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6:66 - Satan's Child

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  • Audio CD (1. November 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Nucl.Blast (Warner)
  • ASIN: B000031WEM
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Five Finger Crawl
  2. Belly Of The Beast
  3. Lilin
  4. Unspeakable
  5. Cult Without A Name
  6. East Indian Devil (Kali's Song)
  7. Firemass
  8. Cold Eternal
  9. Satan's Child
  10. Into The Mouth Of Abandonement
  11. Apokalips
  12. 13


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Format: Audio CD
Nach intensivem Genuss der ersten vier Danzig Kult Alben gierte ich nach einer weiteren Dröhnung dieser alles in den düsteren Schatten stellenden Gitarrenmusik. Wohl wissend, dass diese Scheibe nicht mehr viel mit dem "alten" Danzig gemein haben soll und den "Blackacidevil" Ausrutscher ignorierend, hörte ich vor dem Kauf erstmal in den "neuen" Danzig rein. Etwas zögerlich entschied ich mich dann dem Silberling eine Chance zu geben und räumte ihm einen Platz auf Bewährung in meiner Musiksammlung ein.

Beim ersten Durchlauf wollte die Scheibe noch nicht so recht zünden. Zu eintönig, zu facettenarm hörte sich das alles an. Überlagertes Gitarrengewitter, ein durch den Stimmenverzerrer gejagter Gesang...die natürliche Erwartungshaltung an ein Danzig Album wurde einfach nicht befriedigt.

Erst im dritten Anlauf hat mich das Höllenfeuer dieser Symbiose aus Industrial und Doom, präsentiert im straighten Metal Gewand mit Rock Anleihen gepackt. Es hat halt einfach Zeit gebraucht, diesen Stilbruch zu guten alten Tagen zu verarbeiten. Die verzerrte Stimme passt einfach besser zum neuen Stil, ein analoges Glenn Danzig Wolfsgeheule (so genial es auch sein mag) wäre in der rauen, doomigen Atmosphäre fehl am Platz. Und der Facettenreichtum der gesamten musikalischen Darbietung zeigt sich erst im Detail (bei mir hat's eben drei Versuche gebraucht).

Klar ist auch, dass jemand der rein gar nichts mit Industrial/Doom Klängen anzufangen weiß, nie mit diesem Album auf einen Nenner kommen wird. Trotzdem meine ich hier klar das Danzig Stigma zu erkennen, nur eben in neuem Gewand. Viele der Songs hätte man vielleicht auch in alter Manier einspielen können.
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Format: Audio CD
Seien wir mal ehrlich, Danzig KANN einfach gar keine schlechte CD machen!!! Damit man mich nicht falsch versteht, auch ich liebe den Stil der ersten 4 Alben über Alles, dass heisst aber nicht, dass mir der "Neue" Danzig nicht mehr zusagt!!! Diese Cd verent typisches Düstersongrwriting mit Gänsehautgarantie und modernere Härte, ein Aspekt, der Danzig gut zu Gesicht steht!!! Das einzige Problem, über das man als Fan aber hinwegsehen können müsste, ist der teilweise mit merkwürdigen Effekten verfremdete Gesang, der manchmal schief wirken mag, aber bei genauem Hinhören die selben Qualitäten wie eh und je aufweisst!!!
Fazit: Kein Rockfan darf sich Lieder wie "Cold Eternal", "Apokalips", "Thirteen" oder "Lilin" entgehen lassen. Danzig-Fans haben das Album eh im Schrank!!! :-)
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Von Ein Kunde am 26. März 2001
Format: Audio CD
Bei mindestens neun der neuen Songs kann man sagen, dass sie durchaus gelungen sind. Den objektiven Betrachter/Hörer, der zuvor möglicherweise noch kein Danzig-Album gehört hat, kann diese interessante CD durchaus beeindrucken, zumal es sich hierbei um eine konsequente Weiterentwicklung der Band handelt, die mit der alten Besetzung der ersten vier Alben wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre. Der Großteil der Stücke ist angenehm brachial, laut, doomig - wobei die düstere Atmosphäre auch durch die Texte zustande kommt, die von fernen Dimensionen und seelischen, höllischen Abgründen handeln. Andere Stücke sind wiederum ruhiger, sogar sanft (keine Angst, nur eines). Eine Symbiose von heftigen Riffs und hypnotischer Ruhe und somit eine Kontrastbildung geschieht bei "Into The Mouth Of Abandonment". Dieses Stück ist damit eines der interessantesten, obgleich ich als Anspieltipps die härteren Songs wie "Five Finger Crawl" und "Belly Of The Beast" empfehlen würde.
Insgesamt kann man auf dem Album eine Entwicklung von harter Düsternis am Anfang über ein ruhiges, verzweiflungsgeschwängertes Tal in der Mitte bis zu einem wutentbrannten Aufbäumen ab Track 9 erkennen, bis es nach der Apokalypse im Midtempo ausklingt. Fazit:Dieses Album ist symptomatisch für sein Erscheinungsdatum, das von Endzeitstimmung durchdrungene Ende des Jahres 1999, und kann als angenehm beklemmendes Werk genossen werden, solange man nicht zu sehr einen alten Danzig erwartet.
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Format: Audio CD
3 Jahre nach dem Ober-Eimer-Möchtergern-Industrial-Flop-Album "BlackAcidDevil" und seinem postwendenden Abtauchen aus der Öffentlichkeit tauchte Glen Danzig mit einem immernoch industriell geprägten, aber eindeutigem Metal-Album, wieder auf. Wie ist es? Düster und hart, mehr noch, als die Vorgänger. Es beginnt äusserst fetzig: die Opener Five Finger Crawl und Belly Of The Beast sind Rocker der Güteklasse A. Danach folgenden weitere Stücke, denen man sich etwas intensiver widmen muss, und die nicht sofort ins Ohr gehen. Danzig klingt hier wieder einmal anders, als auf seinen 5 Vorgänger-Alben. Was hier gespielt wird, ist eine düstere Verquickung aus Industrial- und Doom-Metal, mit ungewohnt schweren Gitarren. Die Songs sind durchweg nicht besser, oder schlechter, als die auf den Vorgängern. Aber dennoch stimmt einen der grösste Kritikpunkt traurig: Evil Elvis ist heiser. Glen Danzig's einstmals charismatische Stimme ist einem unerwarteten, zweiten Stimmbruch zum Opfer gefallen, und wo er mal klang, wie die Reinkarnation von Jim Morrison mit ordentlich Knieses im Mastdarm, klingt er jetzt wie ein erkälteter Kehlkopfkrebs-Patient. Er gibt sich zwar Mühe und versucht zu heulen, wie in alten Tagen, jedoch kommt grösstenteils nur noch Geknödel und Geröchel bei dem Ganzen heraus. Schon bei Danzig 4 erregte der schwächere Gesang Besorgnis, doch nun ist es wohl Gewiss, dass die Mutation von Evil Elvis zum heiseren Knödelbaron damals bereits began. Schade: das, was Danzig schon zu Misfits-Zeiten ausmachte, war eben diese charismatische Stimme.
Dennoch ist das Songmaterial hier gut. Die beiden Opener, Thirteen, und die beiden Headbanger Unspeakable und Satans Child rocken gehörig.
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