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Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild gibt sich recht enttäuschend. Die Farben wirken sehr unnatürlich. Alles scheint bernsteinfarbenem Schimmer zu unterliegen und selbst die blauen Augen von Zooey Deschanel wirken leblos und leer. Rauschen hält sich deutlich zurück und die Kompression arbeitet gut. Details werden nur teilweise ansprechend wiedergegeben. Oftmals erscheint das Bild etwas zu matschig. Dazu kommen Anflüge von Doppelkonturbildung. Der Ton ist da deutlich besser. Die musikalische Untermalung sorgt für lebhaftes Ambiente. Die Dialoge sind in beiden Sprachfassungen differenziert wiedergegeben. Dazu kommt eine gute Effektkulisse, die nie übertreibt, aber präsent ist. Einziges Extra sind eine Handvoll entfallener und erweiterter Szenen, die zwar für sich nett sind, aber überflüssige Exposition mit sich bringen. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Genial,
Von Martina D. (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
Tom liebt Summer. Das ist kurz gesagt der Inhalt des Films. Nicht mehr, nicht weniger. Tom ist Grußkartenschreiber und als er Summer, die neue Assistentin seines Chefs, zum ersten Mal sieht, ist der Romantiker sich sicher: vor ihm steht seine Seelenverwandte, die einzige Frau, die er jemals lieben wird. Summer ist spontan, lebenslustig, launisch und leider nicht an einer festen Beziehung interessiert. Was nun folgen, sind 500 Tage Liebeswirren, die Tom von den unendlichen Höhen des Verliebtseins mitten hinein in den gähnenden Abgrund der Verzweiflung und wieder zurück katapultieren.Was zunächst wie eine der üblichen Zuckerguss-Hollywoodkomödien mit den obligatorischen Turbulenzen und dem absolut vorhersehbaren Happy-End klingt, entpuppt sich als eine der originellsten und wahrhaftigsten Geschichten über die Liebe und Beziehungen der letzten Jahre. Besonders hervorzuheben ist der ungewöhnliche Erzählstil: Toms und Summers "Ich liebe dich .. oder doch nicht?"-Odyssee läuft nicht chronologisch ab, die 500 Tage, die ihnen in 90 Spielminuten gegönnt sind, werden dem Zuschauer durcheinander, aber überaus stimmig, präsentiert: den Einstieg bildet Summers Trennung von Tom, erst später kommt es zur ersten Begegnung, dem ersten Kuss, dem ersten Sex. Dabei versteht es der Film geschickt, die verschiedenen Zeitebenen miteinander zu verweben um mehr emotionale Dichte entstehen zu lassen, ohne den Zuschauer zu überfordern oder zu verwirren. Großes Lob auch an die Darsteller. Joseph Gordon-Levitt ist sicher die Hauptidentifikationsfigur und gibt den liebeskranken Tom mit Hingabe, ohne es zu übertreiben und ihm die Würde zu nehmen. Die bezaubernde Zooey Deschanel steht ihm hierbei in nichts nach, obwohl ihre Summer Toms Femme fatale und somit sein Verhängnis ist, verliert sie nie die Sympathien des Zuschauers. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmt von Anfang an, auch das Ende der Geschichte zeichnet sich meiner Meinung nach rasch ab, was die Qualität des Filmes jedoch nicht schmälert, im Gegenteil. That's real life. Eine wunderbare Geschichte, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. "500 Days of Summer" weist das gesamte Spektrum des menschlichen Liebeskarussells auf: Frust, Freude, Hoffnung, Erwartung, Lust, Ernüchterung, Leidenschaft, Leid und Ekstase drehen sich wild im Kreis und gehen unmittelbar ineinander über. Neben "Vergiss mein nicht!" und "Alle Anderen" mit Sicherheit einer schönsten und wahrsten Filme über Beziehungen, die ich bisher gesehen habe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Alles ist immer nur Zufall!",
Von
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
Tom(Joseph Gordon-Levitt) braucht geschlagene 500 Tage mit seiner Freundin Summer(Zooey Deschanel), um das zu kapieren. Wie uns Regiseur Marc Webb durch diese 500 Tage schickt, das ist erfrischend anders, unterhaltsam, witzig, traurig, kreativ und spannend. -500 Days of Summer- ist eine nicht alltägliche Liebesgeschichte, die völlig gegen den Trend erzählt wird. Das Ergebnis sind 95 Minuten feinster Unterhaltung.Tom wollte eigentlich Architekt werden, aber jetzt sitzt er in einem Grußkartenverlag als Karten-Designer. Als die Sekretärin Summer in der Firma anfängt, ist es um Tom geschehen. Er verliebt sich Hals über Kopf in Summer. Die lässt ihn auch an sich heran, aber sie sagt ihm von Anfang an: Ich will dich als Freund! Ich will keine feste Beziehung! Aber es ist verdammt schwer, eine Frau wie Summer nur als Freund zu betrachten. So kommt es, wie es kommen muss. Summer und Tom werden ein Paar...denkt Tom jedenfalls. Da