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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wirksamer Schutz vor blinder Euphorie, 10. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: 666 - Die Zahl des Tiers im Internet (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch im Sommer 2001 gelesen und war von der Sichtweise des Autors erst einmal richtiggehend erschüttert. Die meisten der technischen "Neuerungen" die mittlerweile fast jeder benützt (Handy, Computer, Internet, Chip-, Magnetkarten, etc.) sind zwar vordergründig sehr praktisch, können aber auch zu einem absoluten Kontrollinstrument werden. Man bekommt beim Lesen des Buches einen kritischeren Blick für Dinge die von der Industrie und der Politik immer von ihrer "Schokoladenseite" angepriesen werden, die aber auch leicht zu Kontrollinstrumenten werden können, die unsere Freiheiten immer weiter einschränken (aktuelles Beispiel die Diskussion über den Gesundheitspass). Außerdem finde ich es immer höchst interessant die Bibel aus anderen Blickwinkeln zu betrachten - die kirchliche Sichtweise kennt man ja schon zur Genüge. Das Buch kann und sollte eigentlich jeder lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Viel Interpretation und künstliche Herleitungen, 17. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: 666 - Die Zahl des Tiers im Internet (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, war aber bereits beim Anblick der Titelseite vorgewarnt, da ich bisher so einige dubiose Herleitungen der Zahl 666 gelesen hatte. Was mich bei diesem Buch abschreckt, sind all diese Interpretationen. Zum Beispiel, daß die Preise von PCs stark fallen würden (das Buch ist von 1999, damals waren PCs noch teurer), mit der Absicht, jedem einen PC erschwinglich machen zu wollen. Aber wie steht es mit der Möglichkeit, daß PCs einfach nur nützlich sind und die überwältigende Nachfrage am Markt sowie das Konkurrenzverhalten der Anbieter die Preise gesenkt hat? Noch ein Beispiel einer dem Buch förderlichen zurechtgerückten Interpretation: daß PC-Benutzer "anbetend" vor dem Rechner säßen. Auch wenn ich gläubig wäre (was ich nicht bin), würde ich meine Gebete sicher nicht zu einem Jesuskreuz auf meinem Bildschirm machen. Und meine Körperhaltung sieht auch nicht betend aus; die Hände sind nicht gefaltet sondern an der Maus und der Tastatur. Den PC benutze ich, um nützliche Dinge zu tun und um meine Hobbies voranzutreiben. Also bitte: vom Anbeten meines Rechners kann keine Rede sein. Dann der Strichcode: Bei der Behauptung, daß die längeren Linien dreimal die Ziffer 6 darstellen sollen, werden die Freiräume neben den Linien außer acht gelassen. Diese drei längeren Doppellinien haben lediglich etwas Ähnlichkeit mit dem Code der Ziffer 6, stimmen jedoch nicht überein. Der einzige halbwegs lobenswerte Punkt in diesem Buch ist die Beschreibung von Schutzmaßnahmen gegen Viren und andere Schädliche am PC, allerdings mit Ausnahme der Behauptung, daß der beste Schutz gegen Viren und Spionage ist, das Internet überhaupt nicht zu benutzen (das wäre ja die triviale Endlösung). Wer seinen PC odentlich schützen möchte, besorgt sich einschlägige Lektüre (PC-Magazine oder PC-Bücher) oder fragt einen guten PC-Freak-Bekannten. Aber bitte kein Buch aus der Verschwörungstheorie. Konstruktive Ratschläge zur Verbesserung der Welt, wie z.B. nicht gegen etwas zu kämpfen, sondern das Wünschenswerte zu fördern, sind in diesem Buch zu finden, jedoch leider nur zum kleinen Teil. Daher auch zwei Bewertungssterne statt nur einem. Wenn dieses Buch gelesen wird, empfehle ich, dies mit einem gesunden analytischen Verstand zu tun, um all die eigennützigen Behauptungen herauszusieben.
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33 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Paranoid!, 11. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 666 - Die Zahl des Tiers im Internet (Taschenbuch)
Frank Sunns Werk befasst sich in erster Linie mit den Schattenseiten der heutigen Technologie. Leider überwältigt er den Leser derart mit Stoff, der teilweise nicht zusammenhängen zu scheint, sodass man leicht verwirrt wird. Er "degradiert" den aufmerksamen Leser zu einer Art Schüler und spielt selbst Lehrer. Dabei versucht er, dem "Schüler" Stoff bis zur Erschöpfung in den Kopf zu hämmern. Ständige Wiederholungen und (meines Erachtens) weit hergeholte Theorien werden den aufgeschlossenen Leser bald nerven. Was auch auffällt ist, dass er die heutige Technik absolut negativ bewertet. Nirgends wird erwähnt, dass Technologie auch großen Nutzen bringt. Dadurch erscheint das Buch nicht gerade ausgewogen, alles erscheint so einseitig. Dadurch entsteht nicht unbedingt der Eindruck von glaubwürdigem Lesestoff. Sunn manipuliert den Leser: er erklärt selbst, dass der Mensch sich gegen die Manipulation wehren soll, doch schreibt er in einem Stil, wie er mir von Sekten bekannt ist (Wiederholung von "Fakten", Bearbeitung des Lesers durch persönliche Ansprache frei nach dem Motto: "Was die anderen bieten ist schlecht, doch das was ich habe, das ist deine Rettung!" Wer das Buch liest, wird mir mehr oder weniger zustimmen.) Er fragt den Leser des öfteren, ob dies alles denn nicht sowas von logisch sei und wertet dabei denjenigen Leser ab, der nicht zustimmt, mit Kommentaren wie "Ich hoffe, spätestens jetzt können sie mir nur noch zustimmen". Natürlich haben alle Dinge ihre Schattenseiten, nur wirklich naive Leute glauben, dass die Welt in Ordnung ist. Doch wie Sunn es beschreibt, ist nur die HEUTIGE Welt nicht in Ordnung, denn als das Christentum vorherrschte in Europa, da war der Mensch noch rein (so oder so ähnlich meint er es wohl...). Wenn man sich jedoch die Epochen der Weltgeschichte anschaut, ist die Welt nicht mehr in Ordnung, seit der Mensch die Erde bevölkert. Jeder sollte sich selbst ein Urteil über dieses Buch bilden. Natürlich enthält es viele recht interessante Anhaltspunkte, die der Autor jedoch nicht glaubwürdig analysiert. Ich persönlich Rate von diesem Buch ab! Herr Sunn scheint in seiner Jugend zu der naiven Sorte Mensch gehört zu haben und scheint dann wohl eine sehr herbe Enttäuschung erfahren zu haben. Anders ist die 180° Drehung, die er vom Software-Entwickler zum Autor dieses Werkes vollzogen hat, einfach nicht zu erklären. (Dies sind natürlich nur Mutmaßungen. Ich habe leider nichts über die Biografie Frank Sunns in Erfahrungen bringen können.) Jedem das seine...
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