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666 - Traue keinem, mit dem du schläfst [VHS]
 
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666 - Traue keinem, mit dem du schläfst [VHS]

Jan Josef Liefers|Armin Rohde , Rainer Matsutani    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit der absurden Liebeskomödie 666 - Traue keinem, mit dem du schläfst kehrt der etwas in Vergessenheit geratene Filmemacher Rainer Matsutani zu seinen Wurzeln zurück. Schon Nur über meine Leiche, sein erster Kinofilm, mit dem ihm Mitte der 90er-Jahre ein sensationeller Durchbruch gelang, verband Romantisches mit Fantastischem und einer großen Prise schwarzem Humor zu einem ziemlich wüsten Spaß um Zombies, Killer und einen Truthahn. Dieser für das deutsche Kino eher ungewöhnlichen Mischung bleibt Matsutani auch bei 666, einer etwas anderen Version der Geschichte von Faust und Mephisto, treu.

Frank Faust (Jan Josef Liefers) ist ein klassischer Verlierer. Als ihn schließlich seine Freundin Jennifer (Sonsee Ahray Floethmann) verlässt, will er sich umbringen. Doch da erscheint Mephisto II (Armin Rohde), der Sohn des Teufels, und schlägt Frank ein Geschäft vor. Er will Faust berühmt machen und ihm so helfen, Jennifer zurückzuerobern. Zunächst läuft alles nach Plan. Der Teufel verwandelt sich in verschiedene Prominente, die nun alle in Franks Begleitung gesehen werden, und Jennifer scheint sich tatsächlich wieder für ihren Exfreund zu interessieren. Nur hat Mephisto in der Zwischenzeit erkannt, dass er schwul ist und sich in Faust verliebt.

Rainer Matsutani scheut -- das weiß man seit seinem Debüt -- vor ziemlich derben, manchmal sogar geschmacklosen Gags nicht zurück. Gerade in den ersten Minuten von 666 schießt er dabei gelegentlich auch etwas über das Ziel hinaus. Doch selbst solche Entgleisungen wie eine viel zu detaillierte Kotz-Szene nimmt man Matsutani kaum übel. Seine geradezu überbordende Fantasie und sein Talent für irrwitzige Slapstick-Nummern entfachen ein komödiantisches Feuerwerk, bei dem längst nicht alles zünden muss. Die Höhepunkte von 666 sind sowieso die Prominenten-Auftritte. Claudia Schiffer und Heiner Lauterbach, Verona Feldbusch und Boris Becker, Bernd Eichinger und Henry Maske -- alle spielen sie hier mit dem Image, das sie in der Öffentlichkeit haben, und brechen es dabei ironisch auf. In ihren Szenen wird 666 zu einer brillanten Satire auf unsere Medien- und Promikultur, die Sportler und Schauspieler, Moderatoren und Produzenten zu Ikonen erklärt, um dann die Klatschspalten mit allem zu füllen, was sie irgendwo sagen oder tun. --Sascha Westphal

Produktbeschreibungen

Die teuflisch freche Komödie mit Armin Rohde und Jan Josef Liefers: Frank (Jan Josef Liefers) ist der geborene Verlierer. Das wird eines Tages auch seiner Liebe Jennifer (Sonsee Ahray Floetmann) zu viel, die ihn schließlich verlässt. Franks Verzweiflung ist für Mephisto (Armin Rohde) der ideale Anlass aufzutauchen und ihm einen Pakt anzubieten. Versöhnung mit Jennifer gegen Franks Seele. Notgedrungen willigt Frank ein. Um die abtrünnige Geliebte zurückzugewinnen, verwandelt sich Mephisto in die unterschiedlichsten prominenten Zeitgenossen, mit denen sich Frank fortan und sehr zur Bewunderung von Jennifer umgibt. Der Plan scheint perfekt, würde nicht plötzlich Mephisto eine völlig neue Seite seiner Persönlichkeit enthüllen...
Eine teuflisch freche Komödie von Rainer Matsutani mit Armin Rohde und Jan Josef Liefers in den Hauptrollen sowie vielen Kurzauftritten von Prominenten als sie selbst, wie z.B. Boris Becker, Heiner Lauterbach, Henry Maske und Claudia Schiffer.

