holidaypacklist Hier klicken Sport & Outdoor BildBestseller Cloud Drive Photos Learn More madamet HI_KAERCHER_COOP TomTom-Flyout Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic NYNY

  • 96
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen11
4,6 von 5 Sternen
5 Sterne
7
4 Sterne
4
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

VINE-PRODUKTTESTERam 26. Februar 2014
Alles auf Anschlag. Die Wucht und klangliche Dichte, mit der einem nach den eher behutsamen Alben "38317" sowie "Freunde und Propheten" Anfang des Jahrzehnts 1996 schließlich diese Platte entgegenschlug, war eine Zäsur. Peter Maffay und seine Musiker ließen der Lust am perfekt produzierten "Modern Rock" freien Lauf. Fast so, als hätten sie die Ohren nach Amerika ausgerichtet und die Ästhetik von Bands wie Creed, Staind oder Nickleback auf den klassischen Klang Peter Maffays angewendet. Eine Frischzellenkur, die gut tat und das Album vor allem wegen Stücken wie "Freiheit, die ich meine" und "Siehst du die Sonne" bis heute für alle interessant macht, die das ROCK in Maffays Gesamtwerk groß geschrieben sehen wollen. "Es hat keinen Zweck" steht dabei in der Tradition der besonders heftigen Nummern wie "Herzinfarkt" oder "Kein Weg zu weit", mit denen sich übrigens lustige Experimente anstellen lassen. Man spiele "alternativen" Hörern, die einen erfolgreichen Mainstream-Musiker nicht mit der Kneifzange anpacken würden, solche Stücke vor, bevor der Gesang einsetzt und sie nennen auf die Frage hin, was das sei, auf Basis des Riffings ganz unverblümt Namen wie Motörhead, Ramones oder AC/DC. Schwer macht es Peter Maffay einem auf diesem Album mit manchen Texten, deren offenherzige und rustikale Direktheit eine andere Brücke zur besonders kernigen Rock'n'Roll-Phase der 80er schlagen, die weniger cool ist als die musikalische. Und "Meine Prinzessin" schaft es, auf ganz seltsame Weise zum Ohrwurm zu werden, obwohl dem textlich schwülen, aber strukturell spröden Stück im Grunde jede echte Hookline abgeht. Ein bemerkenswertes Album.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Für die Entstehung des Albums >Sechsundneunzig< ließ sich Maffay mehr Zeit als je zuvor für eine Album-Produktion - und auch je danach, zumindest bis heute. Ganze Zweieinhalb Jahre lag die Veröffentlichung des letzten Studio-Albums >Tabaluga und Lilli< zurück, als die Platte im März 1996 erschien.
In konsequentem Aufstieg von 1970 bis 1979 ging es zehn Alben lang (also pro Jahr ein Album) nahezu von LP zu LP aufwärts und kulminierte 1979 mit der ersten Nr. 1 Scheibe >Steppenwolf<. Die Achtziger waren dann ein Rausch: Acht Alben, sieben davon auf 1, alle deutlich mehr als eine Million Mal verkauft, zwei davon liegen inzwischen sogar über Zweimillionen Einheiten - das einzige was in den 1980ern "nur" auf 2 in den Charts war, ist eines davon - jedem Album folgte eine ausgedehnte Tour und hier war tatsächlich jede größer als die vorherige.
Bis zur Mitte der Neunziger Jahre ging der Output so weiter. Doch auch wenn die beiden Tourneen 1992 und 1994 der Tradition folgten und immer noch größer wurden - es gipfelte bei über 700.000 Besuchern - schafften die drei Alben 1991/92/93 nicht mehr den Sprung an die Chart-Spitze. An sich kein Beinbruch, denn es mangelte dennoch nicht an Erfolg, wenn auch bei den Plattenverkäufen keine Rekorde mehr gebrochen wurden, fand das immer noch auf höchstem Level statt und Gold, Platin, Doppel-Platin regnete es trotzdem.

Doch es geht nicht nur um Verkaufszahlen. Die Alben in der ersten Hälfte der Neunziger Jahre waren zweifellos gut, es fand auch immer noch eine Evolution von Album zu Album statt, aber nach 21 Alben in 23 Jahren reichte Evolution nicht mehr aus, um nicht künstlerisch zu stagnieren. Es war Zeit für eine Revolution!

