Wieder findet Felix eine Leiche. Diesmal allerdings im Keller seines Freundes Moritz. Es ist der bekannte Maler und Künstlerkollege von Moritz Veit Vos. Felix, der eigentlich nur seinem Freund etwas helfen will, da alle Fakten gegen ihn sprechen, steckt schon bald wieder in einem spannenden Detektivspiel. Doch diesmal ermittelt er in der Künstlerszene von München, hinter deren glitzernder Fassade sich eine Welt voller Neid und Mißgunst, Tratsch und Rufmord verbirgt. Felix ermittelt wieder mit der einfallsreichen Unterstützung seiner Freunde Katja und Erzengel und wie immer gegen den Willen von Komissar Stürzinger. Nach dem Buch "Es ist hingerichtet" hat Martin Arz also seinen zweiten Band mit dem Hobbydetektiv Felix von Schwind vorgelegt. Und es erfüllt wieder alle Erwartungen! Es ist locker und flüssig geschrieben. Die gesamte Zeit gibt es einen unterschwelligen Humor und an einigen Stellen mußte ich sogar mal laut lachen. Felix bleibt weiterhin äußerst sympathisch gezeichnet und ist schon jetzt wie ein guter alter Kumpel, der mal wieder aus München zu Besuch ist und erzählt, was da so abgeht. Arz läßt den Leser wieder gut mitermitteln: bis zum Showdown war mir nicht klar, wer denn nun der Mörder sein könnte. Als Leser fühlt man sich oft genauso hilflos wie Felix. Klar, daß das natürlich die Spannung erhöht und einen richtig antreibt, die Lektüre fortzusetzen. Auch die Erotik kommt wieder nicht zu kurz. Und hier macht Euch auf eine Überraschung gefaßt. Besonders angenehm ist natürlich Arz` Schreibweise, die sich sehr schön liest und einen richtig ins Buch reinsaugt. FAZIT: ein klares MUSS!