Dass das Leben bei kaum jemanden in geregelten" Bahnen verläuft, lernt man oft selbst recht schnell, ohne dies ausdrücklich zu wollen. Für Don Piper lief" es durchaus wunderbar - bis er und seine Familie durch seinen unverschuldeten Unfall aus der von ihm befahrenen "normalen" Bahn geworfen wurden.
Das geht vielen Menschen so - nur bei ihm wäre dabei beinahe der irdische "Schlusspunkt" gesetzt worden - wenn nicht etwas für normale materialistisch eingestellte Menschen zumindest "menschlich nicht erklärbares" geschehen wäre.
Nach/bei einem Verkehrsunfall sterben in D täglich ca. 15 Menschen - meistens trifft es die Anderen" - so dass man sich meist keine Gedanken macht, wenn die Statistiken mit "5.200 Verkehrstoten jährlich" veröffentlicht werden. Nicht vergessen: Im Haushalt sterben jährlich rd. 14.000 Menschen an Unfällen, wenn man einschlägigen Statistiken glauben darf...
Worauf ich hinaus will - es sterben täglich Menschen, die ihr Ableben "unvorbereitet" trifft! Die stehen meiner Überzeugung nach dann als "bisher religiös nicht Interessierte" plötzlich ziemlich perplex "in einer anderen Welt, auf die sie sich nícht vorbereitet haben". Was sollen sie so plötzlich dort - geglaubt hat man ja nicht, dass "einem was passieren kann" - und dass man "so schnell" wo anders als dort sein kann, wo man noch eben war - das man zwar sieht, was "auf der Erde los ist" - dass man aber nicht mehr "mit denen da reden kann"...
Totale Überraschung! Was soll das denn?
Hier, bezogen auf Don Piper, ist für uns "normal dahin lebende Menschen" außergewöhnliches geschehen - nämlich dass jemand, bei dem der Tod nach einem schweren Unfall zwar durch Ärzte festgestellt wurde, er jedoch nach rd. 1 1/2 Stunden des "klinischen Tod seins" ohne Schaden am in dieser Zeit nicht mehr mit Sauerstoff versorgten Gehirn genommen zu haben, wieder zum Leben gekommen ist.
Zudem hat dieser unglückliche Mensch auch noch eine Erinnerung an das, was er "trotz seines Todes" in der Zwischenzeit erlebt hat.
Eigentlich wollte Don Piper nie über das Erlebte sprechen - er betrachtete es jahrelang als "Geschenk für sich". Aber Freunde nötigten ihn, diese doch für viele Menschen tröstlichen Erfahrungen nicht zu verheimlichen sondern einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen - und so sprach er zunächst darüber und er schrieb das dann auch später nieder. Zum Glück Vieler - wie sich im Laufe der Zeit heraus stellte...
Wer dies Buch bespricht und sich auf die Darstellung der körperlichen Wunden und deren Behandlung beschränkt, hat nicht verstanden, was für ein Schatz für Menschen, die MEHR SEHEN wollen, an Pipers "Erleben" und dann in diesem Buch ... gar nicht mal "versteckt" ist.
Wenn man sich mit Menschen, die keinen Gottesglauben haben, unterhält und auf den "Himmel" und das für Christen selbstverständliche Weiterleben nach dem Tod des Menschen zu sprechen kommt, muss man oft hören "Es ist noch keiner zurück gekommen!"
Für die Bemerkung, dass zumindest Jesus als "Jesus" und auch Elia als "Johannes" oder auch Moses der Aussage des Neuen Testamentes nach mindestens einmal für andere Menschen sichtbar und belegt "zurückgekommen" sind, erntet man meist "ungläubige Verachtung".
Hier ist nun mal "ein noch immer lebender Zeitgenosse" nach dem ärztlich bestätigten Tod von dort wo er kurzfristig "war" - für ihn eben "aus dem Himmel" - wieder auf die Erde zurück gekommen. Man kann es glauben - oder auch nicht...
a) dass er tot war - doch die Beweise dafür liegen vor und
b) - dass er "im Himmel" war - dass es diesen "Ort" also wirklich gibt...