So wurde nach Beendigung der gigantischen "Tabaluga und Lilli - Tour" Ende 1994 das komplette folgende Jahr 1995 zur Zäsur. Maffay verschwand von der Bildfläche und erfand sich gemeinsam mit der Band beinah völlig neu. Im Booklet ist zu lesen: aufgenommen und gemischt von Januar bis Dezember 1995. Ein ganzes Jahr freies Arbeiten an einem neuen Album, um dann mit einem Knall zurückzukommen.

Das Ergebnis ist mehr als überzeugend! Obwohl es mittlerweile gut 16 Jahre zurückliegt, erinnere ich noch heute das erste Hören von >Sechsundneunzig<. Ich war überwältigt.
Schon die Vorab-Single >Siehst du die Sonne< war ein Brett. Ungefiltert, kraftvoll und roh tobt ein Gitarren-Sturm aus den Boxen und Maffay nutzt weniger seine begnadete Stimme, kein Belcanto, nein er brüllt: "Ich sehe brennende Straßen, Rauch, der im Himmel hängt. Ratten in schmutzigen Gassen. Menschen die die Armut lenkt... Ruinen zerbombte Räume, eine Stadt die an Gewalt zerbrach... wütende Leiber, Gossenkinder leisten Widerstand...".
Das saß! Und das war so ziemlich das komplette Gegenteil dessen, was man nach dem tendenziell freundlichen >Tabaluga und Lilli< Erfolg erwartet hätte. Die Single war tatsächlich der perfekte Vorbote zum Album, eine geeignete Visitenkarte, denn sie gab die Marschrichtung der Platte vor. Wenn auch nicht alle zwölf Songs derartig abhoben und die Wände niederrocken, ist >Sechsundneunzig< durch und durch geprägt von einem klaren, erdigen, unverfälschten Sound. Kein Keyboard, keine Synthesizer, kein Drum-Computer, nichts dergleichen, auch keine Geigen. Nur eine phantastische Rockband, zornig, spielfreudig, kraftvoll, die deutlich unter Beweis stellt, das es vergleichbare Formationen nicht viele auf dem Erdball gibt.

Das ganze Album wirkt wie eine Frischzellen-Kur und gab Maffay nebst Band den nötigen Schub, um sich seither nun schon weitere 16 Jahre auf höchstem Level zu behaupten.
Die >Sechsundneunzig< startete unverzüglich auf 1 und verblieb dort für drei Wochen, war am Ende des Jahres das meistverkaufte deutsche Rock-Album, trug Maffay einen weiteren Echo ein und die dazugehörige Tour wurde zu einem Triumph-Zug in drei Blöcken (Club-Tour, Open Airs, große Hallen), der sich bis in den Dezember zog und wieder einen neuen Besucher-Rekord aufstellte. Die Bild-Zeitung titelte anlässlich der zwei aufeinander folgenden restlos ausverkauften Berliner Waldbühnen-Konzerte (2x 23.000 Besucher) "Mega-Maffay in Berlin!" - auch das erinnere ich, als war es erst in diesem Sommer. Auch wenn ich diese Zeitung nicht mag, gebe ich zu, war es als junger Fan (ich wurde damals gerade erst 18) eindrucksvoll an jedem Kiosk, jedem S-Bahnhof etc. in der Stadt diese Superlative- Überschrift zu sehen.

Kurz, dieses Album gehört ganz gewiss zu den wichtigsten in Maffays Karriere. Völlig zu Recht! Es ist musikalisch und textlich absolut überzeugend und das Cover ist darüber hinaus ein Kunstwerk für sich, ein Image-Shot, wie es Maffay-Biograph Edmund Hartsch treffend nannte. Vielleicht eines der gelungensten Album-Cover überhaupt. Es vermittelt optisch exakt die Energie, die einem die Platte durch die Ohren jagt.

