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20 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
WOW!, 1. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The 9/11 Commission Report (Taschenbuch)
Dieses Buch gehört in jeden Bücherschrank, notfalls ungelesen. Denn spätestens in zwei, drei Jahren wird man es zur Hand nehmen wollen, um die gesammelten Ungeheuerlichkeiten darin nachzulesen. Wer das Thema „9/11" ein bisschen besser kennt, hat seine helle Freude an den Weglassungen des Commission Report (interessant ist in dem Zusammenhang, wenn man sich nicht die Mühe extensiver Netz-Recherche machen will, der „Kommentar" zum Report von Christian Walther („Der zensierte Tag"). Aber auch der kann in seinem Buch nicht auf alle groben Fehler hinweisen - vermutlich, weil er dann einen genauso dicken Schinken hätte liefern müssen. Im Report werden die entscheidenden Fragen des 11. September weiterhin nicht beantwortet, bestenfalls gestreift, aber aufmerksame Leser genießen vor allem die ersten 46 Seiten wahlweise mit Entsetzen oder unter schallendem Gelächter. Die Wahrheit ist, wie sich zeigt, doch äusserst dehnbar oder biegbar, aber an einigen Stellen übertreiben es die Verfasser dann doch mit den Weglassungen und groben Fehldarstellungen. Man muss allerdings genau hinlesen, um richtig Spaß zu haben, manchmal helfen nur die Fußnoten. Attentäter Al-Shehhi rief Atta an - erst in der Fußnote erfährt man dann, es handle sich um eine vage Vermutung. Die Abflugzeiten kennt man nur „ungefähr" - erstaunlich, nach drei Jahren Recherche und Zugriff auf alle Flughafencomputer. Und dann seien wohl auch noch Leute zugestiegen, auf dem Rollfeld, habe man gehört. Wer und wieso - das konnte leider nicht ermittelt werden. Auch geben die Autoren zu, dass ihnen jede Erklärung für das sinnlose Verhalten der Attentäter vor dem 11. September fehlt, ebenso eine Erklärung für im Wortlaut dokumentierte Funkwechsel zwischen Luftabwehr und Lotsen, die dreißig Minuten nach dem ersten „Treffer" sicher waren, die betreffende Maschine noch auf den Schirmen zu haben!!! Da wird dann auch gern aus „we have other aircraft that may have a similar situation" und „this may be a third plane" im Nachsatz ein Singular, und am Ende werden gar alle offiziellen, unter Eid getätigten Aussagen der für die Luftabwehr Verantwortlichen mit einem schlichten „These statements were incorrect" abgebügelt - ohne wenigstens einen Hinweis (oder eine Fußnote), wie man zu diesem „incorrect" kam (auf den letzten Metern übrigens, denn während der gesamten Befragungen galten die Aussagen ohne den leisesten Zweifel als korrekt). Im Report findet sich praktisch nichts von dem, was die Hinterbliebenen der Opfer seit drei Jahren fordern: eindeutige Beweise, Passagierlisten, Satellitenaufzeichnungen, „Wer bezahlte den Anschlag" - und auch jeder Hinweis auf inzwischen lang und breit dokumentierten Militärübungen am Tag selbst fehlen vollständig. Fazit: Für Kenner der Materie (ob Anhänger der offiziellen Theorie oder irgendwelcher anderen Verschwörungstheorien) dürfte der dicke Klotz ein Quell ständiger Erheiterung sein. Für flüchtige Leser (wie die Redakteure von Cicero oder vom Spiegel) dürfte hingegen hiermit endgültig alles gesagt sein. Was mehr als bedauerlich ist, denn deren Aufgabe wäre es, auf die eklatantesten Fehler in diesem Werk hinzuweisen. Wozu sie etwas vom Thema verstehen müssten. Was sie offenkundig nicht tun. Wer das will, muß eben andere Berichte lesen, und zwar leider die der diskreditierten „Phantasten" Bröckers, Wisnewski, Walther und Konsorten. Vor diesem Hintergrund macht dann allerdings auch der „Omission Report" richtig Spaß.
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12 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend und aufschlussreich, 12. September 2004
Rezension bezieht sich auf: The 9/11 Commission Report (Taschenbuch)
Von den Ergebnissen der unabhängigen Kommission muss man positiv überrascht sein: Hier werden die Hintergründe und Zusammenhänge endlich sinnvoll und aufschlussreich zusammengesetzt. Herausgekommen ist ein sehr lesenswerter Bericht, der keine Einzelpersonen bloßstellen oder hervorheben möchte, sondern die Gesamtsituation möglichst detailiert wiedergeben möchte. Zugegeben: Alles habe ich nicht gelesen, einige "Szenen" (für mich beispielsweise die genaue Beschreibung der Attentäter) sind sicherlich nur für den Fachmann interessant. Doch gerade den minutiös rekonstruierten Hergang der Anschläge am 11. September habe ich mit großem Interesse gelesen, weil die allgemeinen Medien nur immer das Grundmuster der Anschläge nachgezogen hatten. Auch die Hintergründe zur Entstehung des "Hasses auf den Westen" und die Informationen zur Terrorgruppe Bin Ladens haben mir wertvolle Informationen geliefert. Bevor ich mich zum Kauf des Berichts entschlossen habe, war ich skeptisch: Ein Sachbuch ganz in Englisch? Doch meine in der Schule erworbenen Kenntnisse reichten völlig aus, der Bericht ist sehr gut zu lesen, Fremdwörter kommen in geringem Maße vor. Und die letzten Telefongespräche, die in den Terror-Flugzeugen vom 11. September gesprochen wurden, im "Originalton" zu lesen, lohnt sich wohl mehr als nur die deutsche Übersetzung. Dennoch hätte ich es schön gefunden, wenn CICERO etwa als Fußzeile die deutsche Übersetzung zu manchen Phrasen/Wörtern mitgeliefert hätte. Ein lesenswerter Bericht, der endlich alle Zusammenhänge aufzeigt. Spannend zu lesen, detailreich und aufschlussreich.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schlechte/Falsche Artikelbeschreibung, 5. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: The 9/11 Commission Report (Taschenbuch)
Der Inhalt des Buches ist ausreichend und sicherlich inhaltlich richtig kommentiert, dem kann ich mich eigentlich nur anschließen. Wenn bei der Produktbeschreibung aber steht "Sprachen: Deutsch/Englisch", dann erwate ich, dass ich ein übersetztes Buch bekomme und nicht nur einen deutschen Einband um fast 600 Seiten englischen Text. Eine Kundenfreundliche Information sieht einfach anders aus.
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