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617 Grad Celsius (ungekürzte Lesung) Audio-CD – Audiobook, CD


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Produktinformation

  • Audio CD: 1 Seiten
  • Verlag: RADIOROPA Hörbuch; Auflage: 1., Aufl. (2. Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3836802465
  • ISBN-13: 978-3836802468
  • Größe und/oder Gewicht: 13,2 x 13,2 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 814.263 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Horst Eckert, geboren 1959, lebt in Düsseldorf. Er gilt als "der wichtigste Vertreter des hartgesottenen Kriminalromans in Deutschland" (Ulrich Noller, WDR), "der seine Leser mit einer Sprache fesselt, wie sie hierzulande kaum ein anderer Krimiautor beherrscht: stimmig, rasant, illusionslos" (Martin Schöne, ZDF).

Homepage: www.horsteckert.de - Facebook: www.facebook.com/horsteckert

Eckert studierte Politikwissenschaft in Erlangen und Berlin. 15 Jahre lang arbeitete er als Fernsehjournalist (u.a. für "Tagesschau", "RTL-Nachtjournal"). 1995 erschien sein Krimidebüt "Annas Erbe" im Grafit-Verlag.

Sein aktueller Thriller "Schwarzer Schwan" (siehe auch Buchtrailer rechts unter "Videos") wurde als bester deutschsprachiger Kriminalroman des Jahres mit dem "Krimi-Blitz 2012", dem Publikumspreis der Krimi-Couch, ausgezeichnet.

Eckerts Romane sind ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt sowie mehrfach preisgekrönt (Marlowe für "Aufgeputscht", Friedrich-Glauser-Preis für "Die Zwillingsfalle"). Der "Deutschlandfunk" bezeichnet sie als "im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit".

Horst Eckert schreibt auch Kurzgeschichten (im Kindle-Shop für das E-Book: "Crime Stories 1-5") und gibt Workshops für angehende Autoren.


Produktbeschreibungen

Amazon.de

Der deutschsprachige Kriminalroman hat es nicht leicht: Entweder gilt er als zu bieder, oder die Verbrechen, die er schildert, werden in diesem Land selten für möglich gehalten. Genau solche Vorurteile bricht Horst Eckert mit seinem Roman 617 Grad Celsius auf:

Die junge Düsseldorfer Kripobeamtin Anna Winkler stammt aus einer angesehenen Familie und wohl situierten Verhältnissen. Ihr Vater ist ehemaliger Polizist und Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen, ihr Onkel gar Ministerpräsident des Landes. Anna befindet sich seit einiger Zeit in einer tiefen Existenzkrise. Vor mehr als einem Jahr brachte der brutale Mord an dem jungen Maler Daniel, der wie ein Bruder für sie war, ihre Welt ins Wanken. Zwar trug sie zur Verurteilung des mutmaßlichen Täters bei, entzog sich der persönlichen Katastrophe aber durch einen Auslandseinsatz in Bosnien. Erst als ihr genauso geliebter wie übermächtiger Vater kurze Zeit später einen Herzanfall erleidet, kehrt sie abrupt aus Bosnien zurück.

Kaum angekommen und wieder im Polizeidienst wird Anna zu der Untersuchung einer Gasexplosion hinzugezogen, bei der mehrere Menschen ums Leben gekommen sind. Bald wird klar, dass die Explosion in einem leer stehenden Wohnhaus nur arrangiert wurde, um den Mord an einem angesehenen Kunstprofessor zu vertuschen. Während den Ermittlungen stößt sie auf überraschende Zusammenhänge mit dem ominösen Selbstmord eines erfolgreichen Musikers vor mehr als zwei Jahrzehnten. Weitaus schlimmer sind für sie allerdings die Erkenntnisse, dass es Zusammenhänge zwischen den drei Todesfällen geben muss; Zusammenhänge, die nicht nur auf dunkle Punkte in der Polizeivergangenheit ihres Vaters, sondern auch auf weitere ungeklärte Fragen ihrer Familiengeschichte hinweisen ...

Horst Eckerts insgesamt achter Roman um sein Düsseldorfer Polizeidezernat ist mehr als nur ein routiniert geschriebener Polizeiroman. In Rückblenden, die bis in die 70er Jahre zurückreichen, erzählt Eckert auf fast lakonische Weise den moralischen Zustand einer Gesellschaft anhand einer genauso bitteren wie beispielhaften Familiengeschichte. Bezeichnet 617 Grad Celsius ursprünglich den Punkt, an dem sich Erdgas entzündet, so umschreibt der Titel hier vielmehr bildlich den Siedepunkt einer Gesellschaft und ihren drohenden Zerfall.

