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Cryostasis  (Uncut)
 
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Cryostasis (Uncut)

von 505 Games
Windows Vista  Unbekannt
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Windows Vista
  • USK-Einstufung: Unbekannt
  • Medium: DVD-ROM
  • Sprache: Englisch, Englisch, Englisch
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Produktinformation

  • ASIN: B001CSPU68
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,5 x 1,4 cm ; 141 g
  • Erscheinungsdatum: 6. März 2009
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.657 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Seit mehreren Jahren ist der Nuklear-Eisbrecher "North Wind" im arktischen Eis gefangen und niemand weiß genau, was in den letzten Stunden an Bord passiert ist. Deswegen wird Alexander Nesterov von der russischen Nordpol-Station 21 im Jahr 1968 zum eisigen Grab des Schiffes geschickt und soll dort herausfinden, was auf dort vorgegangen und mit der Besatzung passiert ist...

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fun:   
Ich war zunächst auf das Spiel anhand eines Tests auf einer Videospielseite aufmerksam geworden und hatte mir anschließend ein Video dazu auf IGN angeguckt. Danach war mir bereits klar, daß die Meinung des Redakteurs unhaltbar war. Zudem war das Spiel ausgesprochen billig und kostet nur etwa die Hälfte von dem, was neue Spiele zu kosten pflegen.
Doch nun zum Spiel selbst:
Die Story ist schonmal außergewöhnlich: Sie sind mit ihrem Schlitten in der Arktis unterwegs und stürzen eine Gletscherspalte herunter. Sie schaffen es so gerade noch, in den Eisbrecher, der unmittelbar vor ihnen aufragt.
Grafik: Die Spielegrafik ist meiner Meinung nach absolut auf dem neusten Stand, bis zu Shader-Modell 4.0 kann man die Qualität in den Einstellungen vornehmen. Dementsprechend befinden sich dann auch Eisschichten auf den Wänden und auf dem Boden, die jedes Licht der Taschenlampe originalgetreu wiedergeben, in der Luft tanzen kleine Eiskristalle. Anhand von Flashbacks wird dem Spieler immer wieder die Handlung, was sich auf dem Spiel zugetragen hat, innerhalb der Spielegrafik verdeutlicht, meiner Meinung sehr gut gemacht.
Zwischendurch kommen Sie an Stellen, an denen Arbeiter gestorben sind. An dieser Stelle können Sie in die jeweilige Situation per rechtem Mausklick reinfahren und die Situation so deichseln, daß der Arbeiter überlebt, gleichzeitig haben Sie, wenn Sie wieder zurück in der Gegenwart sind, das Level so verändert, daß es weiter gehen kann.
Lediglich die Atmosphäre des Spiels ist von den Redakeuren korrekt eingestuft worden, die ist nämlich der absolute Hammer. Was Bioshock nicht vermocht hat, das große Vorbild System Shock 2 jedoch mit Bravour hinbekam: Sie fühlen sich allein auf weiter Flur, um Sie herum nichts als Kälte, Einsamkeit und Monster. Zudem müssen Sie mit den Monstern häufig "auf Tuchfühlung" gehen, denn Sie besitzen meistens nur Schlagwaffen, wobei die Axt noch am effektivsten ist. Munition für die Schußwaffen finden Sie kaum und das ist auch gut so, denn sonst würde man sich nur noch den Weg freischießen und eine gehörige Portion Gänsehaut wäre dahin.
Für mich ist dieses Spiel ein absolutes Highlight des Jahres 2009. Warum? Weil ich es ehrlich gesagt leid bin, immer mit den gleichen 2. Weltkriegs-Szenarien a la Call of Duty belästigt zu werden, die alle die gleiche Einheitsgrafik verwenden. Außergewöhnliche Spiele verdienen eine Chance, vor allem wenn sie wirklich gut gemacht sind. Denn obwohl die Handlung und die Level streng linear sind (in den wenigsten Shootern ist das nicht der Fall) ist das Game an keiner Stelle langweilig und die Rätsel sind relativ einfach aber nicht schlecht.
Wer das Spiel auf der höchsten Detailstufe spielen möchte, muss wohl mindestens 3 GB Arbeitsspeicher und eine zeitgemäße Grafikkarte verwenden. Aber solche Konfigurationen sind heute alles andere als außergewöhnlich.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fun:   
Alles beginnt mit einer echt guten Sprecherin, welche in die Geschichte einleitet - die Synchro-Qualität wird das ganze Spiel über gehalten! Derart gute, deutsche Sprecher sind eine Seltenheit in deuteschsprachigen Spielen!
Plötzlich findet man sich in einer Eishöhle wieder. Wie man dort hingekommen ist, wer man ist - man weiß es nicht!
(Wusste ich jedenfalls nicht, da ich mich nicht vorab über das Spiel informiert hatte sondern es nur auf Empfehlung gekauft habe und mich auch nicht mit dem Handbuch oder der Verpackungsrückseite aufgehalten habe - Ich behaupte also einfach mal unvoreingenommen zu sein!)
Schon bald hat man erste Visionen, welche atmosphärisch stimmig, perfekt ins laufende Spiel eingebunden sind. Und nicht nur Visionen - mysteriöserweise haben wir sogar noch die Fähigkeit, die Vergangenheit der aufgefundenen Leichen zu zu verändern und so die Gegenwart zu beeinflussen! Spielerisch funktioniert das super und erzählt gleichzeitig die Geschichte weiter!
Über die Geschichte an sich verrate ich hier nichts - aber sie ist spannend und interessant! (Zugegeben, im 2. Drittel zieht sie sich ein wenig, aber es kann ja nicht immer die Story im Vordergund stehen - die Super athmo macht DAS locker wieder mehr als wett!)
Und was den "Hardwarehunger" angeht - mein PC ist schon 1,5 Jahre alt und das Spiel läuft auf maximalen Details in 1440x900 konstant flüssig!
Und weiso auch nur irgendwer auf die Idee kommen kann, das Spiel sei abwechslungsarm (was die Umgebung betrifft) hat ja wohl den letzten Schussn nicht gehört! Das Spiel findet nunmal komplett auf dem Schiff statt! Was erwartet mann denn? Das man plötzlich im Djungel oder in tibetanischen Tempeln unterwegs ist? Ich find aus dem gegebenen Scenario wurde mehr rausgeholt, als man erwarten kann!
Nach Fear 2, Dead Space und Konsorten hatte ich die Hoffnung für das Genre fast aufgegeben, aber dieser Lichtschimmer hat in jeder Hinsicht 5 Sterne verdient! Hier stimmt einfach alles! (Auch wenn ich längst nicht auf alles eingegangen bin! "You name it, they got it!"
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Herr Odes
Fun:   
Cryostasis ist kein Action-Horror-Shooter. Das sollte jedem klar sein, der sich das Spiel zulegen möchte. Es geht um dezente Gruselstimmung in hervorragender Atmosphäre, sofern die Hardware stark genug ist. Mit meinem Quad i7@2.67GHZ, 6 GB RAM und einer GeForce GTX 295 läuft das Spiel auf höchsten Einstellungen und 1680 x 1050 ruckelfrei. Es stimmt allerdings, dass die Spielgeschwindigkeit zunächst recht langsam ist. Erst im Spielverlauf gewinnt das eigene Ego durch die Seelenrettung der Crew-Mitglieder an Kondition und Ausdauer. Erst dann kann man länger sprinten, sich generell etwas besser bewegen, und schließlich findet man auch immer bessere Waffen.

