Also, um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, was an dieser aus insgesamt acht Filmen bestehenden Reihe 'After Dark Originals' so innovativ und aufregend sein soll!
51 ist mein zweiter Versuch (nach Prowl), hinter dieses Geheimnis zu kommen - aber was genau bekommt man hier zu sehen?
Zur Story:
Ein kleine Gruppe Journalisten wird von der Regierung auf das Gelände des geheimnisumwitterten Area 51 eingeladen. Nicht um, wie man jetzt vermuten könnte, über Aliens zu berichten - nein, es geht eigentlich darum, vermeintliche neue Superwaffen vorzustellen und die angereiste Journaille für die eigenen Werbungszwecke einzuspannen. Das Militär auf dem Stützpunkt ist gewillt, den Besuchern eine komplette Ebene des Baus zu zeigen, will aber die anderen fünf, die es noch gibt, verschweigen - aus gutem Grund, wie sich zeigt, denn es gibt dort tatsächlich Außerirdische und die sind mehrheitlich eher als unfreundlich zu bezeichnen, wie man im Laufe des Films sieht.
Zum Look des Films:
Billige Studiokulissen im 80er Jahre Look: hier ein bißchen Labor, mit Kolben, Pipetten und jeder Menge bunter Flüssigkeiten, um den Anschein von Wissenschaftlichkeit zu geben, da ein bißchen Militärgelände mit ein paar Fahrzeugen, das war's auch schon - Ortswechsel sind themenbedingt auch nicht zu erwarten.
Starre, langweilige Kamerapositionen, die somit auch nicht den Eindruck von Action vermitteln. Der ganze Film wirkt eher wie eine unterfinanzierte TV-Produktion statt wie ein Kinofilm.
Die Monster (vor allem 'Lady Death', ein billiger Alien-Abklatsch) sind so furchteinflössend wie Karnevalskostüme auf einer Faschingsfeier der örtlichen Stadtsparkasse und erschrecken, falls überhaupt, höchstens Kinder im Vorschulalter, unglaublich schlecht! Komplett lächerlich wurde es bei diesem kleinen Wicht mit den telekinetischen Fähigkeiten - wenn man nur eine Maske hinbekommt, die aussieht wie E.T. nach seinem ersten Schlaganfall, dann sollte man es wirklich lassen!
Zu den Schauspielern:
Neben diversen No-Names finden sich zur zwei bekanntere Namen: der seit Tron immer noch vom Ruhm seiner Vergangenheit zehrende Bruce Boxleitner, Dauergast bei vielen (meist schlechten) Filmen der B- und C-Kategorie, sowie Jason London ("Jason und der Kampf um das Goldene Vlies").
Teilweise nur als Kanonenfutter gedacht, sind die Nebendarsteller Gesichter, die man größtenteils vor Ende des Films schon wieder vergessen hat.
Fazit:
Vieles an dem Film erscheint unfreiwillig komisch (z.B. die Mimik der [meist] schlechten Schauspieler), dadurch wirkt er insgesamt eher bemitleidenswert. Von der Qualität her ist der Film eher unter Durchschnitt als Durchschnitt. Wenn man die Wahl hat, entweder ein gutes Buch zu lesen oder sich diesen Film anzusehen - ich würde in jedem Fall zum Buch raten. ^^