.

Als ich Weekend In The City das erst Mal hörte, war ich wieder befremdet, obwohl ich mich doch inzwischen meinte mit Bloc Party auszukennen.

Aber tatsächlich ist dieses Album anders: Es klingt teilweise ungewohnt leise bis verhalten, teilweise aber auch ungewohnt breit und füllig im Klang - fast ein bisschen matschig und überladen, besonders, nachdem man die direkte, unkomplizierte und dennoch präzise Art aus Silent Alarm erwartet hatte. Aha, dachte ich damals, verzweifelter Versuch, anders zu klingen. Und wollte es schon entgültig verreissen.

Ich bin jedoch froh, dass ich mir und dem Album wieder mehr Zeit gegeben habe. Denn wieder erst nach einiger Zeit erkennt man, wie ehrlich und in sich logisch dieser neue Klang wieder ist, und dass diese Band auch in diesem neuen Gewand überzeugt. Where is home ? oder Waiting for the 7.18 z.B.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Oehri HALL OF FAME REZENSENT am 9. März 2007
Format: Audio CD
Wenn man das erste Album ("Silent Alarm") nicht mehr toppen kann, dann muss man das 2te etwas anders angehen. Und genau das machen Bloc Party.

Dabei bleiben sie gesellschaftspolitisch am Ball - so singt ihr schwarzer Frontmann Kele Okereke von Rassendiskriminierung im kleinen und großen Stil, der Suche nach Liebe, den Drogen oder über die öden Singles-Sonntage. Das alles erzählt/singt er mit düsterer Stimme zu schweren Gitarren, einem dichten Rhythmusteppich, elektronischen Spielereien - immer wieder unterstützt durch empathische Backgroundgesänge. Da macht es fast nichts, dass sich z.B. "Kreuzberg" in seinem Überschwang nach U2 anhört und zwischendurch auch mal The Cure am jammern sind. Mit "A Weekend In The City" haben Bloc Party" alles richtig gemacht und bekommen ein eigenes Fach im CD-Shop ihres Vertrauens.
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