8 Frauen 2002

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Die herrliche Krimikomödie aus Frankreich. In einer verschneiten Villa wird das Familienoberhaupt ermordet. Vom Täter keine Spur. Unter den 8 anwesenden Frauen ist jede verdächtig, jede hat ein Motiv, jede birgt ein Geheimnis.

Darsteller:
Catherine Deneuve,Isabelle Huppert
Laufzeit:
1 Stunde, 46 Minuten

Details zu diesem Titel

Genre Komödie
Regisseur François Ozon
Darsteller Catherine Deneuve, Isabelle Huppert
Nebendarsteller Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Danielle Darrieux, Ludivine Sagnier, Firmine Richard, Dominique Lamure
Studio Constantin Film
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von movie victim TOP 1000 REZENSENT am 7. März 2014
Format: DVD
Es ist allein schon ein Geniestreich, so viele gute und verschiedene Diven des französischen Kinos für einen Film vor die Kamera zu bekommen. Diese Kriminalkomödie ist von 2002.

Teilweise schon im Rentenalter ( wie Danielle Darrieux, wird dieses Jahr 97 Jahre alt !!! ), waren diese acht Frauen unterschiedlich gut im Geschäft.
Es ist interessant zu beobachten, wie sie aufeinander reagieren und miteinander arbeiten. Wer schon immer mal eine
Isabelle Huppert neben Catherine Deneuve sehen wollte oder neben Urgestein Danielle Darrieux, möge bitte zuschlagen.
Unschätzbares Plus in dieser eigentlich sehr bühnenhaften Inszenierung: die Lieder.
Ja, ich weiß. Viele hassen an dem Film vor allem die Gesangseinlagen.
Aber wer Chansons mag ( und jede Darstellerin kommt hier wenigstens einmal zum Zuge ), wird belohnt. Außerdem sind sie teilweise für die Handlung sehr nützlich ( die Chansontexte lassen sich zuschalten ! ).
Die Gesangsleistungen sind sehr unterschiedlich:
Isabelle Huppert liefert höchstens Sprechgesang ab, ist aber durch ihr Timbre und ihre Präsentation sehr wirkungsvoll. Ich habe geheult !
Catherine Deneuve ist bei der Nummer mit ihren Filmtöchtern zu Anfang nicht übel, hat aber später bei einer Rumba
( die sie vor Fanny Ardant inszeniert ) ihr persönliches Highlight ( "Toi jamais" ).

