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Kundenrezensionen

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am 12. März 2006
Nach ihrem einjährigen EU-Auslandseinsatz im Kosovo kehrt die junge Kriminalbeamtin Anna Winkler zurück ins KK11-Morddezernat Düsseldorf, wo sie bereits am nächsten Tag mit einer kuriosen Gasexplosion in der Innenstadt willkommen geheißen wird.
Was zunächst wie ein Unfall aussieht entpuppt sich jedoch schnell als ein gezielter Mordanschlag. Doch ehe die Ermittlungen ihren richtigen Schub bekommen, werden plötzlich verjährte Delikte neu aufgerollt.
Die Festnahme eines Rockstars und sein Selbstmord vor zwanzig Jahren, der bestialische Mord an einem bekannten Maler, der nicht nur als aufsteigender Stern in Szenekreisen galt, sondern auch zu Annas engem Freundeskreis zählte. Die Verknüpfungen der Taten lassen dubiose Vermutungen aufkommen. Was haben die Morde mit Annas Vater, dem Landtagsabgeordneten und ihrem Onkel, dem Ministerpräsidenten von NRW auf sich? Und vor allem; wer ist für den neuerlichen Brand einer Wohnung zuständig, in der jener Kunstprofessor lebte, der kürzlich unter den Trümmern des explodierten Hauses in der Innenstadt gefunden wurde?
"Wenn Hitchcock Deutscher wäre, hieße er vermutlich Horst Eckert. In einer modernen Variante natürlich: Eckert spielt mit unseren Nerven und dies mit den Mitteln des 21. Jahrhunderts."
(Goethe-Institut)
Dass Eckert förmlich mit unseren Nerven spielt und mit Hitchcock auf eine Stufe gestellt wird, mag nicht unbedingt hundertprozentig auf Eckerts Krimi zutreffen.
Ein spannender Krimi zwar, der jedoch wider Erwarten nicht immer aus der Reserve lockt. Lange und teils verwirrende Fäden, die einfach gekappt und unbehandelt bleiben werden hie und da wieder vertuscht und vergessen, wenn die eigentliche Story ihre weiteren Wege geht. Objektiv betrachtet an einigen Stellen ganz spannend, wenn auch vorhersehbar. Andernfalls zum Schluss hin arbeitend eher eintönig und nicht gerade im Stil Hitchcocks.
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am 5. Mai 2005
Als leidenschaftliche Krimi-Leserin und erklärte Eckert-Fan-Frau bin ich doch enttäuscht. Große Ankündigung ("sein bestes Werk"), kleines Ergebnis. Ein Krimi, der an reale Ergebnisse angelehnt ist (u. a. Explosion in Mehrfamilienhaus in Düsseldorf), insgesamt aber blass und spannungsarm bleibt. Hölzerne Charaktere, die zudem wenig glaubwürdig wirken. Und dann noch die bösen Politiker (bis zum Ministerpräsidenten), die natürlich alle Dreck am Stecken haben (die Idee, anläßlich des NRW-Wahlkampfes Leser zu fangen, ist pfiffig, aber leider viel zu plump geraten). Noch mehr Klischees gefällig? Dann lesen!
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am 29. Juli 2005
Die junge Kommissarin Anna Winkler kehrt vorzeitig aus einem Bosnien-Einsatz zurück, weil ihr Vater, ein Landtagsabgeordneter, mit einem Herzinfarkt in der Klinik liegt. An ihrem ersten Arbeitstag fliegt in Düsseldorfs Innenstadt ein Wohnhaus in die Luft. Tote werden geborgen, Anna muss ermitteln. Dabei stößt sie auf einen alten Fall, den sie gelöst zu haben glaubte. Und auf den Namen ihres Vaters, um den sie sich Sorgen macht, sowie auf den ihres Onkels Uwe Strom, der als Ministerpräsident mitten im Wahlkampf steckt. "617 Grad Celsius" ist wirklich ein heißer Roman, vielleicht sogar Eckerts bislang bester. Nicht ganz so blutig, dafür poltischer. Drei Fälle auf drei Zeitebenen geschickt verwoben. Und einfühlsam aus dem Blickwinkel einer weiblichen Hauptfigur erzählt. Am Ende mit einer Portion Tragik, die mir noch lange nahe ging. Der intelligenteste und spannendste Krimi, den ich in den letzten Monaten gelesen habe.
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am 30. Mai 2013
So wünsche ich mir einen Krimi. Eine gut erzählte verwobene Geschichte mit spannender Handlung und nachvollziehbaren Motiven, ohne dass Spannung durch Splatter ersetzt werden muss. Mehr gibt's dazu nicht zu sagen. Höchstens, dass dieser Autor auch als Sprecher seine Sache recht gut macht. Was bei anderen Autoren oft im Desaster endete.
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Es wurde schon sehr viel zum Inhalt gesagt, darum auch diesmal nur meine unmaßgebliche Endmeinung zu diesem Roman:

Psychologisch sehr dicht und sehr spannend erzählt ist dieser achte Roman von Horst Eckert ein Genuss für jeden Krimifreund, selbst wenn er normalerweise Düsseldorf nicht mag.
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am 29. Juli 2009
Ein sehr komplexer Kriminalroman, der auf drei Zeitebenen, 1976, 2003 und 2005 (Gegenwart), spielt.
Von der Künstler-, Homo-, Drogenszene über Politik-, Polizeimachenschaften und verworrenen Familienverhältnissen, Mord, Korruption usw. spielt der Roman im Taschenbuchformat im Mai 2005 in Düsseldorf.
Mir hat das Lokalkolorit sehr gut gefallen, brauche" ich doch ab und zu einen Roman, der in heimischen Gefilden spielt und von einem deutschen Autor geschrieben wurde.
Trotz der verschiedenen Zeitebenen, die das Ganze noch komplexer erscheinen lassen, kommt man sehr gut ins Geschehen und kann auch gut zwischen den Zeiten springen".

