Sie hat uns lange warten lassen. Nach dem wohl erfolgreichsten Pop-Album der letzten Jahre "Let's talk about love " 1997 ( nicht zuletzt wg. des Titanic-Hits )waren erstmal ein paar Jahre Babypause angesagt. Die Ansprueche an das nun endlich erschienene Nachfolgealbum " A new day has come " waren also sehr hoch. Mit 17 Titeln ist der Silberling auch sehr gut bestueckt. Die musikalische Bandbreite, die Celine mit Ihren Titeln abdeckt, laesst einmal mehr eine sehr professionelle, allerdings sehr kommerziell und auf Top Ten ausgerichtete Produktion erkennen. Viele Titel sind doch sehr an den Charterfolgen unserer Zeit orientiert. " Rain, Tax " und " Super Love " koennten mit ihrem leichten Latinoeinschlag auch von JLO persoenlich sein und " Sorry for Love " ebensogut von Cher. Bei " When the wrong one loves you right " koennten auch ohne Probleme Britney Spears oder die No Angels zur Seite gestanden haben. Was dieses Album nun aber trotzdem unerreichbar macht ist die Stimme von Celine Dion, die alles in den Schatten stellt. Dies gelingt Ihr nicht zuletzt durch die nun wirklich ausreichend vorhandenen Power-Balladen ( Goodbye's , Prayer, I surrender, The greatest Reward ), die z.T. sogar fast Titanic-Niveau erreichen. Aber auch eine spanische Ballade ( wie schon auf dem letzten Album ) durfte nicht fehlen ( Aun existe Amor ). Neue Wege beschreitet der Superstar mit 2 Cover-Versionen aus den 40ern ( The Last, Nature Boy ). Letzteres koennte gar von Sade sein. Genial !Hier zeigt sich das ganze Stimmspektrum dieser Kuenstlerin.
Ach ja, nicht das ich es vergesse. Danke, danke, danke liebe Celine, dass Du die Grundversion des Titelsongs " A new day.."
( langsamer, mit akustischer Gitarre unterlegt ) zusaetzlich mit auf das Album genommen hast, denn sie stellt den allseits bekannten Radio-Edit komplett in den Schatten.
Ich frage mich wirklich, warum in der heutigen Zeit immer alles mit Gewalt tanzbar gemacht werden muss. Das hat eine Kuenstlerin wie Celine Dion ueberhaupt nicht noetig !!!
CU
Thomas