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A Man in Full
 
 
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A Man in Full [Gekürzte Ausgabe, Audiobook] [Englisch] [Audio CD]

Tom Wolfe , David Ogden Stiers
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (725 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Random House Audio; Auflage: Abridged (10. November 1998)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0553456199
  • ISBN-13: 978-0553456196
  • Größe und/oder Gewicht: 14,5 x 13,3 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (725 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 661.898 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Tom Wolfe
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seit er 1972 seinen Klassiker, das Essay "Why They Aren't Writing the Great American Novel Anymore" veröffentlichte, hat Tom Wolfe seine dichterischen Vorlieben laut und deutlich vorgebracht. Für den Musterknabe des Neuen Journalismus ist Minimalismus eine Pleite, geschweige denn eine Folge von Mutlosigkeit. Die wahre Aufgabe des amerikanischen Schriftstellers ist es, fette Romane über gesellschaftliche Beobachtungen zu produzieren -- von der Sorte, die Balzac auftischen würde, hätte er sich ins Viagra-Zeitalter hinübergerettet. Wolfes Manifest hätte einen arroganten Klang, hätte er es nicht bereits 1987 mit Fegefeuer der Eitelkeiten geschafft. Nun, mehr als ein Jahrzehnt später, ist er wieder da mit einem zweiten Roman. Ist der "Mann in Weiß" seiner eigenen Aufgabe gerecht geworden?

In vielerlei Hinsicht müßte die Antwort "Ja" lauten. Wie sein Vorgänger ist A Man in Full eine Großleinwand-Arbeit, in der eine Vielzahl von Figuren an der gefetteten Stange des gesellschaftlichen Lebens hoch- beziehungsweise (rasch) an ihr herunterklettern. "In einem Zeitalter wie diesem", erinnert uns eine der Figuren, "im ausgehenden 20. Jahrhundert, war gesellschaftliche Stellung alles, und es war das schwierigste, was man erringen konnte." Wolfe hat ganz gewiß das Terrain gewechselt. Statt New York konzentriert er sich hier auf Atlanta, Georgia, wo der Kampf um Revier und Macht durch Südstaatenanstand zumindest leicht patiniert ist. Die Handlung dreht sich um Charlie Croker, einen egomanischen Südstaatler mit einem im Zerfall befindlichen Immobilienimperium am Hals. Aber Wolfes Aufmerksamkeit konzentriert sich genauso stark auf zwei Nebendarsteller: einen absteigenden Familienvater, Conrad Hensley, und Roger White II, einen afroamerikanischen Anwalt bei einer renommierten Kanzlei. Was diese Nebenhandlungen letztendlich konvergieren läßt -- und einen Feuersturm des Rassenhasses in Atlanta auszulösen droht -- ist die angebliche Vergewaltigung einer Debütantin durch Georgia Tech Football-Star Fareek "The Cannon" Fanon.

Eine detaillierte Inhaltsangabe der Handlung wäre natürlich in etwa so lang wie der durchschnittliche minimalistische Roman. Nur soviel sei gesagt -- A Man in Full ist voll von der Sorte von hervorragender klassischer dramaturgischer Elemente, wie wir sie Wolfe inzwischen erwarten. Eine Wachteljagt auf Charlies 29.000-Morgen-Plantage, ein Wichtigtuer-Abend im Sinfoniekonzert, eine politisch geladene Pressekonferenz -- der Author setzt diese Szenen zusammen mit einer Freude, die sich rasch auf den Leser überträgt. Das Buch ist darüberhinaus sehr, sehr komisch. Die Anwaltskanzleien, wie die vornehme, erfolgreiche Fogg Nackers Rendering & Lean, könnten direkt von Dickens stammen, und Wolfe läßt sogar seinen Nebenfiguren, wie den Berufshinterwäldler Opey McCorkle, lebendig werden:

In wahrer Opey-McCorkle-Manier erschien er zum Abendessen mit kariertem Hemd, karierter Krawatte, roten Filzhosenträgern und einem großen, alten Ledergürtel um seinen Schmerbauch, der aussah wie etwas, mit dem man ein Maultier anspannen könnte. Aber hier hatte er seinen sonst üblichen Schwall von schwülstiger Rhetorik gemischt mit Baker-County-Ismen abgelegt.

