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90125 (180gr.Vinyl/Ltd.Edition) [Vinyl LP]

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Vinyl, 27. April 2012
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Produktinformation

  • Vinyl (27. April 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Friday Music (Soulfood)
  • ASIN: B001QITNYY
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 35 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Owner Of A Lonely Heart
  2. Lonely Heart
  3. Hold On
  4. It Can Happen
  5. Changes

Disk: 2

  1. Cinema
  2. Leave It
  3. Our Song
  4. City Of Love
  5. Hearts


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 12. Februar 2005
Format: Audio CD
Ich kann zwar nachvollziehen, dass ProgressiveRock bzw. ArtRock-Anhänger, die sich erwartungsvoll auf das neue Yes-Album gefreut haben, bei Erscheinen desselben enttäuscht waren. Auch ich selbst favorisiere die Yes-Meisterwerke der frühen 70er, finde es aber dennoch unfair, diese CD wegen des Stilwechsels runterzumachen oder sie sogar, wie einer meiner Vorrezensenten, mit nur einem Stern zu bewerten. Dieses Album ist eben einem anderen Genre, nämlich dem PopRock zuzuordnen, und als solches ist es m.E. sogar eines der besten der gesamten 80er Jahre.
Ob mann mit diesem Schritt (Schnitt) dem Abrutschen in die Bedeutungslosigkeit, der man nach den lausigen Alben TORMATO und DRAMA ein grosses Stück näher gekommen ist, entgehen wollte, ist mir nicht bekannt. Fakt ist, dass man mit 90125 neue Anhänger gewinnen konnte, aber eben auch viele aus den ProgRock-Zeiten verlor, die sich nicht daran gewöhnen konnten, dass mehrere Titel von Yes nun von den Radiosendern rauf und runter gespielt wurden und ebenso im kommerziellen Musikfernsehen (MTV) regelmässig präsent waren, wobei mit "Owner Of A Lonely Heart" sogar ein Chartstopper heraussprang. Übrigens erhielt der Instrumentaltitel "Cinema" einen Grammy als bestes Rockinstrumental.
Ich möchte jetzt nicht auf jedes einzelne Stück eingehen, kann aber jedem, der auf (oft) mehrstimmigen Gesang zu eingängigen Melodien, überwiegend mit einem treibenden Beat unterlegt, eine Musik, die insgesamt gesehen eben doch um einiges anspruchsvoller ist als die, die man vom Rundfunk normalerweise angeboten bekommt, anraten, sich in einer ruhigen Stunde diese CD anzuhören.
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4 Kommentare 39 von 43 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD
Die Geschichte hinter der "90125" von Yes ist sehr interessant. 1981 hatte sich Yes eigentlich aufgelöst. Nur Chris Squire und Alan White arbeiteten weiter gemeinsam. Irgendwann stieß der südafrikanische Gitarrist und Sänger Trevor Rabin dazu. Unter dem Namen CINEMA komponierte und textete man fleißig neue Stücke. Als Produzenten stelle ihnen die Plattenfirma Trevor Horn beiseite, welcher ja Sänger von Yes auf der "Drama" von 1980 war. Außerdem war die Plattenfirma der Meinung, dass man als Yes größere Chancen auf dem Markt hätte, als unter dem Namen Cinema. Problem war nur, dass mit Chris Squire nur ein Gründungsmitglied von Yes an dem neuen Projekt arbeitete. Zufällig traf Squire den Orginal Keyboarder Tony Kaye auf einer Party und konnte diesen überreden bei dem Projekt mitzumachen. Den Gesang teilten sich ursprünglich Squire und Trevor Rabin. Kurz vor Beendigung der Aufnahmen konnte man Jon Anderson überreden, sich der Gruppe (wieder) anzuschließen. Somit waren plötzlich 3 Orginalmitglieder dabei und man entschloß sich tatsächlich, als Yes weiterzumachen. Trevor Rabin war das angeblich nicht so recht gewesen. Er hätte Songs für Cinema geschrieben und nicht für Yes, außerdem war ihm der Gedanke unangenehm, als Ersatz für Steve Howe angesehen zu werden. Hier liegt vielleicht u.a. der Grund für die Spannungen zwischen einzelnen Mitgliedern in den kommenden Jahren.
Wie auch immer, "90125" erschien im November 1983 unter dem Banner von Yes und wurde von Trevor Horn produziert.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Da ist es nun. Das Album von Yes in neuer Besetzung. Diesmal mit dem südafrikanischen Filmkomponisten Trevor Rabin anstelle von Steve Howe an der Gitarre. An den Keyboards findet sich Tony Kaye wieder, der bereits auf den ersten drei Yes-Alben mitgewirkt hat. Leider muss man gleich sagen, dass er das Keyboard-spielen wohl ein wenig verlernt hat.. Was er früher auf der Orgel gemacht hat war schon nicht schlecht, auch wenn es kein Vergleich zu Rick Wakeman ist. Aber darum soll es hier nicht gehen. Denn Yes haben auf diesem Album ihren Stil geändert. Weg vom 70er-Jahre-Mammut-Sound, hin zu poppiger orientierten Musik. Es handelt sich zwar z.T. noch Progressive Rock, allerdings soll das Album hier nicht als solches bewertet werden.
Aber genug der langen Rede. Zum Album:
Es geht los mit dem bekanntesten und erfolgreichsten Yes-Song („Was hörst du denn grade?" - „Yes." - „Yes? Kenne ich nicht" - „Owner Of A Lonely Heart. Much Better Then - A" - "Ach doch, klar!") Das soll allerdings nicht heißen, dass es sich um einen qualitativ schlechten Song handelt. Der Track ist schon ganz gut gemacht. Die bekannten Gitarrenriffs zu Anfang und die recht einfache Bassfigur machen den Song unverwechselbar. Auch die (Synthie?)-Effekte zu Anfang sind ganz gut gemacht. „Hold On" ist ein ruhigerer Titel, der mich trotz Trevor Rabins solider Gitarrenarbeit nicht voll überzeugen will. „It Can Happen" bringt sehr guten Gesang von Jon Anderson(Der hat nichts verlernt, seine Stimme ist immer noch unvergleichlich gut. Die klingt zwar nicht mehr so künstlerisch, wie auf früheren Alben, erreicht aber auch keine „nervigen Höhen") und minimalistische Keyboard-Einsprengsel, die dem Song eine gewisse Atmosphäre verleihen.
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