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8. Wonderland

Nicolas Alberny , Jean Mach    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Nicolas Alberny, Jean Mach
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 25. März 2011
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004FPYBGA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.075 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

»8. Wonderland« erzählt die atemberaubende Geschichte eines virtuellen Staates, den ein global zusammengesetztes Kollektiv aus Hunderten von Menschen im Internet gegründet hat. Sie wollen den bloßen Worten der Politik Taten entgegensetzen. Wöchentlich stimmen die Bürger des 8. Wonderland über die nächsten Aktionen ab. Per demokratischen Beschluss wird so der Vatikan mit Kondom-Automaten dekoriert, wird eine Darwin-Bibel in Massenauflage gedruckt, werden millionenschwere Fußballprofis in einen chinesischen Sweatshop zur handgearbeiteten Massenschuh-Produktion verfrachtet.
Das 8. Wonderland streut Salz in die Wunden der globalkapitalistischen Ungerechtigkeiten. Mit den sich radikalisierenden Aktionen erschüttern die Web-Revolutionäre nicht nur die Aufmerksamkeits-Ökonomie der internationalen Medien, sondern auch die der westlichen Geheimdienste, die globale Krisen heraufziehen sehen. Die staatlichen Suchmaschinen durchforsten das Internet und versuchen, dem neuen sozialen Alltag im Internet Herr zu werden. Doch die Flüchtigkeit, Variabilität und Mobilität der modernen Nomaden ist längst zum funktionierenden Gegenmodell staatlicher Kontrolle geworden. Als ein Hochstapler behauptet, Gründer und Kopf vom 8. Wonderland zu sein und seine Popularität für Werbespots ausnutzt, müssen die Internet-Partisanen jedoch handeln, wenn sie ein eigenes Gesicht wahren wollen. Allzu schnell sitzen sie in der Diskursfalle: als die Mächtigsten beginnen, der virtuellen Gemeinschaft Gewaltakte in die Schuhe zu schieben, ist die Jagd nach den Terroristen des 8. Wonderland offiziell eröffnet.

»8. Wonderland« vom französischen Regie-Duo Nicolas Alberny und Jean Mach legt mit bissigem Witz und lakonischer Ironie die Mechanismen revolutionären Handelns offen und hinterfragt seine Möglichkeiten in einer Ära der Virtualisierung. Alberny und Mach gelang eine völlig neue Ästhetik, eine radikale und in ihrer Einfachheit geniale Geschichte über Veränderung und Handlungsfähigkeit im 21. Jahrhundert.

VideoMarkt

"Wie viele solcher News müssen Sie noch sehen, bevor Sie reagieren?", fragt ein Spot für die Website 8th Wonderland, die als Weltverbessererklub ein Diskussionsforum bietet. Witzige Aktionen entstehen, doch Kondomautomaten im Vatikan bringen die Demokratie nicht weiter voran. Also werden korrupte Politiker erschossen, zwingen Bomben Nahrungsmultis in die Knie. Fortan wird in der Gruppe und der Öffentlichkeit intensiv darüber diskutiert, ob der Zweck die Mittel heiligt oder solche Terrormethoden Al-Kaida-Niveau haben.

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5.0 von 5 Sternen Aufrüttelnd und nachdenklich stimmend. 11. März 2011
Von Sebastian Janeck TOP 500 REZENSENT
"8. Wonderland" erzählt die Geschichte eines virtuellen Staates, der von einem kollektiv im Internet gegründet wurde. Sie wollen den bloßen Worten der Politik Taten entgegensetzen. Wöchentlich stimmen sie online über ihre Aktionen ab. Mit ihren Aktionen legen die Web-Revolutionäre den Finger in die Wunden globalkapitalistischer Ungerechtigkeit, erschüttern die Aufmerksamkeits-Ökonomie der Medien und auch die der Geheimdienste, die globale Krisen heraufziehen sehen...

Aufrüttelnd zeigen die Regisseure Nicolas Alberny und Jean Mach mit diesem Meisterwerk die Ungerechtigkeit auf der Welt, die Wirtschaftslobby in der Politik, aber auch den Kampf dagegen auf. Natürlich muss man sagen, dass der Kampf dagegen durch die Gründung eines virtuellen Staates etwas übertrieben dargestellt wurde. Das ist aber genau so gewollt, so dass klar heraussteht, "man darf nicht alles hinnehmen". Ein solcher Film muss diese Dinge klar und deutlich ansprechen. Und durch die übertriebene Darstellung ist dies toll gelungen.

Diese äußerst originelle Ausgangsidee wurde sensationell gut umgesetzt. Das 8. Wonderland wurde glaubhaft dargestellt. Die Reaktionen aus vielen Ländern der Welt werden wie durch eine "Schalte" (z. B. bei der Tagesschau) erreicht. Für den Zuschauer ist die Schalte in andere Länder klar nachvollziehbar, da der Film dort in Originalsprache des jeweiligen Landes mit Untertiteln versehen wurde.

Die Zusammenstellung des Casts wurde toll ausgewählt. Da es sich um eine Vielzahl von Hauptpersonen handelt, möchte ich einen Darsteller erwähnen. Als Webmaster John McClane ist mit einer tollen Performance Matthew Geczy zu sehen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Mandt
So was wie das achte Weltwunder scheint der neue, virtuelle, Staat zu sein, denn alle Entscheidungen werden basisdemokratisch gefällt - via Internet. Da, Im Internet, existiert der Staat auch - und er beginnt mit seinen überalll sitzenden "Einwohnern" ein relevantes Dasein zu fristen, als diese sich entscheiden, auf die reale Welt Einfluss zu nehmen. Den Webmaster und Urheber dieses Staates kennt offenbar niemand.

Zuerst befestigen sie in einer Aktion Kondomautomaten in jeder Kirche im Vatikan. Darin sind Kondome mit Hostiengeschmack. Ihr Protest wendet sich gegen die Entscheidung des Papstes, Schutz beim Sex zu verbieten. Dies wird als Jugendstreich abgetan.
Als sie eine Darwin-Bibel" herausbringen und verkaufen wollen, wird die Druckerei jedoch schon unter Druck gesetzt. Die Bürger von 8. Wonderland merken, sie können etwas ausrichten.
Über die nächste Aktion wird abgestimmt. Sie entführen einen Truthahn, der zum Thanksgiving begnadigt" werden soll. Interessant, denn die vielen Tausend Unterschriften, die für die Petition eingehen, übersteigen die Zahl derer, die für die Befreiung eines unschuldig Einsitzenden, der zum Tode verurteilt wurde, plädieren.

Der virtuelle Staat wählt schließlich einen Botschafter - Parallel dazu meldet sich ein gewisser John McLane, der angeblich der Schöpfer von 8. Wonderland ist. Er beginnt im Namen der Bürger zu sprechen und schlägt Kapital aus dieser erschlichenen Position. Der gewählte Botschafter hat Mühe, gegen diesen Scharlatan vorzugehen. Die Macht des 8. Wonderland wächst jedoch schnell. Und so wird basisdemokratisch entschieden, einen südamerikanischen Tyrannenherrscher hinzurichten. Das 8.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen alternativ ? 6. Februar 2011
Von tommy
eine wunderbar erstellte alternative wie es in der zukunft sein kann.
ich kann nur bestätigen was alchimist777 geschrieben hat.
ne glatte 1.
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