Siouxsie und Drummer/Freund Budgie auf Hawaii. Entsprechend akustisch gehaltene Songs/Klanglandschaften mit kleinen Voodoo-Untertönen. Intim und versponnen (hawaiianische Musiker wurden miteingebunden), Marimbas, allerlei Schlagwerk, alles höchst variabel, dazu die mal zärtliche, mal schneidende Stimme von Siouxsie. Absolut einzigartig (und damals völlig unerwartet). Tolle Bonusstücke dazu (die erste EP von 81 und Singletracks, wieder völlig anders: Bigband-Sound).
Das Projekt wurde sporadisch wieder aufgegriffen: Boomerang, 89 (mit spanischen Elementen, auch sehr gut), Anima animus, 98 und zuletzt Hai , 03 (da waren sie mal in Japan), beide recht ordentlich und überwiegend perkussiv (Budgie ist halt ein toller Drummer). "Feast", 83, was hier den Großteil ausmacht, fand ich aber immer am besten.