Aus der Amazon.de-Redaktion
Dem Film
A Beautiful Mind gelingt es, genügend Pathos aus der unglaublichen Lebensgeschichte John Nashs herauszuwringen, um die zuweilen etwas ungeschickte Darstellung von Schizophrenie wieder wettzumachen. Russell Crowe geht die Rolle mit charakteristischer Leidenschaft an. Er spielt den nobelpreisgekrönten Mathematiker von seinen Tagen auf der Princeton Universität, wo er eine bahnbrechende Wirtschaftstheorie entwickelte, über seinen kometenhaften Aufstieg zu einer Professur an der MIT und seinem Bild auf der Titelseite des Forbes-Magazin bis hin zu seiner Entlassung wegen schizophrener Wahnvorstellungen.
Es sind natürlich die Wahnvorstellungen, die Regisseur Ron Howard am meisten faszinieren und die, was vorherzusehen ist, dabei erheblich vom Weg abkommen. Nashs andere Welt, die bevölkert ist von einem wahnsinnigen Agenten des amerikanischen Verteidigungsministeriums (Ed Harris), einem (natürlich nur eingebildeten) Zimmergenossen auf dem College, der direkt aus dem Club der toten Dichter zu stammen scheint, sowie einem elternlosen Mädchen, kommt so flüssig und vorgezeichnet daher, dass der Zuschauer sich fragt, ob Schizophrenie tatsächlich so banal ist, wie sie hier dargestellt wird.
Crowes physische Intensität reißt den Zuschauer mit, während er daran arbeitet, den Film auf seinen breiten Schultern zu tragen. Keine Frage -- die Geschichte von Nashs bewundernswertem Willen, sein Leben ohne medizinische Hilfe wieder auf die Reihe zu bekommen, ist ehrenvoll, und sein letztendlicher Triumph ist ermutigend. Leider ist es Howard mit seinem grellen Stil nicht gelungen, alles davon zu vermitteln. --Fionn Meade
Video Jakob Kurzinhalt
Princeton Universität, 1947: Der hoch begabte, aber äußerst exzentrische John Nash sucht fieberhaft, fast krankhaft besessen, nach einer revolutionierenden Theorie in der Mathematik. Er schert sich wenig um seine Kommilitonen und die Konventionen der Universität. Und tatsächlich macht er eines Tages die alles entscheidende Entdeckung. Mit seiner Karriere geht es fortan steil bergauf, und Nash bekommt eine Stelle als Forscher und Dozent. Da er zudem die außergewöhnliche Fähigkeit besitzt, innerhalb weniger Sekunden komplexe Codes zu knacken, übernimmt er immer häufiger Decodier-Aufgaben für den amerikanischen Geheimdienst. Doch der Stress, die Gefahr und die Heimlichkeiten seiner Tätigkeit fordern ihren Tribut: John leidet zunehmend unter Verfolgungswahn und wittert ständig Verschwörungen. Die erschütternde Diagnose: paranoide Schizophrenie. John droht alles zu verlieren: seine geliebte Frau, seinen Job und seinen Verstand...
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Verleihversion des Filmes glänzt mit einer fantastischen Soundmischung und weist solide Bildwerte auf. Der bravouröse Ton läßt über kleinere Bildmankos hinwegsehen und berücksichtigen wir schon einmal die Extravielfalt, die die Verkaufsdisc bieten wird, können wir dem "Perfekt" kaum noch widerstehen. Die Verleihversion enthält neben 27 Minuten entfallener Szenen zwei Kommentarspuren. Eine mit Regisseur Ron Howard und eine mit Drehbuchautor Akiva Goldstone. Beide Kommentare beziehen sich ausführlich auf die biografischen Elemente der Geschichte und beleuchten sinnig historische Fakten. Das glänzende Timing des Filmes erhebt ihn haushoch über die von vielen Stimmen erhobenen Vorwürfe von Langeweile. Russel Crowe verleiht seiner Figur des schizoiden Wissenschaftlers auch auf etwas schalkhafte Weise Leben und gestaltet insoweit einen sehr interessanten Charakter. Flüssig erzählt und um viel Anekdotisches angereichert bietet "Mind" hochklassige, intelligente Unterhaltung.
Bild: Das Bild der anamorphen Abtastung weist ein sanftes, feinkörniges Dauergrieseln auf, dessen Ausprägung mit zunehmender Filmdauer abzunehmen scheint. Kamerabewegungen sind leichten Artefaktäußerungen ausgesetzt. So ist schon einmal ein leichtes Ruckeln in Hintergründen auszumachen, wenn die Kamera schwenkt (00.08.48, Gebäude) und ein leichter Schärfeverlust bei Kamerafahrten (00.11.08). Insgesamt verliert das Bild dadurch aber nur wenig an seinem stabilen Gesamteindruck. Exzellente Kontrastwerte und eine solide Schärfe sorgen für eine insgesamt plastische und dankbare Performance bei gesunder Farbsättigung.