Leser auf der Suche nach einem netteren, sanfteren Wolfe werden möglicherweise enttäuscht sein. Während er die (notwendige) Überlegenheit des Satirikers gegenüber seinem Sujet bewahrt, neigt er dazu, genau dann seine Überlegenheit zu verlieren, wenn er versucht, uns zu bewegen. Trotzdem, wenn es um die maximalistische Porträtierung der amerikanischen Szene geht -- und um reine Satz-für-Satz-Unterhaltung -- dann sieht es so aus, als ob 1998 tatsächlich das Jahr des Wolfes werden kann. --James Marcus -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Amazon.de-Hörbuchrezension

Amazon.de Seit er 1972 seinen Klassiker, das Essay Why They Aren't Writing the Great American Novel Anymore veröffentlichte, hat Tom Wolfe seine dichterischen Vorlieben laut und deutlich vorgebracht. Für den Musterknabe des Neuen Journalismus ist Minimalismus eine Pleite, geschweige denn eine Folge von Mutlosigkeit. Die wahre Aufgabe des amerikanischen Schriftstellers ist es, fette Romane über gesellschaftliche Beobachtungen zu produzieren -- von der Sorte, die Balzac auftischen würde, hätte er sich ins Viagra-Zeitalter hinübergerettet. Wolfes Manifest hätte einen arroganten Klang, hätte er es nicht bereits 1987 mit Fegefeuer der Eitelkeiten geschafft. Nun, mehr als ein Jahrzehnt später, ist er wieder da mit einem zweiten Roman. Ist der "Mann in Weiß" seiner eigenen Aufgabe gerecht geworden?

In vielerlei Hinsicht müßte die Antwort "Ja" lauten. Wie sein Vorgänger ist Ein ganzer Kerl eine Großleinwand-Arbeit, in der eine Vielzahl von Figuren an der gefetteten Stange des gesellschaftlichen Lebens hoch- beziehungsweise (rasch) an ihr herunterklettern. "In einem Zeitalter wie diesem", erinnert uns eine der Figuren, "im ausgehenden 20. Jahrhundert, war gesellschaftliche Stellung alles, und es war das schwierigste, was man erringen konnte." Wolfe hat ganz gewiß das Terrain gewechselt. Statt New York konzentriert er sich hier auf Atlanta, Georgia, wo der Kampf um Revier und Macht durch Südstaatenanstand zumindest leicht patiniert ist. Die Handlung dreht sich um Charlie Croker, einen egomanischen Südstaatler mit einem im Zerfall befindlichen Immobilienimperium am Hals. Aber Wolfes Aufmerksamkeit konzentriert sich genauso stark auf zwei Nebendarsteller: einen absteigenden Familienvater, Conrad Hensley, und Roger White II, einen afroamerikanischen Anwalt bei einer renommierten Kanzlei. Was diese Nebenhandlungen letztendlich konvergieren läßt -- und einen Feuersturm des Rassenhasses in Atlanta auszulösen droht -- ist die angebliche Vergewaltigung einer Debütantin durch Georgia Tech Football-Star Fareek "The Cannon" Fanon.

Eine detaillierte Inhaltsangabe der Handlung wäre natürlich in etwa so lang wie der durchschnittliche minimalistische Roman. Nur soviel sei gesagt -- Ein ganzer Kerl ist voll von der Sorte von hervorragender klassischer dramaturgischer Elemente, wie wir sie Wolfe inzwischen erwarten. Eine Wachteljagt auf Charlies 29.000-Morgen-Plantage, ein Wichtigtuer-Abend im Sinfoniekonzert, eine politisch geladene Pressekonferenz -- der Author setzt diese Szenen zusammen mit einer Freude, die sich rasch auf den Leser überträgt. Das Buch ist darüberhinaus sehr, sehr komisch. Die Anwaltskanzleien, wie die vornehme, erfolgreiche Fogg Nackers Rendering & Lean, könnten direkt von Dickens stammen, und Wolfe läßt sogar seinen Nebenfiguren, wie den Berufshinterwäldler Opey McCorkle, lebendig werden:

