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A Funk Odyssey
 
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A Funk Odyssey

Jamiroquai, Illumination Audio CD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Weltraum-Cowboy aus Buckinghamshire reitet mit A Funk Odyssey, dem Nachfolger des 1999 erschienenen Synkronized, weiter auf seiner turbogeladenen Fusion von Funk & Disco. Tracks wie "Love Foolosophy" und "Little L" bieten den typischen Boogie-Groove, der Titel "Main Vein" zudem noch eine fantastische Wah-Wah-Gitarre. Aber es finden sich bei den heftigeren, stimmungsgeladenen elektronischen Beats von "Don't Panic" und "Twenty Zero One" auch neue Ansätze, die zeigen, dass JK sich Daft Punk und Basement Jaxx angehört hat. Am ansprechendsten bei A Funk Odyssey sind jedoch die sanfteren, vom Bossa nova geprägten Rhythmen. Bei dem Abschlusstrack "Picture Of My Life" präsentiert JK seine gefühlvollere, verletzlichere Seite, die tiefer geht als auf Spaß abzielende Verse wie: "I'm a tiger in a cage/Just set me free" ("Ich bin ein Tiger im Käfig/Lass mich frei!"). --Lucy O'Brien

INTRO

Der große Zappler ist zurück. Statt Raserspielchen in einem seiner vielen Sportwagen, die ihm eh nur Strafzettel einbringen, hat sich Jamiroquai mal wieder ins Studio begeben. Vom Ergebnis liegen mir nun die ersten sechs Stücke vor. Also: warum mal nicht chronologisch vorgehen, wo die zu bewältigende Strecke doch so kurz ist... Da wäre der erste Song, zugleich die erste Singleauskopplung: “Little l”. Typisch Jamiroquai - und da wäre ich auch schon bei seinem gleichzeitig positiv als auch negativ bewertbarem Organ, das das bei mir so beliebte Pop-Quiz zum Langweiler macht. Wer Jamiroquai nicht erkennt, muss schon ganz weit draußen im Land der Unmusikalischen sein oder ganz weit weg von jedem Plattenladen und Fernsehsender sein Leben fristen. Die Stimme bestimmt alles - der Sound, hier dezent vor sich hinfließend, stört nicht, ist aber auch nicht wirklich interessant: Disco-Funk mit ordentlicher Bassdrum (wobei die Akkorde durchaus zitiert sein können, um nicht kopiert zu sagen) und netten Soundeffekten. Dafür gibt es inhaltlich einiges herauszulesen. “You make me love you”, säuselt er in “Little L”, und ich kann mir bildlich vorstellen, wie er zu diesen Worten um mich herumtanzt, um dann, wenn gar keine andere Strategie das Landen bei mir bewirkt hat, seine Mütze zu lupfen: “Für dich, Baby, geb ich alles auf, selbst meine älteste Macke.” Affirmation bestimmt die inhaltliche Ebene von Jamiroquais neuem Album. Im zweiten Stück, “You give me something”, gibt er wirklich alles: “You give me something, something that nobody else can give” und “when I am with you I will celebrate.” Boy, das kann auch nach hinten losgehen. Worte sind geduldig, Frauen nicht. Musikalisch kickt das Stück aber deutlich mehr als der Opener: ein klasse groovender Popsong Marke mainstreamige Phoenix. Da schraubt sich der Chor gen feuchtes Höschen. Jamiro, damit machst du Eindruck bei mir. Allerdings nicht mit “Corner of the earth”, das ganz in Verpflichtung zum Titel mit Ethnoklängen eintritt und mit einem unglaublich uninteressanten Seicht-Pop mit verzweifelten Pathosbemühungen (eindringliche Stimme, Streicher) im Raum steht. Und da er scheinbar ein Potpourri kreieren wollte, eröffnet “Feel so good” nicht nur mit Roboter-Voice à la Daft Punk, sondern wartet auch mit weirderen Klängen auf. Das Stück selbst ist ein typischer Jamiroquai Downtempo-Song. Und da nach langsam gerne schnell kommt, zieht er für “Stop don´t panic” das Tempo an: Hey, warte auf mich, mein Gequatsche von vorhin sollte doch nicht bedeuten, dass du abhauen sollst, schon mal was von Taktik gehört? Der Soundtrack zu dieser meiner Vorstellung, klingt dunkel, sehr verschroben und hätte durchaus etwas öfter für das Album heraufbeschworen werden. Aufwühlend. Ganz anders “Picture of my life”: Schmuse-Pop, der ganz klassisch auf Streicher und Hollywood-trifft-auf-Beach-Boys-Chor setzt. Ich seh ihn Robbie-Williams-mäßig an einem Pool in Accapulco sitzen und über seine nie erfüllte Liebe zu seiner Jugendliebe sinnieren. Wohl der potentielle Hit des Albums; aber mal abwarten, was da noch kommt, bis hierher ist wirklich kein Stück wie das andere - und das meine ich nicht unbedingt positiv.

Jelenia Gora / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de

Jazz thing (11/01)

Der Mann mit der Vorliebe für auffällige Fellmützen sollte sich selbige fest auf den Kopf setzen. Denn sonst könnten sie runterfliegen beim wilden Tänzchen zu seiner eigenen Musik: Funk, Jazz, Soul und viel Disco lassen die Beine unweigerlich zucken. Jason Kay und seine Mannen von Jamiroquai haben ihre Erfolgsrezeptur auf ein weiteres Kapitel gestreckt. Die Beats sind wieder einmal Tanzmusik pur, die bekannten Sounds (inklusive Streicher) sind nun technisch aufgepeppt. Den Gesang von Frontmann Jay Kay erkennt wohl jeder, der sich für Pop interessiert und Radio hört. Jamiroquai schlagen auf ihrer funkigen Odyssee aber auch ruhigere Töne an. Trotzdem wird man den Eindruck nicht los, es fehle ein wenig an frischen, zündenden Ideen, vor allem bei den Dance-Tracks. Angemessenes Radio-Airplay wird den Briten aber dennoch sicher sein.

© Jazz thing - Christoph Giese

Produktbeschreibungen

A FUNK ODYSSEY
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