Als ich kürzlich Pat Metheny gemeinsam mit Charlie Haden auf der Bühne sah, habe ich mich immer gefragt: Wie können zwei Menschen, zwei Musikinstrumente nur so einen großen Saal bis in die wirklich hinterletzte Ecke ausfüllen? Es war unglaublich. Dieses Gefühl habe ich jedes Mal, wenn ich diese CD einlege. Sie wird von einem Thema dominiert, das Metheny immer wieder aufgreift, variiert, mit dem er spielt. Mal träumerisch, mal ein wenig harsch, aber immer so, dass es keine Momente gibt, in denen er ausbricht. "Beyond the Missouri Sky" (gemeinsam mit Charlie Haden) war schon eine wirklich atemberaubende CD. "Map of the World" steht ihr nicht nach. Kurz gesagt: Musik für lange Autofahrten (am besten bei Nacht), für lange Abende, für Stunden, in denen man mit sich und der Welt im Reinen ist.