Der Umstand, dass das veröffentliche Wissen dieses DON PIPER zur "Existenz des Himmels" im Laufe der letzten Jahre bei vielen Menschen ein UMDENKEN" bewirkt hat - und dass dieses Umdenken denjenigen, die umgedacht haben, dann als Bereicherung bewusst wurden, kann oder "darf" manchen Zweifler zum Nachdenken bringen.
Lohnt es sich, sich damit zu beschäftigen - oder sind das "Hirngespinste"?
Aber wie ist es zu erklären, dass der "verstorbene Don Piper" - zuerst ohne Schaden wegen Sauerstoffmangels wieder zum Leben kommt - und dann auch noch "sowas" berichten kann?
Wenn wir uns mal mit der "Theorie" der wirklich christlichen Theologie beschäftigen wollen:
Gott will von Menschen gefunden werden -
aber er drängt sich nicht auf"!
Gott will jedoch zuvor wirklich "gesucht werden" -
um sich dann finden zu lassen, von denen, die es "auf tiefstem Herzen" ernst meinen.
Weil Gott nur mit ernsthaften Menschen zu tun haben möchte - die ihn annehmen, wie "ER ist" - und die ER wiederum als Menschen annimmt, wie sie wiederum sind - allerdings in der Erwartung, dass sie durchaus änderbare negative Ausprägungen im Laufe der Zeit zuerst "überdenken" und dann auch Schritt für Schritt ablegen...
Piper zeigt auf: Es bleibt uns gegenseitig nichts anderes übrig! Und das "uns" miteinander verbindende Band soll LIEBE sein - vorbehaltlose Liebe... Das ist nicht leicht anzunehmen oder zu verstehen - aber sich damit auf diese Weise auseinanderzusetzen, hilft zumindest dem "Ideal" Schritt für Schritt - "langsam aber sicher" - näher zu kommen. Und das ist gut so!
Dieses Buch kann Zweiflern auch einen Eindruck vermitteln, wie GOTT letztlich bei den Menschen und durch die Menschen GUTES bewirkt - wenn sich Menschen in den Dienst Gottes - und damit in den Dienst am Nächsten stellen lassen. Z.B. am "Kollegen" Pipers, der "wider besseren Wissens" sich zum Gebet für Piper "angespornt" fühlte, obwohl er bis dahin "auf solche Gedanken, für einen Toten zu beten" nicht gekommen war - das er aus seiner ihm anerzogenen Einstellung heraus sogar strikt als "uinnütz" abgelehnt hatte! Und hier stritt er bis zur Erlaubnis dazu mit den Helfern, dies direkt an dem Toten tun zu dürfen... Was hat den Mann dazu gebracht, seine "alte Überzeugung" aufzugeben und sich für die Durchsetzung einer für ihn bis dahin "unlogischen Idee" zu streiten?
Die Antwort auf diese und viele andere Fragen eines heutigen Menschen sind in diesem Buch zu finden -
Das Buch ist aus meiner Sicht "Sehr empfehlenswert", was das "Lernen" von neuen und wirklich hilfreichen Gedanken an geht.
Gut - manches Mal schreibt der (zum Glück) "nicht mehr stille Don" viel über die sehr beschwerlichen Situationen, die eigenen Empfindungen und Gedanken, die Gesunden eine "Blutleere" (wie mir, wenn er für meine Empfindsamkeit "zu arg" die durchlebten Situationen plastisch beschreibt) in den Kopf bringen können, aber für Menschen mit ähnlichen Erlebnissen - die vielleicht noch mitten in der Heilungsphase mit ihren Schmerzen stehen, kann das Buch aufzeigen, dass man in aller menschlichen Not "durchhalten" kann - wenn man ein Ziel vor Augen hat und ... sich dabei sozusagen von Gott "tragen lässt".
Und das ist das "nebenher" Gute an dem, was man für sich im Buch "lernen" kann - also
- zuerst die Gewissheit, dass es den Himmel gibt, wo "ich" und Sie hin kann/können, so man dort hin will - und
- dann die Geborgenheit, von einem liebenden Gott getragen zu sein im Elend...
Meine Ansicht: Höchst empfehlenswert! Eines der besten Bücher, die man lesen kann - das man gelesen haben sollte - bevor man "in die ewigen Jagdgründe eingeht..."