Produktinformation
|
-- Boris Kaiser
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Eigentlich hatte ich aber gehofft, dass das bei einer meiner Lieblingsbands Atreyu nicht der Fall sein würde - nun, sie haben mich sowohl positiv als auch negativ überrascht.
Negativ an dieser Platte sei zu bemerken, dass sie kurz ist. 9 Songs in knapp einer halben Stunde ist einfach zu wenig. Und sie ist poppig, Alex Varkatzas darf zwar immernoch Grunzen als gäb's kein Morgen, aber nicht mehr so häufig. "The Theft" kommt sogar fast ganz ohne sein mächtiges Organ aus. Schade, echt jetzt, Junge.
Dafür sei allerdings positiv zu bemerken, dass es musikalisch zwar wesentlich poppiger zugeht als auf "The Curse" oder gar "Suicide Notes...", man jedoch auch richtig schöne hardcorelastige Knüppelpassagen um die Ohren gepfeffert kriegt, die sich einem im Gedächtnis festsetzen. Wer allerdings hofft, die Doppelfußmaschine würde hier "wie früher" eingesetzt werden, hat sich leider geschnitten. "Our Sick Story" geht noch am ehesten in die Richtung Metalcore, einige Soli erinnern an Größen des Metal der 80er Jahre, aber das war's auch in Sachen Metal. Ob das nun gut ist oder nicht, muss jeder für sich selber entscheiden.
Alles in allem kann man sich die CD ruhigen Herzens kaufen, ist ein sehr solides, aber leider auch poppiges Melodic Hardcore/Emometalalbum (oder wie auch immer man das nennt). Ein Pflichtkauf ist sie allerdings mit Sicherheit nicht - außer man ist nur einer von vielen Seitenbescheitelten Piercingträgern dort draußen. ;-)
Man kann sagen, das "A Death-Grip On Yesterday", Atreyu's poppigstes und vielleicht auch bestes Album bisher ist. Die üblichen Songstrukturen "Strophe-schreien-Refrain-singen" wurden mal nebenhin gelegt, und jetzt gibt's auch mal komplett clean gesungene Songs. Mit nur 9 Songs ist das Album ein bisschen klein ausgefallen, wobei mich stört, das der "Underworld" Titeltrack "Her Portrait In Black" nicht mit drauf ist, zudem es ja auch ein Video gibt, und er auch schon dieses Jahr veröffentlicht wurde, an diesem einen Songs hätte es an Platz sicher noch gereicht. Neben Atreyu-Fans, können auch mal New Metal und sonstige Rock-Fans reinhören, da das Album doch sehr mainstream-orientiert ist, und die Bandbreite größer wird.
Anspieltipps:
The Theft - Ex's And Oh's - Shameful - Untitled Finale
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|