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A Time to Kill

41 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch, Spanisch, Französisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • Studio: Warner Home Video
  • Produktionsjahr: 1996
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)
  • ASIN: 0790729660
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 232.807 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sebastian Schlicht am 12. Juni 2015
Format: DVD Verifizierter Kauf
Basierend auf einem Roman von John Grisman verfilmte Joel Schumacher dieses Drama um einen verzwickten Gerichtsfall voll von Rassismus und Vorurteilen. Interessanterweise drehte Schumacher davor „Batman Forever“ und nach „Die Jury“ „Batman & Robin“, nur mal so als Anstoß ;)
Aber zum Film: „Die Jury“ ist sicherlich in vielerlei Hinsicht ein packender Film, leidet aber auch unter typischen Problemen, wie ich finde.

Die Story handelt von einem kleinen afroamerikanischen Mädchen, dass vergewaltigt und fast umgebracht wird. Ihr Vater sinnt auf Rache und tötet die Täter. Daraufhin entbrennt ein Rechtsstreit, bei dem es längst nicht mehr darum geht, ob der Angeklagte schuldig ist oder nicht…

Dass der Film einige Jahre auf dem Buckel hat, merkt man sofort. Was aber noch auffällt, ist der hochkarätige Cast mit Matthew McConaughey, Samuel L. Jackson, Kevin Spacey, Sandra Bullock, Donald Sutherland und sogar seinem Sohn Kiefer Sutherland. Und gerade McConaughey spielt richtig gut, das Finale ist wirklich packend, wie ich finde. Technisch ist der Film generell sehr gut, die Kameraarbeit ist gut, die Nebendarsteller allesamt toll und der Score von Elliot Goldenthal interessant, wenn auch etwas zu plump eingesetzt stellenweise.

Für Diskussionsstoff sorgt der Film aber durch seine verschiedenen Themen: Manipulation, Korruption und vor allem Rassismus. Aber das vielleicht schwerwiegendste Thema des Films ist Selbstjustiz. Immer sehr schwierig, ebenso wie die Todesstrafe, welche ebenfalls eine große Rolle im Film spielt. Einerseits sehe ich es sehr gelassen und denke mir: „Es ist nur ein Film!“ Dann kann ich der Geschichte gut folgen, kann die Darsteller und ihre tolle Leistung begutachten und mich mitreißen lassen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "drabolt" am 31. Juli 2005
Format: DVD
"Die Jury", eine weitere geniale Verfilmung eines John Grisham Romans, ist fabelhaft und grandios besetzt. Es geht um ein farbiges Mädchen, das auf grausamste Weise vergewaltigt wurde. Ihr Vater (Samuel L. Jackson) übt Selbstjustiz und erschießt die beiden Vergewaltiger. Er bekommt einen noch recht unerfahrenen Anwalt (seine beste Rolle: Matthew McConaughey) und eine Studentin (Sandra Bullock) zur Hilfe. Doch der Staatsanwalt (wow: Kevin Spacey) fordert die Todesstrafe. Und für den Anwalt treten noch Schwierigkeiten mit dem Ku-Klux-Clan auf...
"Die Jury" ist eine der besten John Grisham Verfilmungen, welche mal wieder fabelhaft besetzt wurde. Auch wenn der Film ein Thriller ist, sind auch sehr viele dramatische und traurige Szenen enthalten, wie zum Beispiel, das kleine Mädchen nach der Vergewaltigung ihre Eltern sieht. Ein Top-Film, wer "Die Akte" super fand, wird diesen Film lieben!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pike Bishop am 26. Mai 2009
Format: Blu-ray
Mir liegt zwar die UK-Version vor, doch die dürfte sich nicht von der deutschen unterscheiden, zumal Sie bei entsprechender Einstellung des Players ein deutsches Pop-up-Menü usw. bietet. Den Film fand ich zwar nicht (mehr) gerade toll, da mir hier ein Selbstjustizfilm als Rassistendrama getarnt schien (die Szenen mit dem Klu-Klux-Klan und der Prügelei waren ein Beispiel für die Verniedlichung solch gefährlicher Kaputzen-Fanatiker), aber die Blu ray selber ist erstaunlich toll gelungen. Anscheinend lag hier ein wohl gänzlich neu bearbeites Master vor, denn die DVD triefte noch mit Schärfeproblemen und einem etwas matschigen Bild. Hier nun eine Schärfe, die viele neue Produktionen nicht aufbringen können, pralle Farben, ein sehr guter Schwarzwert, überdurchschnittlicher Kontrast und einige Wow-Effekte für das Produktionsjahr - bravo Warner - wäre schön gewesen wenn dies auch bei "2010" geklappt hätte. Nun sicher kein Referenztitel a la "Baraka", aber ein großartiges Beispiel für die mögliche Quali von etwas älteren Titeln.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. Januar 2003
Format: DVD
Wer von "Die Jury" denkt nur einen langweiligen Anwaltsfilm zu sehen, irrt ganz gewaltig. Dieser Film fesselt von der ersten Minute an und zieht einen völlig in seinen Bann.
Einer der wenigen Filme, die mir im Kino die Tränen laufen liesen. Absolut sehenswert Matthew McConaughey, Samuel L. Jackson und auch Sandra Bullock! Mit Sicherheit einer der besten Filme der vergangenen Jahre!
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Mersch am 22. Juni 2007
Format: DVD
Denken Sie mal an den Fall Bachmeier - die Frau, die den Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoss und dafür aller Propaganda des deutschen Boulevards zum Trotz zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde. Das war bitter, aber: Es war im Sinne der Justiz gerecht. Und mit diesem Urteil hat unsere Justiz auch ein Urteil über seine eigene Daseinsberechtigung gesprochen.
Dass bei "Die Jury" kein unzweifelhaftes Happy End möglich ist, geht schnell aus der Handlung hervor. Man ist also sehr gespannt, wie diese schwierige Situation gelöst wird. Stattdessen bedient man sich jedoch einer Faustregel, wie sie die Bildzeitung im Fall Bachmeier gerne benutzt hat: Opfer = prinzipiell im Recht. Täter = grundsätzlich im Unrecht. Und ehe man sich versieht, findet man sich auf der Seite eines Lynchmörders wieder, ganz besonders, weil dieser auch noch als fürsorglicher Vater und armer Afroamerikaner daherkommt. So idealistisch das Handeln des weißen Anwalts fast ohne Honorar, unter massiver Bedrohung durch den Ku Klux Klan für die Rechte eines Schwarzen einzutreten auch ist, so kämpft er letztendlich dafür, dass Schwarze das gleiche Recht auf Selbstjustiz haben wie Weiße. Und so ist es nicht verwunderlich, dass nicht Recht- und Beweislage die letztendliche Entscheidung herbeiführen sondern das rührende Pladoyer des Anwalts.
Verbuchen Sie diesen Film also besser unter Hollywood-Trivialschinken und genießen Sie einen spannenden Actionfilm mit Pseudoanspruch; denn "Die Jury" ist schon durch sein grandioses Aufgebot an Topstars, die sich allesamt mächtig ins Zeug gelegt haben, recht unterhaltsam.
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