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66/67 - Fairplay war gestern [Blu-ray]
 
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66/67 - Fairplay war gestern [Blu-ray]

Fabian Hinrichs , Christoph Bach , Carsten Ludwig , Jan Christoph Glaser    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Fabian Hinrichs, Christoph Bach, Melika Foroutan, Maxim Mehmet, Aurel Manthei
  • Regisseur(e): Carsten Ludwig, Jan Christoph Glaser
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 28. September 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 115 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003U9XQIG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.402 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Ich will noch irgendwas kaputt machen!" - "Irgendwas oder irgendwen?" Dieses Ritual läuft jetzt schon fast 15 Jahre in der Hooligan-Clique. Seit Teenagertagen ist es das feste Wochenend-Spektakel: Zum Spiel gehen - falls man kein Stadionverbot hat - und in der 3. Halbzeit den Gegnern ordentlich eins aufs Maul geben. Da können auch schon mal Knochen brechen. Fabian, Otto und der Rest der Truppe halten für Eintracht Braunschweig fest zusammen. Sie tragen sogar das Jahr, in dem die Eintracht deutscher Meister wurde, als Branding auf der Brust. Jetzt droht der Abstieg aus der 3. Liga. Der Tag des Entscheidungsspiels wird unerwartet auch zum Schicksalstag für die Zukunft der Clique.

Extras:
Making Of, Deleted Scenes, Carsten Ludwigs Zweitjahres-Film "Immer an der Wand lang", Der Eintracht-Song, Trailershow

Produktbeschreibungen

Für sechs junge Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, bildet der Fanclub des Fußballvereins Eintracht Braunschweig das Zentrum ihres Lebens und ihrer Freundschaft. 66/67 ist der Name ihres Clubs und das Jahr, in dem Eintracht Braunschweig Deutscher Meister wurde. Florian, Otto, Henning, Christian, Tamer und Mischa haben sich mit ihrem 66/67-Branding nicht nur heroisch das Versprechen gegeben bedingungslos, für einander einzustehen, sie zelebrieren nach Abpfiff der regulären Spielzeit auch den Spaß an der Gewalt in der dritten Halbzeit. Dabei gehen sie mit einer Radikalität vor, die keine Rücksicht auf Schmerzen zulässt.
Hinter dem Fan-Dasein steckt jedoch der tiefe Wunsch, eine Konstante im Leben zu finden, die unantastbar ist - ihre Freundschaft Nach und nach entdecken die Jungs jedoch, dass ihre individuellen Schwierigkeiten nicht mehr innerhalb der Gruppe zu lösen sind. Jeder der Protagonisten hat seine eigenen Probleme, die sich hauptsächlich außerhalb des Stadions befinden. Die Freunde müssen feststellen, dass nicht ihr Verein, sondern sie selbst vor ihren größten

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Blu-ray
Kicken und Kloppen als Lebensinhalt

Sie prügeln sich gerne mit anderen Hooligans, sie geben alles für ihren Verein. Und sonst? Kommt nicht viel Konstruktives heraus. Mit "66/67 - Fairplay war gestern" ist ein Kinofilm angelaufen, der auf angenehm unprätentiöse Weise zeigt, dass Gewalt keine Perspektive ist.

Die guten Tage der Braunschweiger Eintracht liegen lange zurück. In der Saison 1966/1967 wurde der Club aus Niedersachsen Deutscher Fußballmeister - zum ersten und bislang einzigen Mal. Paul Breitner spielte einst für Braunschweig, Torwart Bernd Franke avancierte dort zum Nationalspieler. Heute messen sich die "Blau-Gelben" in der Dritten Liga mit No-Names wie Sandhausen, Heidenheim oder Regensburg.

Den Niedergang hat auch Carsten Ludwig miterlebt. "Zwischen 1977 und 1988 hatte ich zwölf intensive Jahre als Eintracht-Fan", sagt Ludwig, der 1970 in Braunschweig geboren wurde. Zusammen mit Jan-Christoph Glaser, Jahrgang 1976, hat er den Film "66/67 - Fairplay war gestern" gedreht, der jüngst in den deutschen Kinos anlief. Es ist nach "Detroit" (2003) und "1. Mai - Helden bei der Arbeit" (2009) die dritte Zusammenarbeit der beiden.

In "66/67" (Drehbuch: Ludwig) geht es um sechs Freunde, Ende 20, Anfang 30. Ihr Leben wird bestimmt von Eintracht Braunschweig und Prügeleien mit gegnerischen Fans. Sie sind die letzten Überbleibsel einer ehemals großen Hooligan-Truppe. Die anderen führen inzwischen ein Leben ohne Kicken und Kloppen. Auch das Bündnis von Anführer Florian (Fabian Hinrichs), Christian (Christian Ahlers), Tamer (Fahri Ogün Yardim), Otto (Christoph Bach), Henning (Maxim Mehmet) und Mischa (Aurel Manthei) ist in Auflösung begriffen. Sie alle stehen zwischen Stillstand und Aufbruch, finden aber den Absprung nicht.

Außer Kontrolle im "Gewaltrausch"

Florian zum Beispiel hat sein Ingenieursdiplom längst in der Tasche, mag sich mit einem bürgerlichen Lebensstil aber nicht anfreunden. Otto verleugnet, schwul zu sein. Henning, ein Polizeibeamter, hasst seinen Job. Als ein verabredeter Battle mit Hooligans des verhassten Lokalrivalen Hannover 96 abgesagt wird, greifen die sechs Eintracht-Fanantiker ("Hurra, hurra, die Braunschweiger sind da!") aus Frust unbeteiligte Stadionbesucher an. Florian gerät bei dem "Gewaltrausch", so Co-Regisseur Glaser, außer Kontrolle und schlägt auf einen Flüchtenden ein, bis dieser sich nicht mehr bewegt. Auch Christian rastet völlig aus, er hat die Trennung von seiner Freundin nicht verwunden.