weiß er allerdings noch nicht, dass er dem "Summer-Effekt" hoffnungslos erlegen ist. Wie es mit dieser völlig chaotischen Liebesgeschichte dann weitergeht, das erzählt Webb in wunderbaren Bildern. Wenn ein Film mit einem Vorspann im Zeitraffer, unterlegt von der Musik der genialen Regina Spektor, und einem gnadenlos guten Erzähler beginnt, dann hat er mich schon auf seine Seite gezogen. Wenn dann der Regiseur noch die Gefühle der Protagonisten in perfekte Nahaufnahmen, verspielt gezeichnete Hintergründe, colle schwarz/weiß Einspieler und herrliche Wechsel von Fiktion und Wirklichkeit verpackt, dann bin ich nicht mehr zu halten. Um das Ganze dann noch auf die Spitze zu treiben, wäre ein Soundtrack mit Musik von Regina Spektor, The Smith, Hall & Oates, Carla Bruni, Feist, Black Lips, Spoon und Simon and Garfunkel nicht schlecht. Ja, auch den gibt es. Dazu kombiniert Marc Webb Old-School Elemente, wie das Einblenden zweier Handlungsebenen, mit neuesten Filmtechniken. So kommt -500 Days of Summer- dem Kramen in einer Kiste mit heiß geliebten, alten Fotografien gleich. Man weiß nicht, was man finden wird, aber es ist extrem spannend. Die Idee, wahllos in den 500 Tagen der Beziehung Summer/Tom hin und her zu springen, funktioniert ohne wenn und aber. Joseph Gordon-Levitt und Zooey Deschanel verpassen den Figuren Tom und Summer genau die Authentizität, die sie brauchen. Die Nebenrollen sind ebenfalls passend besetzt. -500 Days of Summer- ist eine herrlich-verrückte Geschichte über Glück und Leid, die Liebe und das Leben, und über das Schicksal und den Zufall. Da zuschauen zu dürfen, macht einfach nur Spaß. Von mir gibt es dafür die bedingungslose Empfehlung zum Anschauen. Ach ja...eines hätte ich fast noch vergessen: Die Sequenz, in der Marc Webb seinen Helden Tom zu den Klängen von Hall & Oates "You make my dreams come true" durch die Straßen tanzen lässt, waren für mich, die bisher "besten Filmminuten" des Jahres 2010. Mal sehen, ob das noch getoppt werden kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dieser Film ist kein Liebesfilm!,
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
Ungläubig lauscht man dem ersten Monolog des Erzählers. Ist es wirklich kein Liebesfilm? Gibt es doch ein Happy End?Über Story de Films möchte ich mich eigentlich gar nicht weiter auslassen, das würde (500) Days of Summer seiner Hauptaufgabe berauben - zu erzählen, zu bebildern, darzustellen. Kurz zusammengefasst geht es um Tom und Summer und die Chronologie ihrer intensiven und "modernen" Beziehung und den Verfall selbiger. Mehr braucht der interessierte Käufer für einen ersten Eindruck meiner Meinung nach nicht zu wissen. Viel interessanter (für mich) ist die häufig gestellte und anscheinend nicht gelöste Frage, was uns (500) Days of Summer eigentlich sagen will: Er will erzählen, von modernen Beziehungen, falschen Vorstellungen von Liebe und einer Liebelei, die alles andere als gesund oder gerecht ist. Kurzum, (500) Days of Summer will die Schattenseiten der Liebe aufzeigen, die einem nicht immer sofort deutlich werden. Die Frage die sich schlussendlich über die Qualität von (500) Days of Summer stellt, ist nicht die was oder wie der Film etwas erzählen will. Denn zu erzählen hat der Film jede Menge, vorausgesetzt man will zuhören. Die Frage ist vielmehr: Ist man bereit hören zu wollen was er einem erzählen will? Kann man sich darin wiederfinden, die Situationen nachvollziehen und die feinen Details und traurigen Begebenheiten mitfühlen? Wer seichte 08/15-Liebesunterhaltung möchte, der sollte doch bei RomComs und Schnulzen die es ebenso zuhauf gibt. Wer auf den Hinweis dieser Film sei kein Liebesfilm hört, auf wunderbare Soundtracks nicht verzichten kann und ein komplexes Verständnis von Liebelei, Liebe und Beziehungen hat, der darf (500) Days of Summer nicht verpassen. Dieser Film lässt einen mit einem flauen Gefühl im Magen zurück, aber auch einem Hoffnungsschimmer, dass egal wie sehr man glaubt den/die Richtige/n gefunden zu haben obwohl die eigenen Gefühle nicht erwidert werden, man nie verzagen darf, denn das Leben geht immer weiter - und es gibt viele Fische im Meer. Ein toller Film auf den man sich einlassen und von dem man wissen muss, was einen erwartet: Die Anatomie einer Liebe die vielleicht gar keine ist und niemals eine war, aber ganz sicher nie eine sein wird. Einer Liebe wie sie im echten Leben vorkommt und viele Menschen unerwartet trifft. Und von Ideen und Hoffnungen, die einem helfen solche unglücklichen Phasen zu überwinden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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