Der Roman ist sehr flüssig und auch erklärend, z. B. wie kommt der Titel zustande, geschrieben.
Während der letzten beiden Teilabschnitte konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen! Es hat sich eine Dramatik und Schnelligkeit entwickelt, die sich immer weiter bis zum Showdown gesteigert hat!
Die Auflösung der verworrenen Verhältnisse beinhaltet auch einen gewissen Aha-Effekt. Zufrieden und ohne offene Fragen konnte ich das Buch zuklappen.
Für mich steht fest, dass ich die weiteren Nachfolgeromane von Horst Eckert auf jeden Fall haben und lesen muss!

Ich gebe dem Buch fünf von fünf Sternen!
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am 28. Juli 2005
Der Krimi von Horst Eckert entpuppt sich als routiniert geschriebener Polizeiroman, welcher in Düsseldorf spielt und mit Rückblenden in die 70er Jahre gespickt ist. Er beleuchtet das Umfeld von Nordrhein-Westfalen mit Machenschaften im Landtag und korrupten Politikern.
Die Kripobeamtin Anna Winkler wird zur Untersuchung einer Gasexplosion hinzugezogen, bei der mehrere Menschen ums Leben gekommen sind. Ziemlich schnell wird klar, daß die Explosion nur arrangiert wurde, um einen Mord zu vertuschen. Desweiteren rollt Anna nach Jahren einen bestialisch verübten Mordfall an dem befreundeten Künstler Daniel Lohnse erneut auf, da sie nach wie vor daran zweifelt, den richtigen Täter hinter Gitter gebracht zu haben. Schnell stößt sie auf die Zusammenhänge zwischen den Todesfällen und gerät immer tiefer in einen Sumpf aus Kriminalität und politischen Seilschaften. Auch ungeklärte Fragen ihrer eigenen Vergangenheit und dunkle Punkte innerhalb ihrer Familie kommen an die Oberfläche.
"617 Grad Celsius" war mein erster Krimi eines deutschen Autors, der durchaus gute Unterhaltung bietet. Die Auflösung der Morde enthält überraschende Wendungen und in der Geschichte kommt Ungeahntes zum Vorschein. Obwohl das Buch spannend war, konnte es mich nicht richtig fesseln; vielmehr erscheint mir der Krimi von Horst Eckert wie eine geschriebene Version des Fernsehkrimis TATORT.
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am 3. Mai 2005
wie es gekocht wird, auch nicht der neue "Eckert", den ich mit großer Spannung erwartet hatte und der mich dann doch etwas enttäuscht hat. "617 Grad Celsius" kann nicht mit seinen besten Krimis ("Finstere Seelen", "Ausgezählt" und "Aufgeputscht") mithalten. Horst Eckert ist immer noch der beste deutsche "James Ellroy" Ableger. Hat er jedoch in früheren Büchern ganze Handlungsstränge von Ellroy abgekupfert und trotzdem (oder gerade deshalb) atemberaubende Bücher geschrieben, so ist ihm diesmal ein eigenständiger und spannender Krimi gelungen, der aber, wie bereits erwähnt, nicht an seine eigenen Spitzenleistungen heranreicht. Trotzdem empfehlenswert.
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Der neue Krimi von Horst Eckert hat uns sehr gut gefallen, nicht nur weil er einen Plot besitzt, der aktuelle politische Vorgänge listig in die Handlung mit einbezieht (Tipp: Buch vor! dem 20. Mai lesen). Eckert wird auch sprachlich immer besser, ohne dass sein neues Buch den Charme eines "Hard-Boiled-Krimi's" verliert. Die Typen und Charaktere seines Romans sind authentisch, die Morde knackig und die Auflösung erfolgt mit überraschender Wendung auf dem Höhepunkt der Spannung. Beste Krimiunterhaltung! Schön auch die intime Schilderung des NRW-SPD-Filzes........
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am 9. April 2005
617 Grad Celsius ist irgendwie anders als die ersten sieben Krimis von Eckert. Vertraute Namen, der vertraute Düsseldorfer Polizeiapparat. Und doch ist dieses Buch noch besser, noch subtiler , noch spannender und - noch politischer. Tief hinab in die Seilschaften der hohen Politik in NRW, verstrickt mit den Niederungen der Kriminalität, Spannung pur. Morgens um halb drei habe ich die letzte Seite umgeblättert. Was könnte einen Krimi besser empfehlen als schlaflose Nächte. Ein super Buch.
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