"Für mich ist Hooliganismus heute eine groteske und anachronistische Spielart des Aufbegehrens gegen Konformität und Mittelmäßigkeit", sagt Co-Regisseur Ludwig, "es ist ein Ausdruck von Hilflosigkeit, die mich bei überhöhter Betrachtung anrührt, im konkreten Fall aber anekelt." Ganz so weit geht Florians Freundin nicht. Sie sagt ihrem neben ihr im Bett liegenden Freund aber schon: "Ich habe nichts gegen dieses Gewaltding, weißt du. Jungs brauchen das vielleicht so mit 17." Und dann fügt sie lachend hinzu: "Aber mit 30?" Da wird Florian, der sonst gerne einen Spruch bringt, stumm.

Mischung von derben Kommentaren, Humor und Dramatik

"66/67", eine Co-Produktion mit Arte und dem ZDF für die Reihe "Das kleine Fernsehspiel", beginnt langsam, steigert sich jedoch mit jeder Minute. Dabei findet der Sieger in der Kategorie "Deutschsprachiger Spielfilm" auf dem diesjährigen internationalen Filmfestival in Zürich die richtige Mischung aus derben Kommentaren, Humor und Dramatik. "66/67" ist kein klassischer Hauerstreifen wie etwa "Undercover" (1995, Regie: Philip Davis), "The Football Factory" (2004, Regie: Nick Love) oder Lexi Alexanders "Hooligans" (2005, mit "Herr der Ringe"-Star Elijah Wood).

Vielmehr ist "66/67" ein Film über die Probleme junger Männer mit dem Erwachsenwerden und deren Zerrissenheit. Er zeigt den Zwiespalt auf, in dem sich radikale Fußballfans befinden. Sie haben sich einst Loyalität und Zusammenhalt geschworen, müssen aber erkennen, dass nicht ewig ihr Verein und die Gruppe an erster Stelle stehen können.

Dass manche Fußballfans noch immer Probleme damit haben, zu akzeptieren, dass "Gewalt keine Lösung ist", wie es Co-Regisseur Glaser formuliert, zeigte sich vor kurzem wieder einmal. Vor knapp zwei Wochen wurden Anhänger von Hannover 96 auf der Rückreise von einem Auswärtsspiel ihrer zweiten Mannschaft überfallen. Hooligans attackierten auf einem Bahnhof den Zug, es blieb zum Glück bei Sachschäden. Die Polizei konnte die Täter noch nicht ermitteln. Welchem Club die Angreifer sich verbunden fühlen steht hingegen fest: Eintracht Braunschweig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Leider muss ich feststellen, dass die Mehrzahl der bisherigen Rezensenten diesen Film nicht verstanden hat.
Der Film ist, insbesondere in der zweiten Hälfte, eine düstere eindringliche Psycho-Studie der Hauptprotagonisten, die weit über das eigentliche (oberflächliche) Thema hinausgeht.
Kein Film für die Massen, allerdings wertvoll und nichts für Fußballfans.
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TOP 30. Januar 2012
Von Rene
Format:DVD
guter film ,. gute handlung ,. übertrift zwar nicht hooligans 1 oder 2 aber man kann ihn auch öfter anschauen ....
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Die neuesten Kundenrezensionen
um gottes willen
Also ich stehe ja auf Hooliganfilme, aber das was dieser Film zeigt is Kindergarten.
Selten so einenschlechten Film gesehen. Ich muss und werde ihn nicht wieder sehen.
Vor 5 Monaten von Salza veröffentlicht
unglaublich
ich verstehe nicht wie man einen so schlechten film machen kann. war total enttäuscht da hätte man echt viel mehr draus machen können. nicht empfehlenswert !
Vor 6 Monaten von gerdasmus veröffentlicht
So ein miesen Film habe ich schon lange nicht mehr gesehen
Also so einen Film nur im geringsten mit einer Hooligan geschichte in verbindung zu bringen bzw. so zu betiteln ist eine Frechheit. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Robert veröffentlicht
Was.....ein.....Müll!!!
Ein Film der Hooliganismus in den Schmutz zieht. Als kindisch unreife und total dumme Männer die nichts anderes ausser prügeln im Kopf haben und am Ende zwischen Mord und... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Thomas F. veröffentlicht
Dramaturgisch im Abseits
Sicher liegt diesem Beitrag zur Reihe ZDF-Fernsehspiel eine schöne Idee zugrunde: einen Film zu machen über deutsche Fußballfanatiker. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Dr. M. veröffentlicht
Nicht zu empfehlen
Wir alle kennen grandiose Titel wie Football Factory oder the Firm,
wer etwas annährend gutes erwartet wird enttäuscht werden. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Livius veröffentlicht
geht so...
wer sich einen würdigen nachfolger von football factory erhofft, wird bitter enttäuscht.
ich war zu erst positiv davon angetan, dass es sich um einen film über... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von andi_o veröffentlicht
0 Sterne wären angebracht!
ein äußerst schrecklicher film mit wiedereinmal extrem eingebildeten deutschen schauspielern, die ihr gehampel als hohe schauspielkunst verstanden haben wollen. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Bud Bonanza veröffentlicht
Wo ist der Fußball?
Für mich war der Film eine große Enttäuschung. Als Fußballfan habe ich natürlich gehofft, dass sich der Film auch ein bisschen mit der Braunschweiger... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Soran veröffentlicht
Vom Unding einer Modewelle
Im Zuge einer Welle guter Filme über den Themenstrang der dritten Halbzeit muss ich bei 66/67 allerdings tunlichst vom Kauf abraten. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von bex bissel veröffentlicht
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