Danielle Darrieux setzt mit der finalen Nummer "Il n'y pas d'amour heureux" ein weiteres musikalisches Highlight, als sich alles aufklärt. Und man erstarrt vor Ehrfurcht: Diese Frau ist seit 1931 im Geschäft.und war eine der schönsten Frauen des französischen Films, setzt hier auch komische Highlights.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 27. Dezember 2009
Format: DVD
Frankreich im Winter in den 50er Jahren: Ein malerisches, tief verschneites Landhaus irgendwo etwas abseits gelegen, es schneit fortwährend. Ein Reh ist ziemlich nah ans Haus gekommen und wagt fast einen Blick ins Fenster. Das Haus gehört einem reichen Unternehmer, der im Laufe des Films lediglich ein paar Mal kurz von hinten zu sehen sein wird.
Denn er wird frühzeitig ableben. Er wohnt dort mit seiner extravaganten Frau Gaby (Cathérine Deneuve), der jüngsten Tochter Cathérine (Ludivine Sagnier), einer im Rollstuhl sitzenden gebrechlichen, über 80 Jahre alten Schwiegermutter (Danielle Darrieux) und der Schwester von Gaby, der alten Jungfer Augustine (Isabelle Huppert.
Wie es sich für ein Herrenhaus gehört ist auch Dienstpersonal beschäftigt: Die langjährige treue Seele Madame Chanel (Firmine Richard) und die erst kürzlich eingestellte lasziv wirkende Louise (Emmanuelle Beart).
Gaby hat soeben mit dem Wagen die älteste Tochter Suzon (Virginie Leoyen) extra für die Festtage vom Bahnhof abgeholt. Suzon ist Studentin und wohnt in der Stadt.
Nun könnte eigentlich das gesegnete Weihnachtsfest im Kreis der Familie starten, aber der Hausherr fehlt. Er schläft wohl noch in seinem Zimmer in der ersten Etage. Eigentlich viel zu lange, als Louise fast schon zur Mittagszeit dann doch das Frühstück aufs Zimmer bringt, macht sie eine grausige Entdeckung: ER liegt auf seinem Bett mit einem Messer im Rücken.
Bis die Polizei benachrichtigt ist, soll das Zimmer abgeschlossen werden, damit keine Spuren mehr beseitigt werden können. Doch die Telefonschnur ist bereits von Unbekannt durchtrennt worden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "bruderchromatide" am 7. Mai 2003
Format: DVD
ein Aufgebot von 8 Diven der extraklasse!
8 Frauen in einem Haus, ein toter Mann, zahlreiche Lügen, viele Intrigen, unglaubliches schauspielerisches Talent, dazu ein äuserst gelungener Humor, 8 wunderschöne Lieder, echte Charaktere und über allem der französische Flair Ozons.
Die Geschichte erinnert an alte Krimiklassiker der Queen of Crime, man rätselt und irrt sicht, verdächtigt jede einmal, ist schockiert welche Enthüllungen offenbart werden und hat am Ende wohl kaum einen blassen Schimmer.
Besonders die Machart des Films ist grandios. Kräfitge Farben, denen eine unglaubliche Rolle zur Unterstreichung der Charaktere und Stimmungen zukommt. Wunderbare Aufnahmen und extravagante Szenen. Besonders gelunegn ist zum Beispiel die Szene, inder sich alle 8 Frauen miteinander untrhalten, jedoch stets nur eine Person im Bild ist, ein schneller Schnitt folgt auf den nächsten, was eine beeindruckende Wirkung hat.
Ingsgesamt wirkt der Film wie eine Theateraufführung, jedoch glaubt man den grandiosen actricen jede Emotion, obwohl der Film voller Verfremdungseffekte ist.
Die DVD ist mit viel Liebe zum Detail gemacht, besonders die Chanson Auswahl, die es einem ermögloch sofort zum gewünschten Lied zu gelangen fand ich unheimlich praktisch.
Eine DVD die sich wirklich lohnt!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexander Gottwald am 15. Februar 2008
Format: DVD
Regisseur Francois Ozon hat sich mit "8 Femmes" an ein künstlerisch anspruchsvolles Sujet gewagt, das in Frankreich ebenso viel Anklang gefunden hat, wie in Deutschland, wo diese Produktion 2001 sogar den Silbernen Bären bei der Berlinale gewinnen konnte. Die Hauptdarstellerinnen, insbesondere die vier Superstars des französischen Kinos Deneuve, Ardant, Huppert und Béart präsentieren sich als wundervolle Persiflagen ihrer ansonsten angestammten Rollenklischees. Um das beurteilen zu können, muss man natürlich ihr sonstiges Rollenfach kennen, denn nur dann wird der Mut dieser vier großen Grazien, der Mut zur Selbstironie hier durchaus deutlich.

Auch die Besetzung der Synchronstimmen scheint mir hier sehr passend gewählt, wenn Senta Berger der Deneuve ein wenig Münchner Schickimicki-Arroganz verpasst, Hannelore Elsner Fanny Ardants alterndem Flittchen die Stimme leiht, Katja Riemann als zickiger Klangkörper für die hysterischen Auftritte Isabelle Hupperts dienen darf und schließlich Emanuelle Béart, deren luderndes Hausmädchen Louise von Nina Hoss ins Deutsche transportiert wird.

Die Handlung gleicht einem Agatha Christie-Krimi, wenn die acht anwesenden Frauen unter sich die Mörderin des Hausherrn herauszufinden trachten. Durch widrige Umstände auf sich selbst zurück geworfen, treten bald die Abgründe jeder einzelnen der anwesenden Frauen zu Tage, so dass ein munteres Rätselraten mit abschließender Pointe entsteht, das allerdings nur den äußeren Rahmen für ein Feuerwerk szenischer Groteske und musikalischer Hommage bietet.
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