Ich hatte bereits den gleichen Grill von CADAC zu Hause und mir nun für größere Feiern einen Zweiten zugelegt. Ich habe den Grill mit einem gleichwertigen WEBER von meinem Kumpel verglichen und konte in der Verarbeitung der Grills keine Unterschiede in der Qualität feststellen. Ein kleiner Vorteil am Weber könnte der klappbare Grillrost zum Kohlenachfüllen sein, aber das rechtfertigt meiner Meinung nach nicht den Mehrpreis eines Webers. Nun zum CADAC. Was positiv ist:
- Der emaillierte Grillrost. Kurz in Wasser einweichen. Mit Spülschwam drüber und schon ist wieder alles Blitzblank. Aufgrund der Größe geschieht das bei mir immer in der Dusche.
- Man kann die Hitze über die untere und obere Luftzufuhr etwas regeln, allerdings muss man bei Niedertemperaturgrillen aufpassen, dass man nicht zu viel Kohle nimmt. Hier ist der Grill sehr sparsamm. Beim grillen von Sparerips hält die Glut 2-3 Stunden.
- Den Deckel kann man jederzeit ohne Handschuhe am Griff anfassen und an jeder Stelle am Rand einhängen.
- Am Deckel ist ein Termometer für die Temperaturkontrolle.
- man kann auch ohne Probleme ein "drunk Chicken" (Bierdosenhähnchen) machen wenn man den Grillrost entfernt und in der Soßenschale stellt.
- es ist ein Korb dabei, der die Kohle am Rand hält für indirektes grillen.
Was verbessert werden könnte:
- zum einen sind die Räder schon ein wenig klapprig, aber immer noch besser als keine.
- ein klappbarer Grillrost sollte vieleicht vom WEBER kopiert werden (oder neu erfunden).
Zur B-Ware:
- Beim ersten Grill war bei einem Fuß die Kunstoffhalterung abgebrochen. Habe diese an der Seite mit einem Zaundraht befestigen können.
- Beim Zweiten Grill war am Hauptkörper der Griff eingedrückt. Habe diesen etwas herausgebogen, so dass auch dieser seinen Zweck erfüllt.
Fazit: Ich kann den Grill nur weiterempfehlen. Allen viel Spaß beim Grillen.