Video Jakob Kurzinhalt

Frank ist der geborene Verlierer. Irgendwann wir das sogar seiner großen Liebe Jennifer zu viel, die ihn verlässt und nach München flüchtet. Franks Verzweiflung ist der beste Anlass für Mephisto aufzutauchen und einen passenden Pakt anzubieten. Versöhnung mit Jennifer gegen Franks Seele. Gebeutelt von seiner misslichen Lage, fällt es Frank leicht, dem höllischen Vorschlag zuzustimmen. Um die abtrünnige Geliebte zurückzugewinnen, verwandelt sich Mephisto in die unterschiedlichsten prominenten Zeitgenossen, die sich an der Seite von Frank zeigen und dessen Qualitäten öffentlich - und vor allem für Jennifer gut hörbar - preisen. Der Plan scheint perfekt aufzugehen, würde nicht plötzlich Mephisto eine völlig neue Seite seiner Persönlichkeit enthüllen...

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein Regiekommentar von Rainer Matsutani gibt einen guten Einblick auf den Spaß bei den Dreharbeiten. Zwei geschnittene Szenen gibt es wahlweise auch kommentiert. Leider fehlen kurze Interviews mit den Promis. Die Storyboard/Film-Vergleiche sind, wie üblich, eher langweilig, als dass man einen AHA-Effekt erreicht. Die Hörgeschädigten Coloruntertitel sind nett, da man so die Dialoge unterschiedlichen Personen mit je einer eigenen Farbe zuzordnen kann.

Bild: Das nahezu rauschfreie Bild liefert satte Farbwerte und einen piekfein ausbalancierten Kontrast, der nichts ungesehen lässt, was die Kamera einfangen konnte. Die Schärfe in Gesichtern ist ein wenig zurückhaltend, Großaufnahmen bleiben hingegen sehr stabil und zeigen auch einzelne Details in Hintergründen noch mit angemessener Konturenschärfe. Artefakte sind der Disc bis auf einen Hang zum Nachziehen in schnellen Schwenks im Halbdunkel fremd.

Ton: Der teuflisch gute Ton ist etwas auf die vorderen Kanäle beschränkt, greift aber auch mal tief in den Basskeller hinab. Dies gilt vor allem für die vielen Musikeinlagen, deren Instrumenteneinsatz stets in der geforderten Dynamik und Frequenzband wiedergegeben werden. Stimmlich kann die Disc gar begeistern, denn man hat oft den Fall, dass man den Darsteller direkt vor sich, noch vor der Leinwand stehend glaubt. --movieman.de

VideoMarkt

Frank Faust, seines Zeichens frustrierter Taxifahrer und seit neuestem auch noch Single, beschließt, seinem öden Dasein ein Ende zu setzen. Prompt taucht da Mephisto II auf und verhilft ihm im Tausch gegen seine Seele zu neuer Attraktivität. In Gestalt verschiedenster Prominenter zeigt sich der Beelzebub mit Frank auf Schickeria-Partys. Als scheinbarer Star-Architekt schäkert der Loser nun mit Verona Feldbusch und unterhält sogar eine Affäre mit Claudia Schiffer. Kein Wunder, dass Ex-Freundin Jennifer fast vor Eifersucht platzt...

Video.de

Boris Becker, Heiner Lauterbach, Henry Maske... Sie alle hat Rainer Matsutani für seine originelle Beziehungskomödie vor die Kamera gelockt. Was ein müder Aufguss von Werken wie "Teuflisch" hätte werden können, gestaltete der begabte Regisseur zu einem kurzweiligen, alles andere als abgeschmackten Cameo-Spaß. Jan Josef Liefers als liebenswerter Anti-Held erfreut ebenso wie Armin Rohde als Teufel. Eine weitere gelungene Bernd-Eichinger-Produktion mit Kultpotenzial, die auch Comedy-Zweifler überzeugen dürfte.

Blickpunkt: Film

Weil ein ebenso notorischer wie liebenswerter Verlierer (Jan Josef Liefers als deutscher Jack-Lemmon-Typ) von seiner langjährigen Freundin sitzengelassen wird, lässt er sich mit einem Nachfahren Mephistos (Armin Rhode, zuletzt als Herr Mon in 'Das Sams') ein, der die zerbrochene Liebe im Tausch mit der Seele seines Klienten zu kitten verspricht. Frei nach Goethes 'Faust' wandelt Regisseur und Drehbuchautor Rainer Matsutani in seinem ersten Kinofilm seit 'Nur über meine Leiche' auf den Spuren von Fantasykomödien wie 'Was Frauen wollen' und 'Teuflisch'. Dass seine High-Concept-Comedy mit Herz dennoch kein harmlos-humoriger Neuaufguss der letztjährigen Blockbuster geworden ist, liegt vor allem an der originellen Zutatenliste, zu der verblüffend witzige Cameoauftritte von Promis wie Boris Becker, Verona Feldbusch, Rudolph Moshammer, Ralf Bauer, Heiner Lauterbach, Henry Maske, Hella von Sinnen oder Claudia Schiffer gehören.