An dieser Stelle sei auf die oben erwähnte Single hingewiesen, sie enthält als Bonus den Song >1000 Meilen<, der aus mir nicht vermittelbaren Gründen nicht mit ins Album integriert wurde - unverzichtbar!
Ebenso empfohlen sei das bei der Tour entstandene Live-Album "96 Live" (Doppel-CD oder DVD) - ein großartiges Dokument dieser Tour.
Ich stimme der Bild-Zeitung prinzipiell nur sehr ungern zu, aber 1996 war tatsächlich selbst in der langen eindrucksvollen Karriere von Peter Maffay ein besonders gutes Jahr - wahrlich Mega-Maffay.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2000
Der beste Maffay, den es je gab. Unter Mithilfe seiner wohlbekannten Crew (Carlton, Engel etc.), aber auch unter Mithilfe von Jule Neigel ist ihm dieses Meisterwerk gelungen. Straighter, ehrlicher Rock. Mal langsam, mal schnell. Wie schon bei "Lange Schatten" - damals der Song "Freunde", so auch diesmal eine Eigenkomposition ("Niemals gesagt"). Ein sehr abwechslungsreiches und vor allem gefühlsreiches Album. Prädikat wertvoll.
11 Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2015
Dieses Album ist mit Abstand das beste was Maffay je veröffentlichte!
Ich bin ein großer Peter Maffay Fan der jüngeren Generation und habe alle seine Alben und sie gefallen mir eigentlich alle aber "96" ganz besonders!
Live hab ich Maffay das erste mal 2005 beim Laut&Leise Konzert erlebt :)
Also sagen wir mal die neueren Alben ab den 90'er Jahre gefällt mir neben "Laut&Leise" das "96" am besten!!!

Klare Kaufempfehlung
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2015
Ein Live-Album wie es im Grunde sein sollte. Fängt ungewöhnlich an, fast schon eher schwach und steigert sich dann bis zum letzten Lied enorm. So liebt man PM und seine Konzerte.
Nicht nur für Fans eine lohnenswerte Anschaffung.
Volle Punktzahl.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Januar 2015
Die Zustellung erfolgte sogar noch vor dem voraussichtlichen Lieferdatum, zwar war die CD-Hülle an entscheidender Ecke zerbrochen, sodass man sie nicht mehr schließen konnte, aber die CD selbst ist in 1a Zustand. Bin sehr zufrieden!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Februar 2014
Peter ist und bleibt der beste deutschsprachige Sänger mit Udo Lindenberg und Marius Müller Westernhagen. Bodenständig ,eigenwillig und super, Danke Peter
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. April 2012
welch ein Ohrenschmaus.Wieder einmal zeigt die Maffay-Band ihr Können.Klasse deutscher Rock.Diese Musiker sind einfach weltklasse.FREIHEIT DIE ICH MEINE ist sowieso einer meiner Lieblingssongs.Herrliche Gitarren und gutes Songwriting.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2000
.. sich immer wieder gute Musik einfallen zu lassen. Sein Album „Sechsundneunzig ist eines seiner besseren aus den Neunziger Jahren. Es wird ein wenig beherrscht von einem Zwiespalt, in dem sich der Deutschrock- Sänger seit längerem zu befinden glaubt. Da er immer noch in manchen Kreisen das Image eines Schnulzensängers genießt (Man denke nur an Titel aus der Anfangszeit seiner Karriere wie „Du", „Ein Bild kann nicht lachen...") versucht er in den letzten Jahren, betont harte Musik zu machen. Zumindest habe ich diesen Eindruck gewonnen. Ihren Höhepunkt fand diese Entwicklung mit den Alben „Lange Schatten" und „Kein Weg Zu Weit". Das Album „96" schwenkt nun wieder etwas zurück zu gefühlvolleren Liedern. So enthält es einige wunderschöne Liebeslieder wie „Ich sag Ja" oder das selbstkomponierte und selbstgetextete (!) „Niemals gesagt". Weniger gut gefallen mir die Hardrock- Songs wie „Es hat keinen Zweck". Eindrucksvoll ist der Balkankriegssong „Siehst Du Die Sonne". Das Album gibt es übrigens in zwei verschiedenen Ausgaben, wobei sich aber nur die „Verpackungen" unterscheiden. Eine Variante hat die normale Plastikhülle, während die andere - im Zweifel die teurere - mit einer exklusiven Kartonhülle aufwartet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Dezember 2012
... einfach ein tolles Album mit einer guten Mischung . Nur das Live-Album davon ist noch n "Tick" besser ;)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden