Selten hat mich ein Buch so in einen "Bann gezogen", auch wenn ob der unbeschreiblichen Lebenssituation der auf dem Berg gefangenen die Wortwahl etwas zu reisserisch wirkt
Dennoch habe ich die Worte "in den Bann gezogen" gewählt, war es doch gerade ein "positiver Bann", die tiefe Liebe zu seinem Vater, die Fernando Parrado am Leben gehalten hat, ihn hat am Berg überleben lassen und jeden Atemzug dieser 72 Tage, jeder dieser war gepaart mit Todesangst, deutlich überstrahlt hat.
Absolut ergreifend waren auch die letzten 30 Seiten, quasi die Nachbetrachtung dieser Tragödie und deren nachgelagerte Implikationen, welche das Überleben ausgelöst hat.
In den Passagen der letzten Seiten kamen mir zweimal die Tränen beim Lesen, kein Buch hat etwas ähnliches seit Kindertagen bzw. Kinderbuchzeiten ausgelöst. Für mich die beste Beschreibung dieses "faszinierenden" Buches!
In einem Wort: Sensationell-berührend!