Matsutanis Hauptfigur Frank Faust schlägt sich mühsam als Taxifahrer durchs Leben. Als ihm seine Geliebte Jennifer (die attraktive Entdeckung Sonsee Ahray Floetmann) auch noch den Laufpass gibt, sieht er nur einen Ausweg - Selbstmord - und ruft prompt den Leibhaftigen auf den Plan. Frank - so rät ihm ein reichlich auffällig exaltierter Mephisto - brauche dringend eine Imageauffrischung. Da Frauen nun einmal tierisch auf Prominente stehen, . Um ihm zu beweisen, was man als Teufel so alles draufhat, mischt er in den folgenden Wochen die Münchner Schickeria tüchtig auf, indem er mal in Gestalt Heiner Lauterbachs, mal als Boris Beckers scheinbar zufällig Jennifer und ihrem aktuellen Typen, dem Modefotografen Axel (Thure Riefenstein), vor die Füße läuft. Die staunen nicht schlecht über Franks neue Freunde! Hat sich der ewige Loser wirklich zum Stararchitekten hochgearbeitet, wie Heiner Lauterbach herumtönt? Hat Frank gar eine heftige Affäre mit Verona Feldbusch? Jennifer platzt vor Eifersucht. Sie stattet ihrem Ex einen Besuch ab und erwischt ihn in flagranti mit Claudia Schiffer. Die Pointe wird nicht verraten. Nur soviel sei gesagt: Wer sich mit dem Teufel einlässt, sollte damit rechnen, hereingelegt zu werden. Ist der Teufel dazu noch schwul, landet man irgendwann unweigerlich mit ihm im Bett. Ein an sich simpler dramaturgischer Kniff. Man will kaum glauben, dass er bis zur letzten Szene funktioniert. Er tut es und Rainer Matsutani und seine großartigen drei Hauptdarsteller zeigen der in die Jahre gekommenen deutschen Beziehungskomödie und dem Münchenbild, das wir aus 'Workaholic' oder 'Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Grosstädter zur Paarungszeit' kennen, gehörig die Zähne. Tatkräftige Unterstützung - besonders bei der Rekrutierung der Promis - erhielt der zuletzt hauptsächlich fürs Fernsehen arbeitende Regisseur ('Feuerläufer', 'Einladung zum Mord') von seinem Produzenten Bernd Eichinger, der mit 'Der großen Bagarozy' bereits einiges an eigener 'teuflischer' Erfahrung mitbringen konnte. Herausgekommen ist ein hochkommerzielles Produkt - wie maßgeschneidert für den deutschen Markt. Allein die herrlichen Szenen mit Boris Becker sollten einen Kinobesuch wert sein. Dass die mephistotelischen Metamorphosen tricktechnisch kein Hollywood-Niveau erreichen, verschmerzt man dabei gerne, denn '666' spielt seine Trümpfe auf anderem Gebiet aus - und das mit Genuss! flex.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Komische Neuerzählung des "Faust"-Mythos, in der Faust sich von Mephisto in die Münchner Schickeria einführen lässt, um seine Freundin zurück zu gewinnen.

Kurzbeschreibung

Frank ist der geborene Verlierer.
Irgendwann wird das sogar seiner großen Liebe Jennifer zu viel, die ihn verlässt und nach München flüchtet. Franks Verzweiflung ist der beste Anlass für Mephisto aufzutauchen und einen passenden Pakt anzubieten. Versöhnung mit Jennifer gegen Franks Seele. Gebeutelt von seiner misslichen Lage, fällt es Frank leicht, dem höllischen Vorschlag zuzustimmen. Um die abtrünnige Geliebte zurückzugewinnen, verwandelt sich Mephisto in die unterschiedlichsten prominenten Zeitgenossen, die sich an der Seite von Frank zeigen und dessen Qualitäten öffentlich - und vor allem für Jennifer gut hörbar - preisen. Der Plan scheint perfekt aufzugehen, würde nicht plötzlich Mephisto eine völlig neue Seite seiner Persönlichkeit enthüllen...
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