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1.0 von 5 Sternen
Film & Blu-ray: Unerträglicher Müll, 19. September 2010
Schwer zu beurteilen was schlechter ist, die Blu-ray oder der Film selbst. Ich habe selten so einen dilettantisch Film gesehen. Die Handlung inklusive Wendungen ist an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig, dass man keine Sekunde mit dem Hauptdarsteller mitfiebert. Das größte Problem des Films ist sicher, dass man hier wohl zwanghaft versucht hat einen amerikanischen Film zu drehen. Zwar mit teilweise amerikanischen Darstellern aber in deutschem Lokalkolorit. Obwohl die Handlung ganz offensichtlich in Deutschland spielt haben die Darsteller amerikanische Namen. Wozu erfundene deutsche Autokennzeichen mit NN wenn der Police-Wagen (samt Police-Uniform!!!) ein Berliner Kennzeichen hat? Aber wer kümmert sich bei so einem lächerlichen Film um solche Details? Vielleicht wäre der Film überzeugender geworden wenn man ihn einfach durch und durch deutsch gedreht hätte. In der Hauptrolle charismatische Schauspieler wie z.B. Moritz Bleibtreu oder Daniel Brühl, als Bösewicht Heinz Hoenig, das Ganze dann in Hamburg oder Berlin angesiedelt. Nicht auszudenken was für ein Potenzial in der Story dann gesteckt hätte.
Zur Blu-ray: Eine Frechheit, was man hier geboten bekommt. Der englische O-Ton ist nichts anderes als Mono, die deutsche Synchronfassung läuft asynchron. Untertitel gibt es keine. Zudem rauscht die deutsche Fassung die ganze Zeit mit großen Schwankungen. Ein Pop-up Menü gibt es auch nicht. Das Bild ist gerade mal auf DVD-Niveau und das Bonusmaterial ist einfach nur banal und überflüssig. Wer möchte schon einem Thomas Jahn zuhören wie er ständig versucht seinen farblosen Hauptdarsteller zu rechtfertigen? Profis waren wohl einfach zu teuer. Wie sich eine Natalia Avelon in diesen unterirdischen Müll verirren konnte bleibt für alle Zeiten ein Rätsel.
Und weil der Film so ein riesen Dreck ist hier gleich die lachhafte Auflösung ohne Spoilerwarnung: Am Ende stellt sich heraus, dass alles nur ein Bluff war. Alle Protagonisten stecken unter einer Decke und wollten Alex einfach eine Geburtstagsüberraschung machen. Kennt man auch schon aus 'The Game'.
Bleibt nur zu hoffen, dass Amazon bald die 0-Sterne-Wertung einführt, denn für diesen Schrott ist ein Stern definitiv zu viel.
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1.0 von 5 Sternen
Es ist zum heulen..., 5. Januar 2012
Die ersten 10 Minuten des Films lassen richtig Spannung entstehen und man hofft auf einen tollen Film.
Die Story an sich ist von "Crank" kopiert. Gedreht wurde der Film in Deutschland. Dennoch wird versucht das ganze möglichst amerikanisch aussehen zu lassen.
Blöd nur dass die Autos trotzdem mit deutschen Kennzeichen herumfahren. Die Schauspieler wirken auch sehr authentisch, einzig und allein die Synchronstimmen sind mal wieder ein totaler Flop und machen wieder mal alles kaputt. Auch die Tatsache dass die jungen "Gangster" zwangsweise jeden Satz mit dem Wort "Mann" beginnen und beenden nervt schon nach 2 Minuten.
Als sich dann aber zum Schluss herausstellt dass alles nur ein Streich war und der Hauptdarsteller auf ner Überaschungsparty steht fühlt man sich einfach nur noch verarscht.
Kameratechnisch sowie schauspielerisch einwandfrei, nur die Handlung und die Synchronstimmen sind ein eindeutiger Minuspunkt. Zur Qualität der Blueray kann ich nichts sagen, mit ist der Film "vom Laster gefallen". Ich könnte mir aber durchaus vorstellen dass die Blueray Abhilfe bei wackelnden Tischen schafft.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Idee war schon einmal da....macht aber nichts!, 20. Januar 2010
Man sollte "Cover-Versionen" nicht verteufeln und das Rad kann man auch nicht immer wider neu erfinden. Das der Film eine leichte Anspielung auf Crank ist, wird einem spätestens klar, als Alex North (Gabriel Mann) von seinem ehemaligen Freund Walter (Francis Fulton-Smith) eine Spritze mit einem tödlichen Gift injiziert bekommt, dass ihn nach 80 Minuten umbringt. Walter tut das, um mit Nachdruck auf sein Geld zu bestehen, was ihn Alex noch schuldet. So beginnt für Alex ein Wettlauf um Leben und Tod, denn das Geld fällt ihm leider nicht vom Baum.
Thomas Jahn setzt der Crank Geschichte defenitiv einen eigenen Stempel auf, dem man sich auch auf jeden fall angucken kann. 80 Minuten volle Aktion, mit einer ziemlich guten Rolle von Gabriel Mann. Unbedingt mal rein ziehen.
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