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Wie diese "family affair" so warten auch viele andere Tracks des schönen Comeback-Albums A Time To Love mit Gastbeiträgen auf. So ist gleich im Eröffnungstitel "If Your Love Cannot Be Moved", der eine Lanze für mehr Zivilcourage, Eigenverantwortung und Solidarität bricht, Gospelsängerin Kim Burrell vertreten; Rap-Pionier Doug E. Fresh tritt hier als "voice beatbox" in Erscheinung. Beim funky groovenden Stück "My Love Is On Fire", das vom Glückstaumel eines Frischverliebten erzählt, ist Altjazzer Hubert Laws an der Querflöte zu hören. Die Bluesfunk-Nummer "Tell Your Heart I Love You" wartet mit Bonnie Raitt an der Slidegitarre auf. Für das tanzanimierende "So What The Fuss" hat Prince einige seiner charakteristischen Saitenlicks beigesteuert, die Damen von En Vogue bilden hier den Backgroundchor. Und im Titelsong "A Time To Love", ein Liebesmanifest mit Weltmusikelementen, sind schließlich auch noch India.Arie und Sir Paul McCartney mit von der Partie. Wow, das nenne ich eine Allstar-Besetzung!
Zehn Jahre hat sich Steveland Hardaway Judkins (so der Geburtsname) für A Time To Love Zeit gelassen, doch das lange Warten hat sich in dem Fall echt gelohnt. Das erste Album seit Conversation Peace aus dem Jahr 1995 beinhaltet sozusagen die Quintessenz seines bisherigen Schaffens, es fasst gebündelt zusammen, was der Amerikaner seit Talking Book erschaffen hat. Die Stilpalette reicht denn auch von Pop in der Motown-Tradition ("Positivity") und romantischen Schmusesongs ("From The Bottom Of My Heart") über R'n'B und Afrobeat bis zu Soul, Funk und Gospel ("Shelter In The Rain").
Die Anhänger dürfen sich auf all das freuen, was Mr. Wonder schon immer ausgezeichnet hat. Einmal mehr besticht der mittlerweile 55-jährige mit seinem virtuosen Mundharmonikaspiel, einer äußerst biegsamen Stimme sowie einem untrüglichen Gespür für Ohrwurmmelodien. Und natürlich muss man auch auf Stevies optimistische Weltsicht und seinen unerschütterlichen Glauben an die Liebe nicht verzichten. Eine in jeder Hinsicht triumphale Rückkehr im Musikgeschäft! -- Harald Kepler
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10 Jahre sind vergangen seit seinem letzten Studioalbum „Conversation Peace" (1995). Auch wenn 10 Jahre im Musikgeschäft eine halbe Ewigkeit sind, kann man sagen: Das lange Warten hat sich gelohnt.
Es ist, kurz gesagt, sein bestes Album seit seinem Meisterwerk "Songs in the Key of Life" (1976).
Als großer Fan seiner genialen Phase von 1972 bis 1980 habe ich schon lange Zeit auf ein neues Album gewartet, was seinem großen Können als Sänger, Songwriter, Musiker und Produzent entspricht.
Von 1984 bis 1987 war er zwar kommerziell erfolgreich, mir aber viel zu „poppig". Und in den 90er Jahren war seine Musik weder besonders innovativ, noch gut, geschweige denn erfolgreich.
"A Time To Love" ist die erhoffte Rückkehr des großen Stevie Wonder. Kein 70er Jahre Retro-Album, aber auch keine Anbiederung an den Sound heutiger Tage (wie es noch „Conversation Peace" war).
"A Time To Love" ist als Album so homogen, wie ich den letzten Jahren kein zweites gehört habe. 15 großartige Songs, die die ganze musikalische Bandbreite des Künstlers widerspiegeln. Schöne Melodien und Harmonien, Midtempo Nummern und funky Tracks.
Noch mal: Der beste Stevie Wonder seit 25 Jahren!
Und vielleicht sogar der große Grammy-Gewinner 2006. Denn sogar die Verantwortlichen bei Motown spekulieren damit, weshalb man „A Time To Love" in den USA bereits Ende September (und vor der Deadline 30.09. für die Nominierungen) über die große Internet-Portale wie iTunes etc. veröffentlichte. Mal sehen ... ;-))
Abschließend noch eine kurze Anmerkung auf eine vorherige Rezension:
Stevie Wonder ist noch lange keine 70 Jahre alt. Er wurde als Steveland Hardaway Judkins am 13. Mai 1950 geboren, ist also gerade mal 55 Jahre alt!
10 Jahre sind vergangen seit seinem letzten Studioalbum „Conversation Peace" (1995).
Auch wenn 10 Jahre im Musikgeschäft eine halbe Ewigkeit sind, kann man sagen: Das lange Warten hat sich gelohnt.
Es ist, kurz gesagt, sein bestes Album seit dem Meisterwerk "Songs in the Key of Life" (1976).
Als großer Fan seiner genialen Phase von 1972 bis 1982 habe ich schon lange Zeit auf ein neues Album gewartet, was seinem großen Können als Sänger, Songwriter, Musiker und Produzent entspricht.
Von 1984 bis 1987 war er zwar kommerziell erfolgreich, mir aber viel zu „poppig". Und in den 90er Jahren war seine Musik weder besonders innovativ, noch gut, geschweige denn erfolgreich.
"A Time To Love" ist die erhoffte Rückkehr des großen Stevie Wonder. Kein 70er Jahre Retro-Album, aber auch keine Anbiederung an den Sound heutiger Tage (wie es noch „Conversation Peace" (1995) war).
"A Time To Love" ist als Album so homogen und konsistent, wie ich den letzten Jahren kein zweites gehört habe. 15 großartige Songs, die die ganze musikalische Bandbreite des Künstlers widerspiegeln. Schöne Melodien/Harmonien, Midtempo Grooves und funky Tracks.
Noch mal: Der beste Stevie Wonder seit 25 Jahren!
Und vielleicht sogar der große Grammy-Gewinner 2006. Denn sogar die Verantwortlichen bei Motown spekulieren damit, weshalb man „A Time To Love" in den USA bereits Ende September (und vor dem Stichtag 30.09.) über die große Internet-Portale wie iTunes etc. veröffentlichte.
Stevie Wonder ist aber noch lange keine 70 Jahre alt. Er wurde als Steveland Hardaway Judkins am 13. Mai 1950 geboren, ist also gerade mal 55 Jahre alt!
10 Jahre sind vergangen seit seinem letzten Studioalbum „Conversation... Lesen Sie weiter...
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