Bei Cryostasis geht es aber nicht darum, sich schnell durch die Level durchzubolzen. Statt dessen liegt der Schwerpunkt auf der Erkundung des Schiffs und der Aufklärung, welche Ursache hinter den Begebenheiten steckt, deren man sich im Lauf der Zeit während des Spiels erwehren muss. Geschickt werden dabei verschiedene Zeitebenen miteinander verknüpft. Abgesehen von den Zeitwechseln wird die Geschichte geographisch hingegen absolut linear erzählt. Es gibt stets nur einen Weg, den man gehen kann, und da man sich in diesem riesigen Schiff befindet, ist es auch durchaus nachvollziehbar, inwiefern die Umgebung verschiedene räumliche Settings zuläßt, ... oder eben nicht.

Dabei muss ich die Programmierer loben: Was hier an Licht- und Schatteneffekten geboten wird, weiß durchaus zu beeindrucken. Diese Effekte sind äußerst stimmig und gezielt in Szene gesetzt. Hinzu kommen grandiose Eis-, Wasser- und Kondensationseffekte. Die temporären Backflashs sind zudem stets in grieseliger Echtzeit-Optik, durch die man sich hindurchbewegen kann, und die einem das Gefühl einer - damals - kurz bevorstehenden Katastrophe gut vermitteln können. Überhaupt trägt die Grafik sehr gut dazu bei, die beklemmende Stimmung der Ausgesetztheit zu transportieren. Der Spieler befindet sich allein in einer äußerst lebensfeindlichen Umgebung. Und neben der übrigens durchaus realistisch alles ausbremsenden Kälte treten auch noch weitere Zombie ähnlichen Kreaturen aus den Schatten...

Auch wenn ich den ansonsten hohen Realitätsgrad von Cryostasis für gut befinde, wirken die Ötzis bzw. Eis-Zombies auf mich eher plump, von der AI her unausgereift, und von der Grafik her zu eckig. Die Umgebung mag noch so gut sein, aber im Hinblick auf das Modellieren von Charakteren wurde hier einiges verschenkt. Zudem ist der Wiederspielwert durch die lineare Story sehr gering. Es ist das schwere Unterfangen von Cryostasis, dass es Shooter-Elemente mit Explore-Elementen zu vermengen sucht. Beide Teile sind etwas unausgegoren. Für einen Shooter ist das Spiel vom Gameplay her zu träge, zum Erkunden ist es zu linear. Immerhin: Wer sich auf das eigenwillige Setting einzulassen vermag, der wird mit grandioser Optik, hin und wieder gruseligen Szenen und einer tollen Atmosphäre verwöhnt.
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