Ton: Das Klangbild bietet einen außergewöhnlich griffigen DD 5.1-Auftritt. Die Kulisse ist mit höchster Sensibilität für Feinheiten angelegt, so dass Schritte (00.31.05) genauso authentisch klingen wie etwa die Kulisse in einer Kneipe mit Billardtisch, dessen Kugel-Geklicke hautnah präsent ist (00.18.22). Unter Einsatz aller Kanäle wird ein komplett durchsichtiges und kraftvolles Tongemälde geschaffen, das auch die Musik in aller Klarheit abbildet. --movieman.de
VideoMarkt
Schon am ersten Tag in Princeton macht sich John Forbes Nash Jr. 1947 mit überragendem Intellekt und mangelnder Sozialkompetenz bei seinen Kommilitonen unbeliebt. Ein paar Jahre später hat es der skurrile Ausnahmemathematiker zu einem Job am Elite-Forschungszentrum MIT gebracht. Doch trotz glücklicher Ehe entwickeln sich Nashs Zwangsvorstellungen zu einer ausgewachsenen Schizophrenie. Nach langem schmerzhaften Genesungsprozess und der Rückkehr nach Princeton wird der oft belächelte Forscher 1994 mit dem Nobelpreis geehrt.
Video.de
Nach "Gladiator" spielte sich Russell Crowe mit der beeindruckenden Darstellung des verschrobenen Mathematikers erneut, wenn auch vergeblich, in greifbare Nähe einer Oscar-Prämierung. Dennoch zählte das packende Drama mit vier Academy Awards zu den großen Gewinnern des Jahres 2002. Neben der Auszeichnung als bester Film wurden unter anderem Jennifer Connellys einfühlsames Spiel als Nashs Ehefrau sowie Ron Howards Regie honoriert. Ein sehenswertes Werk.
Blickpunkt: Film
Trotz glücklicher Ehe entwickeln sich die Zwangsvorstellungen des Ausnahmemathematikers Nash zu einer ausgewachsenen Schizophrenie. Nach langem Genesungsprozess wird der oft belächelte Forscher 1994 mit dem Nobelpreis geehrt. Packendes Drama mit Russell Crowe, das mit vier Oscars zu den großen Gewinnern des Jahres 2002 zählte.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Faszinierendes Biopic über das schizophrene Mathegenie John Nash, dessen Frau über Jahrzehnte der Krankheit zu ihm hält.
Kurzbeschreibung
Princeton Universität, 1947: Der hoch begabte, aber äußerst exzentrische John Nash sucht fieberhaft, fast krankhaft besessen, nach einer revolutionierenden Theorie in der Mathematik. Er schert sich wenig um seine Kommilitonen und die Konventionen der Universität. Und tatsächlich macht er eines Tages die alles entscheidende Entdeckung. Mit seiner Karriere geht es fortan steil bergauf, und Nash bekommt eine Stelle als Forscher und Dozent. Da er zudem die außergewöhnliche Fähigkeit besitzt, innerhalb weniger Sekunden komplexe Codes zu knacken, übernimmt er immer häufiger Decodier-Aufgaben für den amerikanischen Geheimdienst. Doch der Stress, die Gefahr und die Heimlichkeiten seiner Tätigkeit fordern ihren Tribut: John leidet zunehmend unter Verfolgungswahn und wittert ständig Verschwörungen. Die erschütternde Diagnose: paranoide Schizophrenie. John droht alles zu verlieren: seine geliebte Frau, seinen Job und seinen Verstand...
Produktbeschreibungen
Dank eines Stipendiums kommt John Forbes Nash Jr. 1947 an die amerikanische Eliteuniversität Princeton, um höhere Mathematik zu studieren. Es fällt Nash jedoch nicht leicht, sich in Princeton zurechtzufinden: gesellschaftlicher Smalltalk und oberflächliche Nettigkeiten findet er überflüssig, und auch für die Vorlesungen interessiert der Einzelgänger sich herzlich wenig. Er ist von einer einzigen Idee besessen: eine völlig originäre Theorie zu entwickeln. Denn er ist davon überzeugt, dies sei die einzige Möglichkeit für ihn, jemals etwas Bedeutsames zu bewirken. Kurz bevor sein Doktorvater jede Hoffnung für den talentierten jungen Mann aufgibt, gelingt Nash mit einer Forschungsarbeit zum Thema "Spiel- und Entscheidungstheorie" über die mathematischen Prinzipien des Wettbewerbs der Durchbruch, mit dem keiner mehr gerechnet hätte.
Dabei steht seine Arbeit im kühnen Widerspruch zur Doktrin von Adam Smith, dem Vater der modernen Wirtschaftswissenschaften. Dieser geniale Coup sichert Nash einen heiß begehrten Posten als Forscher und Dozent am MIT (Massachusetts Institute of Technology), doch ganz zufrieden ist Nash immer noch nicht. Als ihn wenig später der zwielichtige William Parcher im Namen des Pentagon als geheimen Code-Dechiffrierer anwerben will, sagt Nash sofort zu. Er genießt die neue Herausforderung, endlich kann er sein außerordentliches Talent auf die Probe stellen. Fieberhaft durchforstet er fortan die Zeitungen nach geheimen Botschaften der Russen. Seine Ergebnisse steckt er in einen Umschlag, den er nachts in den Briefkasten einer abgelegenen Villa wirft. Neben seiner Geheim-Mission lehrt Nash weiter am MIT. In einer seiner Vorlesung lernt er