Hier nun angesichts der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation in Nordrhein-Westfalen, das in den letzten Jahren von Korruption und Bestechungsskandalen erschüttert wurde, einen Schlüsselroman herauslesen zu wollen, ist überflüssig. Horst Eckert zeichnet durch den Leidensweg seiner starken Heldin Anna Winkler ein genauso menschliches Porträt der persönlichen Wahrheitsfindung wie auch ein Sittengemälde politischer Korruption, deren Hintermänner mit großer Selbstverständlichkeit Existenzen zerstören und zur Not auch über Leichen gehen. --Christian Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Horst Eckert wurde 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren. Aufgewachsen in der nordostbayrischen Provinz. Studium in Erlangen und Berlin (Diplompolitologe). Er lebt als Autor in Düsseldorf. Von Horst Eckert sind bisher neun Kriminalromane erschienen. Für "Aufgeputscht" erhielt er von der Raymond- Chandler-Gesellschaft den »Marlowe« für den besten deutschsprachigen Kriminalroman des Jahres 1997. Für »Die Zwillingsfalle« wurde Eckert mit dem »Friedrich-Glauser-Preis« ausgezeichnet. Seine Bücher sind ins Niederländische, Tschechische und Französische übersetzt worden

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel Biester am 12. März 2006
Format: Taschenbuch
Nach ihrem einjährigen EU-Auslandseinsatz im Kosovo kehrt die junge Kriminalbeamtin Anna Winkler zurück ins KK11-Morddezernat Düsseldorf, wo sie bereits am nächsten Tag mit einer kuriosen Gasexplosion in der Innenstadt willkommen geheißen wird.
Was zunächst wie ein Unfall aussieht entpuppt sich jedoch schnell als ein gezielter Mordanschlag. Doch ehe die Ermittlungen ihren richtigen Schub bekommen, werden plötzlich verjährte Delikte neu aufgerollt.
Die Festnahme eines Rockstars und sein Selbstmord vor zwanzig Jahren, der bestialische Mord an einem bekannten Maler, der nicht nur als aufsteigender Stern in Szenekreisen galt, sondern auch zu Annas engem Freundeskreis zählte. Die Verknüpfungen der Taten lassen dubiose Vermutungen aufkommen. Was haben die Morde mit Annas Vater, dem Landtagsabgeordneten und ihrem Onkel, dem Ministerpräsidenten von NRW auf sich? Und vor allem; wer ist für den neuerlichen Brand einer Wohnung zuständig, in der jener Kunstprofessor lebte, der kürzlich unter den Trümmern des explodierten Hauses in der Innenstadt gefunden wurde?
"Wenn Hitchcock Deutscher wäre, hieße er vermutlich Horst Eckert. In einer modernen Variante natürlich: Eckert spielt mit unseren Nerven und dies mit den Mitteln des 21. Jahrhunderts."
(Goethe-Institut)
Dass Eckert förmlich mit unseren Nerven spielt und mit Hitchcock auf eine Stufe gestellt wird, mag nicht unbedingt hundertprozentig auf Eckerts Krimi zutreffen.
Ein spannender Krimi zwar, der jedoch wider Erwarten nicht immer aus der Reserve lockt. Lange und teils verwirrende Fäden, die einfach gekappt und unbehandelt bleiben werden hie und da wieder vertuscht und vergessen, wenn die eigentliche Story ihre weiteren Wege geht. Objektiv betrachtet an einigen Stellen ganz spannend, wenn auch vorhersehbar. Andernfalls zum Schluss hin arbeitend eher eintönig und nicht gerade im Stil Hitchcocks.
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Format: Taschenbuch
Der Krimi von Horst Eckert entpuppt sich als routiniert geschriebener Polizeiroman, welcher in Düsseldorf spielt und mit Rückblenden in die 70er Jahre gespickt ist. Er beleuchtet das Umfeld von Nordrhein-Westfalen mit Machenschaften im Landtag und korrupten Politikern.
Die Kripobeamtin Anna Winkler wird zur Untersuchung einer Gasexplosion hinzugezogen, bei der mehrere Menschen ums Leben gekommen sind. Ziemlich schnell wird klar, daß die Explosion nur arrangiert wurde, um einen Mord zu vertuschen. Desweiteren rollt Anna nach Jahren einen bestialisch verübten Mordfall an dem befreundeten Künstler Daniel Lohnse erneut auf, da sie nach wie vor daran zweifelt, den richtigen Täter hinter Gitter gebracht zu haben. Schnell stößt sie auf die Zusammenhänge zwischen den Todesfällen und gerät immer tiefer in einen Sumpf aus Kriminalität und politischen Seilschaften. Auch ungeklärte Fragen ihrer eigenen Vergangenheit und dunkle Punkte innerhalb ihrer Familie kommen an die Oberfläche.
"617 Grad Celsius" war mein erster Krimi eines deutschen Autors, der durchaus gute Unterhaltung bietet. Die Auflösung der Morde enthält überraschende Wendungen und in der Geschichte kommt Ungeahntes zum Vorschein. Obwohl das Buch spannend war, konnte es mich nicht richtig fesseln; vielmehr erscheint mir der Krimi von Horst Eckert wie eine geschriebene Version des Fernsehkrimis TATORT.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kundenrezensionen TOP 1000 REZENSENT am 13. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Es wurde schon sehr viel zum Inhalt gesagt, darum auch diesmal nur meine unmaßgebliche Endmeinung zu diesem Roman:

Psychologisch sehr dicht und sehr spannend erzählt ist dieser achte Roman von Horst Eckert ein Genuss für jeden Krimifreund, selbst wenn er normalerweise Düsseldorf nicht mag.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 29. Juli 2005
Format: Taschenbuch
Die junge Kommissarin Anna Winkler kehrt vorzeitig aus einem Bosnien-Einsatz zurück, weil ihr Vater, ein Landtagsabgeordneter, mit einem Herzinfarkt in der Klinik liegt. An ihrem ersten Arbeitstag fliegt in Düsseldorfs Innenstadt ein Wohnhaus in die Luft. Tote werden geborgen, Anna muss ermitteln. Dabei stößt sie auf einen alten Fall, den sie gelöst zu haben glaubte. Und auf den Namen ihres Vaters, um den sie sich Sorgen macht, sowie auf den ihres Onkels Uwe Strom, der als Ministerpräsident mitten im Wahlkampf steckt. "617 Grad Celsius" ist wirklich ein heißer Roman, vielleicht sogar Eckerts bislang bester. Nicht ganz so blutig, dafür poltischer. Drei Fälle auf drei Zeitebenen geschickt verwoben. Und einfühlsam aus dem Blickwinkel einer weiblichen Hauptfigur erzählt. Am Ende mit einer Portion Tragik, die mir noch lange nahe ging. Der intelligenteste und spannendste Krimi, den ich in den letzten Monaten gelesen habe.
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Format: Taschenbuch
Ein sehr komplexer Kriminalroman, der auf drei Zeitebenen, 1976, 2003 und 2005 (Gegenwart), spielt.
Von der Künstler-, Homo-, Drogenszene über Politik-, Polizeimachenschaften und verworrenen Familienverhältnissen, Mord, Korruption usw. spielt der Roman im Taschenbuchformat im Mai 2005 in Düsseldorf.
Mir hat das Lokalkolorit sehr gut gefallen, brauche" ich doch ab und zu einen Roman, der in heimischen Gefilden spielt und von einem deutschen Autor geschrieben wurde.
Trotz der verschiedenen Zeitebenen, die das Ganze noch komplexer erscheinen lassen, kommt man sehr gut ins Geschehen und kann auch gut zwischen den Zeiten springen".

Der Roman ist sehr flüssig und auch erklärend, z. B. wie kommt der Titel zustande, geschrieben.
Während der letzten beiden Teilabschnitte konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen! Es hat sich eine Dramatik und Schnelligkeit entwickelt, die sich immer weiter bis zum Showdown gesteigert hat!
Die Auflösung der verworrenen Verhältnisse beinhaltet auch einen gewissen Aha-Effekt. Zufrieden und ohne offene Fragen konnte ich das Buch zuklappen.
Für mich steht fest, dass ich die weiteren Nachfolgeromane von Horst Eckert auf jeden Fall haben und lesen muss!

Ich gebe dem Buch fünf von fünf Sternen!
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