Bringen wir das Negative schnell hinter uns: Alles, was sich nach dem Titeltrack auf dieser EP befindet, kann getrost vergessen werden, wenn man sich nicht zu den ganzen harten Dream-Theater-Kollektoren zählt. Verlieren wir über diese meist unsäglichen, mindestens aber (für den Hörer) überflüssigen Coverversionen also kein weiteres Wort, die Worte kann man gut brauchen, wenn man der Faszination, die vom mehr als 23-minütigen "A Change Of Seasons" ausgeht, auch nur irgendwie gerecht werden will. Dann aber ist es wie immer, man kann gar nichts mehr sagen. Das Stück, das, in sieben "Kapitel" eingeteilt, von der Geschichte der Reifung eines Jungen zum Mann erzählt, läßt sich mit keinem Superlativ einfangen, geschweige denn die Emotionen, die es beim Hörer auslöst. Vor allem das Finale jagt eine Flut von Gänsehauten über den Rücken, egal, wie oft man sich "A Change Of Seasons" angehört hat. Ein Meilenstein! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)