In wahrer Opey-McCorkle-Manier erschien er zum Abendessen mit kariertem Hemd, karierter Krawatte, roten Filzhosenträgern und einem großen, alten Ledergürtel um seinen Schmerbauch, der aussah wie etwas, mit dem man ein Maultier anspannen könnte. Aber hier hatte er seinen sonst üblichen Schwall von schwülstiger Rhetorik gemischt mit Baker-County-Ismen abgelegt. Leser auf der Suche nach einem netteren, sanfteren Wolfe werden möglicherweise enttäuscht sein. Während er die (notwendige) Überlegenheit des Satirikers gegenüber seinem Sujet bewahrt, neigt er dazu, genau dann seine Überlegenheit zu verlieren, wenn er versucht, uns zu bewegen. Trotzdem, wenn es um die maximalistische Porträtierung der amerikanischen Szene geht -- und um reine Satz-für-Satz-Unterhaltung -- dann sieht es so aus, als ob 1998 tatsächlich das Jahr des Wolfes werden kann. --James Marcus -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Einleitungssatz
FOR A WHILE THE FREAKNIC TRAFFIC INCHED UP PIEDMONT...inched up Piedmont...inched up Piedmont...inched up as far as Tenth Street...and then inched up the slope beyond Tenth Street...inched up as far as Fifteenth Street... whereupon it came to a complete, utter, hopeless, bogged-down glue-trap halt, both ways, northbound, southbound, going and coming, across all four lanes. Lesen Sie die erste Seite
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Kundenrezensionen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "edwardn"
Format:Taschenbuch
An ambitious undertaking, Tom Wolfe's novel starts by introducing several, very distinct characters, and expertly weaving their stories together. The complex storyline keeps you guessing, blending suspense and humor. Wolfe has populated a world with memorable characters (Cap'm Charlie Croker & his trophy wife, Serena, Conrad, Roger Too White, Ray Peepgass and so many others), that will live on in the reader's memory. Turpmtine Plantation feels like a very real place. Then, with the suddenness of a car wreck, the story lurches to an awkward and disappointing conclusion. It's a crying shame that Wolfe tries to wrap up an over 700-page novel in one chapter using a two-way Q&A conversation. A tremendous let-down...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tim Smith
Format:Gebundene Ausgabe
What an accomplishment! To write a story that ties together: Charles Croker, a 60 y.o. Atlanta real estate broker who is in danger of losing his billion dollar fortune; Conrad Hensley, an idealistic, laid-off follower of the Stoic, Epicetus; Fareek Fanon, an Afro-American college football star alleged to have raped the daughter of Iman Armholster, a leader of the white community; and Roger Too White an Afro-American lawyer on the rise. Throw in a variety of other uniquely described stereotypical characters and you have the ingedients for a masterpiece. Read with enthusiasm and slow enough to savor the descriptions of people, places, things and situations, this book ranks right up there with the best. The teachings of Epicetus and the feelings of Charlie, who at 60 questions the meaning of his life were particularly relevant and powerful. I will often refer back to this story and read a page or two just to get a chuckle and see the beauty of the English language in the hands of a brilliant wordsmith. Postscript: If you have the opportunity to listen to the audio tape you won't be disappointed. Ralph Ogden Stiers does a brilliant job of capturing the essence of each character.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
This book oozes testosterone from between its pages, as thick and pungent as frat house Jagermeister. From "Cap'm" Croker, who survives on his obstinate bull-headedness, to Conrad Hensley, whose work-hardened hands have grown so thick he cannot type and thus cannot support his family in the new economy, to Roger Too White, who spends the entire book trying to prove his manliness by being 'black enough,' all of the characters are both defined and destroyed by their maleness. I say all of the characters because the few women are mere props--probably more real than the men, who are caricatures--but peripheral figures nonetheless. This book is such an indictment of the archetypal male, one might almost expect it to have come from one of the more celebrated feminist writers, except that the characters are so completely male they could only have come from Wolfe, the archetypal male writer (behind perhaps Louis L'Amour, Ernest Hemingway, and Mark Twain, whose white suits he tries so undeservedly to imitate).

If some said that Bonfire of the Vanities perfectly captured the zeitgeist of the booming late-Reagan era, A Man in Full attempts to do the same for the late nineties, but misses the mark and instead portrays something that is only vaguely post-eighties. Even so, I give Wolfe a lot of credit for this ambitious, abstract exercise, this catalog of male failings, for although not exactly enjoyable, it is certainly compelling and I admit I could not put it down.

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700 Seiten in Windeseile,aber...
Sicherlich ein glänzend geschriebener Roman, aber wer The Bonfire of the Vanities ebenfalls gelesen hat, der wird die zu deutlich auftretenden Parallelen kritisieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2001 von NorbertJu@gmx.de
Passable but yet "will do" for a lazy weekend!
I picked up the book based on someone's recommendation. Well it kinds of emerges as a turn off if you expect a lot but in itself, its not a unpallatable quick reading while you... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2000 von Ashish A
Transplanted Atlantan Speaks
As a person who has been physically removed from Atlanta for several years, I was asked to read Wolfe's book so I could comment on the validity of the scenario. Lesen Sie weiter...
Am 6. Juli 2000 veröffentlicht
A Book Overfull
Having been living in Asia for the past year in a half, imagine my delight at finding out one of my literary heroes, Tom Wolfe, had another NY Times bestseller underway. Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 26. Juni 2000 von Harry Pujols
A Book in Full
A Man in Full was the first Tom Wolfe novel I've every read, I'm embarassed to admit. He is obviously an extremely important American author. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2000 von John Jurek
4-in-1
At least 4 great novels wrapped in one average novel. Average by standards of Tom Wolfe off course. After reading his other novel "Bonfire of the Vanities", you feel that Tom Wolfe... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2000 von R. Aamer
A Man In Full
700+ pages of intriguing character and story development. 50+ pages of fizzle! After finishing the book last night, I felt I had just endured the same letdown of Midnight in the... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juni 2000 von Bruce Specter
An interesting effort
While perusing the blurbs on the back of my copy of this book, I noticed someone mention that this was Wolfe's funniest book, which is absolutely true. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2000 von "cross5104"
Fabulous examination of American society in the 90's
Yes, as so many other reviewers, the ending seemed a bit abrupt. However, the ending and the entire story, for that matter are only a cursory bit of narritive to what Wolfe's... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2000 von Ralph Andrew Price Jr.
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